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Posts Tagged ‘neu jahr’

Erlauben Sie, dass folgendes vorweggeschickt wird:
Diese Ausgabe wird auf „Zypernundmehr-News“ nicht wie sonst zum 30ten des Monats, sondern davor, wie unschwer zu sehen ist, noch vor dem 18. Dezember 2017 im Netz stehen. Nicht das wir vorhätten umzuziehen oder dergleichen. Aber dennoch: Es geht nach Griechenland – unser gelobtes Land, wenn Sie diese etwas merkwürdigen Anwandlungen freundlicher Weise mal nachsehen wollen. Den Veröffentlichungstermin für diesen Artikel vorzuschieben, bringt außerdem mit sich, dass Sie dann zumindest über die Feiertage auch Was zu lesen haben.
Gestern in der „Zauberflöte“ gewesen – eine Ausstrahlung im Rialto, die ansonsten direkt aus der Metropolitan Opera New York rüberkommt, diesmal aber nicht direkt, sondern konserviert.
Vom Hocker hat dies Aufführung nun wirklich nicht gehauen – behaupte ich. Überhaupt habe ich die Zauberflöte wahrscheinlich das erste Mal bewusst und inhaltlich mitdurchstreifen können und fragte währenddessen dauernd im Geist, auch weil ich länger in Österreich lebte: War Mozart nicht ein Österreicher? Weil die verwendete Sprache, na wie soll man es sagen, kam so aalglatt daher, so gar nicht wienerisch, eben reinstes Hochdeutsch – und inhaltlich ist die Zauberflöte doch sehr betagt, wollen wir es mal gutmeinend benennen. Das, was gesungen wird, so richtig mitzubekommen, macht bekanntlich der eingeblendete Text (Libretto) unten am Bildschirm möglich.
Schon interessant zu sehen, wie auf Deutsch Gesungenes sich auf Englisch und/oder Griechisch ausdrückt, beziehungsweise ausgedrückt wird. Zuweilen war die griechische Übersetzung so lückenhaft, dass, wären wir im Jemen, Syrien oder Ägypten gewesen, ich gleich an Zensur gedacht hätte.
Kommt man aus dem Rialto nach solch einer Übertragungen, wo unweit der Küste mit aller Regelmäßigkeit so etwas ausgestrahlt wird, und biegt gleich rechts ab, so ist knapp 100m weiter ein neues Restaurant/Bar vorhanden, wo sogar eine deutsche Studentin derzeit jobbt. Dieses Etablissement ist schätzungsweise im oberen sozialen Spektrum anzusiedeln. Nach einem Besuch einer Opernaufführung, sei es auch nur auf der Leinwand, gibt es nun also endlich einen wirklich passenden und sehr angenehmen Ort in Limassol, um das erhöhende Erlebnis einer Theater- oder Opernaufführung ausklingen zu lassen. Alles andere in der Gegend ist stets knallvoll, eventuell auch zu rauchig und meist irgendwie zu laut – nein, ich werde nun nicht schreiben: zu jung.
Ob man junge Katzen ins Rialto mitnehmen darf, ist wohl eher zu bezweifeln. Auf Flügen soll das aber möglich sein, auch in der Kabine. Wir haben es mit „Cobalt“ probiert. Das ist die neue zyprische Airline, die vorgibt, die untergegangene „Cyprus Airways“ mehr oder minder zu ersetzen – deren Nachgänger zu sein. Letzteres will hier anhand der Tatsache bezweifelt werden, dass eine kleine 6 Monate alte Katze einfach nicht an Bord gebucht werden kann. Das ein zukünftiger Passagier etwa bei einem Büro der Airline irgendwo in Larnaka, Limassol oder Nikosia vorbeigehen könnte, um die Angelegenheit mit der Katze an Bord zu erledigen, wenn es schon per Telefon nicht klappt, das vergessen Sie bestens gleich. Alles läuft bei Cobalt anscheinend über Call-Center. Und die Damen und Herren dort nehmen die Reisedetails wieder und wieder auf, doch wie versprochen rückzurufen, um, wie sie sagen, das OK für die Katze an Bord zu erteilen, darauf warten wir wahrscheinlich bis in die nächste Steinzeit – die ja dank Trump und Co vielleicht gar nicht mehr soweit fort ist, zeitlich.
4 Mal hatten wir es versucht und auch zurückgerufen und nochmals angerufen: ES KLAPPTE NICHT. Also haben wir AEGIAN gebucht. Wunderbar. Alles paletti, vorerst jedenfalls. Mal sehen, was kommen wird.
JAB!
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Sie kennen das bestimmt:
Umzug!
Als Korrespondent ist man an dieses Phänomen nun wirklich zur Genüge gewöhnt, mögen Sie denken.
Stimmt!
Doch ist es immer noch ein Akt, von A nach B usw. sich zu bewegen oder zu ziehen. Vielleicht wird das Umziehen manchem leichter, je älter. Vielleicht hat die Andere immer weniger Lust darauf. Und wieder beginnt ein neues Jahr: Weihnachten, Neujahr, 3 Könige, Fasnacht, Ostern. Die Termine stehen eigentlich fest im Kalender und trotzdem kommen sie gewissermaßen einem Umzug gleich. Man driftet von dem einen Event in den folgenden. Ja, sogar wenn man mit den Festtagen nichts am Hut hat.
In diesem Zusammenhang folgenden Witz:
Sagt Hans zu Ismail am Strand nahe der Stadt Tanger, Marokko:
„Eh, wo hast du denn die teuren Adidas-Turnschuhe her, und wieso sprichst du sogar etwas Deutsch?“
„Ach, ich arbeite in Deutschland.“
„Ach, ja? Als was denn?“
„Im Innenministerium bei de Maizière. Für jede so genannte freiwillige Rückreise bezahlt mich der oder das Ministerium – von Mal zu Mal gibt es mehr. Aber: Eigentlich ein Hungerlohn bei all den Kosten, die anfallen: neuer Pass, Schleuser, Proviant. Dennoch: Immer noch besser als irgendwo in Marokko 12 Stunden für nahezu Nichts zu arbeiten – und das ohne Sex, Drugs und heiße Partys inklusive Reise-Abenteuer.“

Weiteres aus Südwest, verehrte Leser – und dann auch noch Südost.

Wettermäßig geht es eigentlich nicht mehr viel besser als hier im Südwesten Deutschlands. Sogar noch etwas Winter ist uns geblieben, und das trotz Klimawandel: Regen, Sonne, Schnee. Wirklich alles verhältnismäßig gut dosiert vorhanden. Sie wissen gewiss noch: Baden-Württemberg hat 2013 das Gesetz zur Förderung des Klimaschutzes aufgelegt – Reduktion von Treibhausgasen und so. Kohlendioxidausstoßminderung um 25% bis 2020. Und daher hat das Ländle Konzepte entwickelt. Konkrete Strategien. Die öffentliche Hand soll da mit ran. Kommunen. Beide möglichst vorbildlich. Die Stadt Lahr im Schwarzwald ist beispielsweise seit 1990 auf diesem Trip: „Global denken, lokal handeln!“ Energie einsparen, effizienter nutzen. Erneuerbare Energien erzeugen und nutzen. In Lahr, beispielsweise, sollen zukünftig strengere Baustandards herrschen. Weg von den Benzinern ist eines der Motto, und daher fängt diese Stadt bei ihrem Fuhrpark an damit. Demnächst. Es wird also einiges getan in Sachen Energie-mit-Köpfchen-nutzen. Sogar Arbeitsplätze gibt es im Südwesten Deutschlands (Nordwesten der Schweiz, Osten Frankreichs) für jene, die Arbeiten wollen. Ausbildungsmöglichkeiten. Gute Restaurants, auch wenn die Speisekarte meist viel zu fleischig ist. Ein einziges vegetarisches Gericht haben aber nahezu alle im Angebot.
Sogar über die Café-Kultur gibt es nichts zu meckern, wenn man nicht gerade in Kandern nach solch einem Platz oder Kultur sucht. OK, dort gibt es einen jungen Griechen, der sich anscheinend bemüht im „Städtlebeck“, aber … . Lörrach ist da schon besser ausgestattet – auch Badenweiler, sogar Müllheim oder Steinen hinter dem Berg in Richtung Rheinfelden. Sogar auf der höchsten Etage eines Kaufhauses in der Stadt Lörrach kann man Kaffee-trinken-Gehen – oder gleich etwas essen. Die haben dort renoviert. Und tut mir leid: Jetzt gefällt es mir da oben nicht mehr. Es ist so komisch offen geworden. So, als würden wir alle die Hosen runter lassen müssen auf Kommando – oder ähnlich.
Dafür habe ich aber die Eisdiele am Hauptplatz vor dem Markt in Lörrach entdeckt, an der ich, ich gebe es zu, mit innerlich gerümpfter Nase – oder so – jahrelang vorüberging. Wahrscheinlich italienisch. Schokolade- und Vanilleeis. MMMH! Nuss schmeckt mir dort nicht. Und was anderes als die 3 Sorten bestelle ich in der Regel nicht in Eiscafés, die ich ansonsten auch so gut wie immer nur von außen sehe, also nicht betrete. Doch dieser Schuppen da mit den großen Fenstern und ich glaube zu erinnern mit hellgrünem Mobiliar, der hat was. Der mittzwanziger Bediener versteht sein Geschäft. Ist absolut unscheinbar und doch total präsent – auf die Angenehme. Muss auch den Somaliern aufgefallen sein, die dort verkehren. Wenn sie denn Somalier sind. Ich komme darauf, weil ich so an die 30 % der Worte, die da fließen, die sprechen nämlich so wahnsinnig schnell, dem Arabischen zuzuordnen glaube. Kann gut sein allerdings, dass die ganze Konversation auf Arabisch läuft, in irgendeinem westsudanesischen Dialekt oder so, dem ich nicht mehr bekanntes Vokabular abringen kann als jenes, was hier zuvor in Prozenten angegeben wurde. So auf nebenbei geschieht die beschriebene Registration des Wortsalates um mich herum, weil Zeitung lesend.
Zeitlich davor saß ich als gegenüber in einem weiteren Café, welches im Sommer, wie auch das Eiscafé, Tische nach draußen zum Platz hin zu stehen hat und etwas auffällig teuer ist, aber einen wirklich guten Tee serviert. Warnung an alle: Dort besser keinen Kuchen bestellen, der Ihrer Meinung nach auch noch etwas sättigen soll! Die Stücke sind so dünn bemessen, da kriegt man beim Hinsehen schon fast Schwindsucht, und schmecken tun die teuren Stückchen eigentlich alle wie vom Fließband, das heißt: aus einer Großbäckerei. Wahrscheinlich täusch ich mich da. Sorry!
Markt wird an jenem Ort etwas weiter hinten bekanntlich auch jeden Samstag abgehalten. Und genau dort, schräg gegenüber von der italienischen Pizzeria, die auf „Restorante“ macht, und die ich noch nie aufgesucht habe, ist ein weiteres Restaurant-Café neuerdings, in dem nun endlich, das erste Mal, wirklich gut gegessen werden konnte, das einzige vegetarische Gericht auf der Karte nämlich, welches es warm erhältlich gibt. Es hat mich im Sturm erobert.
Man sitzt allerdings etwas gewöhnungsbedürftig in dieser Location. Diesmal setzte ich mich, in Verlegenheit geraten deswegen, ans Fenster auf einen hohen Hocker und ließ die Passanten mit ihren Augen auf meinem Teller mitessen. Die ‚normalen‘ Tische mit Stühlen, die mich nicht antörnen, wie man sagt, sind dort im Raum so komisch angeordnet. Man mag sich nirgends wirklich gern hinsetzen. Und dass dem so ist, ist auch komisch. Zum Glück hat das Achtele Roten aus Italien zum Essen wunderbar gepasst. Meine über alles geliebte Linzertorte war auch im Angebot. Sie werden es nicht glauben, ich konnte ihr widerstehen. Sie war so merkwürdig dunkel, viel zu dunkel. Die sah nicht aus wie sonst, wie die von Mutti und den anderen in dieser Kunst Involvierten.

Nee, den Leuten scheint es gut zu gehen in Deutschland. Alle auf Weihnachtsbummel. Geschenkejagd. Mesale Tule soll aus Haft in der Türkei entlassen werden, wird gerade im Radio verkündet, genauer: dass so etwas Leute in Ulm fordern. In Ulm hat man sich dazu offenbar dort getroffen, wo ein Denkmal gegen den Nationalsozialismus sein soll. OK, und warum verkauft ihr dann noch immer Waffen in die Türkei oder nach Saudiarabien etc., wo ihr solche Denkmäler in der Gegend herumstehen habt? Und weshalb nehmt ihr den türkischen, politisch tätigen Mufti Erdogan nicht fest, wenn er sich mal aus seinem Bau in den Norden Europas traut, wie gerade vor Kurzem nach Athen? Der hat doch schon zur Genüge verbrochen. Und die nötigen Stellen in den jeweiligen EU-Regierungen wissen von seinen Untaten und die seiner Helfer – und noch von MEHR.
Ach so, geht nicht, weil man mit Diplomaten und Politikern so nicht umgehen darf. Und der libanesische Präsident Hariri kürzlich in Saudiarabien?
Aber Journalisten, die darf man wegsperren – Yücel etc. Bei denen ist das nicht so schlimm wie bei Politikern. Ja?
Die Amis müssen diese türkische Angelegenheit wahrscheinlich wieder richten für uns Europäer aus der EU. PESCO? Dazu später etwas mehr.

Die Amis haben den Erdogan eventuell derzeit wirklich auf dem Kicker. Doch so recht daran glauben, mag ich noch nicht. Für was die den wohl wieder brauchen? Welche heiße Kartoffel soll der aus dem Sack holen, in den keiner blicken kann und darf außer den US-Amerikanern? Letzteres, weil die Amerikaner den oben zuhalten und außerdem dessen Inhalt mit eingefüllt haben, darum!
Mit den Kanadiern zusammen will der ‚gute‘ Herr Trump anscheinend seine Welt retten gehen, kam mir so am Rande als News vorbeigeflogen von irgendwoher – und dass diese lästigen Steuern, die die Reichen eh schon ungenügend abdrücken, endlich noch mehr gemindert werden können in den USA. Und Letzteres ist anscheinend eine „Erfolgsstory!“
Ein Typ des US-Außenministeriums war ja vor ein paar Wochen sogar in Nordzypern – und scheint erst danach noch schnell im Süden der Insel vorbeigeguckt zu haben. Würde wohl niemand wirklich verwundern, wenn der Norden Zyperns doch noch eine US-Militärbasis verpasst kriegt. Ob man die Türkei auf diese Weise abstraft oder aber belohnt?
Sie mögen es nicht glauben, doch passt aus hiesiger Sicht der mysteriöse Trip des Mahmoud Abbas nach Saudiarabien gut hier her thematisch. Der saudische Kronprinz hatte den Palästinenser Abbas wohl gerufen, und Ersterer heißt Muhammad ibn Salman. Der Supersaudi, so wird er jedenfalls in den meisten Medien neuerdings herumgereicht, machte dem Palästinenser Vorschläge, die selbst jene der Feinde des palästinensischen Präsidenten von Washingtons Gnaden übertreffen – um das Schicksal des Landes Palästina endlich und für alle Male zu lösen, und zwar: ein palästinensischer Staat bestehend aus 2 nicht miteinander verbundenen Teilen soll her. Und jetzt kommt es: mit lediglich beschränkter Souveränität. Und so etwas schlägt ein Saudiaraber einem Präsidenten Palästinas vor!
Er solle sich nicht aufregen, sondern darauf vertrauen, denn das richte sich schon Alles zu seinen Gunsten, meinte so in etwa Salman zu Abbas dem Palästinenser. Trump posaunt derweil, Jerusalem als jüdische Hauptstadt haben zu wollen und dass die US-Botschaft genau dorthin verlegt werde.
He is looking for trouble?
Nee, keineswegs.
Außer, dass diese Angelegenheit abends als Nachricht im Fernseher untergeht, wird vonseiten der EU etc. kein Finger WIRKLICH gerührt werden – wahrscheinlich auch nicht von anderen. Netanjahu war schon in Brüssel, und hat dazu aufgerufen, die Botschaften der EU-Staaten nach Jerusalem zu verlegen. Ich glaube, Ungarn und vielleicht Tschechien haben schon eingewilligt dazu.
Scheinprogressive wie die Grünen und Linken im Brüsseler Parlament und in den Regierungssitzen der jeweiligen EU-Mitgliedsländer werden etwas motzen darüber; und dann geht es wieder ums eigene Wohl.
Wir werden sehen, ob Zypernundmehr-News mit derartigen Einschätzungen real Entstehendem vorgreifen wird. Gern täuschten wir uns darin. Keine 6 Monate werden vergehen und dann ist das Thema tot, beziehungsweise spruchreif, wie man sagt. Sie verstehen?
Mancher hätte vor dem Hintergrund der Trumpisierung des so genannten Westens der Welt wenig dagegen, wenn wieder ein paar kanadische Truppen in den Südwesten Deutschlands verlegt würden. Pure Nostalgie, sonst nichts – und vielleicht auch die teils aufkommende Einsicht, dass sich die weltpolitische Lage nicht gerade erst verschiebt, sondern schon längst verschoben hat. Die sprichwörtlich 7 fetten Jahre der westlichen Zivilisation sind ausgetanzt. Zar Putin und der Neukaiser in Peking haben übernommen. Und das hat eben gewisse Auswirkungen.

„Verdammt lang her, verdammt lang“, rockt da gerade jemand aus dem Transistorradio passend zum Kontext. Mindestens 20 Jahre und länger nicht mehr angeschmissen dieses kleine, tragbare Radiogerät. Ist all die Jahre immer brav mit umgezogen. In Izmir gekauft auf dem Markt für umgerechnet 10 Mark damals, ein Ort, der so schön unübersichtlich-übersichtlich ist und wo es auch so zugeht, teil-überdacht und unweit vom Meer mit der recht schönen Promenade – wenn nicht gerade die Polizei Ausweise kontrollierend tätig ist.
Das waren noch Zeiten! Was habe ich Izmir und alles, was es ausmacht, geliebt. Heutzutage würde ich noch nicht mal geschenkt plus 5-Sternebunker dorthin fliegen. Obgleich ja eigentlich nichts passieren dürfte.
Wer bin ich schon?
Drauf ankommen möchte ich es aber nicht lassen. Weil türkische Knäste sind zwar interessant, aber halt auch gefährlich, sehr gefährlich mit deutschem Pass in diesen Tagen, vermute ich mal so ins Blaue.
Ahmet vorgestern ebenso, also aus dem Blauen, angerufen. Das alte Haus lebt noch, zum Glück. Ist gerade in Sivas und nicht, wie sonst immer, in Istanbul, Aksaray.
Ach Sivas!
Dort habe ich Ahmet 1983 kennengelernt. Was war ich begeistert von den Menschen in Sivas – und nicht nur von Ahmets recht großem Bekannten- und Freundeskreis. War aber dennoch nie wieder dort. Wollte es vor Kurzem endlich tun, als ich es dann doch lieber bleiben ließ – wegen Erdogan. Hoffentlich schaffen die sich endlich diesen Monarchen vom Hals, versteht sich: auf zivilisierte Art und Weise! Diesen Sultan in „disguise“ (verdeckt).
Wenn ich diese amerikanisierte Wendung verwende, sollten Sie wissen, ist da immer dieser eine Hit von Michael Jackson am Werk in mir – irgendwie. Nein! Ich bin kein Jackson Fan. Doch die Jackson 5 sowie seine erste Solo-LP, die hatten was – die zogen um die Welt und hinterließen ihren Sound und Message in Hirnen.
In Sivas bildete ich mir damals ein, erstmals kapiert zu haben, was Anatolien ist und wie es sich anfühlt – weiter als weite Weite. Solange du nicht da warst, stimmen deine Vorstellungen darüber und das, was du dazu liest, solange du nicht dort warst. Das letzte Sätzchen liest sich schon fast anatolisch – oder so?
Ja, ich bin einer derjenigen, die das türkische Leben der Türkei richtig vermissen inzwischen. Schon fast 2 Jahre nicht dort gewesen. Fühlt sich an wie anderthalb Leben lang und vielleicht noch etwas länger.
Nee, hier in Europa, das ist anders. Die Türken hier sind gut und schön, aber … . Da fehlt meist was. Versteht sich, dass wenn hier von Türken geschrieben wird, einfach alle die Völker gemeint sind, die in der Türkei leben – auch und vor allem Zigeuner. Ach, welch Kultur, welch Reichtum, der sich da seit Jahrhunderten zu behaupten weiß im türkischen Teil von Trakien und anderen Orten wie Istanbul – irgendwie.
„Cingene!“
Und ich weigere mich, von Fahrenden zu schreiben! Weil ich habe nichts mit der Nazi-Vergangenheit Deutschlands am Hut! Auch mein deutscher Pass zieht mich in diese Dunstwolke nicht rein! Ich, so wie andere nach dem II. Weltkrieg Geborene, lassen (und wollen) uns dieses Monster des Monströsen nicht einimpfen (lassen); und unseren Sprachgebrauch vor plötzlich ausgebrochener super Korrektheit, fragt sich nur wessen, schon fast ad absurdum führen, wie im vorherigen Falle!
Es gibt da noch andere Beispiele, wie Sie alle wissen. Mir gefällt das Wort „Zigeuner“, ist positiv besetzt, so gut oder positiv wie „Schwarzer“ oder „Negerküsse“. Sie wissen doch gewiss: Die letzteren sind Leckerli, die mit dunkel brauner Schokoladeguss oder so etwas überzogenen sind. Das sind die süßen Dinger mit der flauschigen noch süßeren weißen Masse darin – früher in jeder Bäckerei ganz vorne stehend in der Vitrine zu haben gewesen.

In der Stadt Lahr, habe ich den Eindruck, leben die vielen Völker recht harmonisch miteinander. Anders als in Lörrach, geschweige denn in Kandern, sind sie in der Mitte der Gesellschaft anzutreffen – selbstverständlich/er sichtbar?! In Kandern oder Lörrach denkt man:
„Ach, schau an, ein türkisches Geschäft.
Huch, und da sogar ein Araber.“
Diesen Blick auf die Nachbarschaft, oder wie man es besser nennt, kannst du dir in Lahr sonst wo hinstecken.
„Tamam?“
Mal sehen, wie das eben Gesagte im April 2018 zum Vorschein kommt, und zwar bei der Landesgartenschau. Ja, die wird in Lahr ihre Tore öffnen und es wird gerade mit Volldampf gebaut und gemacht. Soll alles nach Plan laufen. Das Wasser, welches im sogenannten Seepark-Areal auch noch im kommenden April unheimlicher Weise irgendwo versickern wird, ist zu erfahren, wird wohl erst nach dem Ende der Landesgartenschau daran gehindert werden, unerlaubt und unerwünscht wegzutauchen auf die zuvor so in etwa beschriebene Art und Weise.
Das klingt weniger umweltbewusst. Verzeihen wir es den Lahrern, aber nur, solange die Landesgartenschau ein Erfolg wird?
Und dann, wann ist so ein Event ein Erfolg zu nennen?
Die Leute scheinen geradezu schon einer Art Zerstreuungssucht zu unterliegen. Sind auf Achse wie Neu-Nomaden. Brauchen offenbar eine Reiz- oder/und Kuriositätsbefriedigung, und das andauernd, so scheint es, auch im so genannt Realen, und nicht im Internet allein.
Es scheint noch andere Baustellen in dieser Stadt zu geben. Doch: Lahr schafft offenbar das Kunststück, dennoch schäublische Schwarze Zahlen zu schreiben. Apropos politisch etwas rechts, wie es ja der Herr Schäuble ist, der derzeitige Bundestagspräsident:
Da sitze ich doch im Zug nach Basel. Ja, und was sehe ich in Basel einfahrend auf einem riesengroßen Bild an der Vorderwand der schweizerischen Basler Zeitung, die auch mal weltansichtsmäßig andere Zeiten erlebt hat als jetzt unter dem Regiment des Blocher-Clans (SVP) – letzterer Familie ist endlich in die Galerie der 10 reichsten Clans der Schweiz eingedrungen nach kürzlich herausgegebener Statistik?
Werbung für den Europa-Park in Rust sehe ich.
„Lauter die Glocken nie klingen, als zu rechten Seilschaft hin … .“

Weil wir schon beim Klingen sind: Zur Landesgartenschau in Lahr, wenn denn nichts dazwischenkommt, wird auch das Landes-Musik-Festival erklingen und/oder durchgeführt. Letztere ist auf den 23. Juni 2018 gesetzt worden. 20 Jahre gibt es das Festival schon. Und solch Anlass lässt sich dann schon besser zusammen feiern, zumal die Landesgartenschau 10 Jahre alt werden soll heuer:
Blasmusikverbände, Hackbrettensembles, Akkordeonorchester usw., aber offenbar keine orientalisch anmutende Orchestrierung weit und breit, die angekündigt wird.
Wussten wir es doch, werden einige jetzt denken. Wirklich schön wäre, finden Sie vielleicht, würden sich hier in Deutschland beheimatete orientalische Instrumente Spielende (türkisch-, kurdisch-, arabische) musikalisch an der vom Ministerpräsidenten des Ländles gestifteten Conradin-Kreutzer-Tafel als Amateurmusiker beteiligen.
Diese Tafel ist vielleicht schon seit 150 Jahren im Umlauf, glaube ich zu erinnern. Jedenfalls wird groß getönt, dass Amateurmusiker sich noch zu der Art Wettbewerb bis zum 15. Januar 2018 anmelden können (www.landesmusik-festival.de), der dort dann wohl steigen wird. Wäre echt klasse, wenn da ein paar Kurden etc. sich anmeldeten.
Eigentlich müssten die dann doch wohl mit einem Preis bedacht werden. Erfinderisch wie Mensch nun mal sein kann, siehe das Olympische Komitee im Fall Russland und seinen gedopten Sportlern, die ohne Flagge antreten werden dürfen, könnte ja dann schnell noch eine Tafel kreiert werden, auf der die Namen der ‚Orientalen‘ draufstünden, aber halt nicht, zu ehren oder so Conradin Kreutzers?
Ja, OK! Wir werden hier wieder etwas umgänglicher. Versprochen!
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Jedenfalls ist der Wald um Kandern das Beste, versprochen, weniger die aus Menschen gemachte Nachbarschaft. Ersteres lässt das Herzchen eines nach Gesundheit und Harmonie strebenden Menschen also nur höher hüpfen – wie bei der ersten gesichteten Traumfrau oder Traummann. Man muss einfach nur eintreten ins gezähmte Grün und das grüne Ästewerk, dann nach Bedarf weitergehen und bestens niemandem von der selben Spezies über den Weg laufen – und ALLES wird oder ist gut.
Die beste Droge weit und breit – WALD. Man muss es nur wollen. Man sollte sich einfach nur die Zeit nehmen dafür. Und nicht lang darüber lesen, schreiben oder quaki-quaki machen, sondern tun.
Jetzt kann ich es ja schreiben:
Danke, dass es Dich gibt, Wald in Kandern, auch wenn Du Dir neuerdings nackte Menschen in Dir gehend gefallen lassen darfst. Stimmt, die scheinbar unermüdlichen Holzfäller reichen Dir bereits. Wenn es richtig beobachtet wird, haben die vom Rathaus ausgesendeten Sensenmänner des Nutzwaldes von Kandern im Winter ‚kreative‘ Pause. Wahrscheinlich hinterm Ofen mit einer Bierflasche im Ansatz und einem Wurstbrot griffbereit. Klar doch: und dem Handy am Ohr oder/und dem TV-Bildschirm in Aktion. Zigarette in der anderen Hand. Wahrscheinlich nicht alleine. Mit Frau. Oder Kumpel. Hund. Katze, und die weiß, wann es angebracht ist, sich zu zeigen. Das einfache Leben eben. Lebensglück. Jeder auf seine Art. Und das ist gut so. Hier bei uns im Südwesten darfst Du. Du darfst dich sein, solange du weißt, wer die anderen sind – oder signalisierst, dass du begriffen hast, wer sie darzustellen vorgeben und es, zumindest in ihrer Gemeinschaft weilend, akzeptierst. Wie eben alle anderen auch. Das nennt man schlicht und einfach Zusammenleben. Und Normen, die braucht es dabei nun mal. Besser, nehme ich an, als mit der Faust sich Wege bahnen. Apropos Wege bahnen:
Gerade machen minderjährige Marokkaner Mannheim unsicher. Keiner will sie stoppen können, weil minderjährig.
Hey Leute! Geht’s noch?
Wenn ihr das jetzt nicht unterbindet, was glaubt ihr, was in ein paar Jahren da vor euch stehen wird? Eine weitere arabisch-sprachige Bande, die in den Zeitungen als Superkriminelle alle 3 oder 4 Monate Schlagzeile macht. Das könnte dann wirklich die eine Bande zu viel werden, die die AFD und Konsorten ganz nach oben spült im Ländle.
So wird man zwar auch berühmt, also serienweise Straftaten begehend. Doch diese Art eines sozialen Aufstieges sollte nicht juristisch oder von Amtswegen – oder beides – ermöglicht werden.
Beispielsweise Charr, der Libanese, der Herr hat sich immerhin nach oben geboxt, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – Schwergewichtsweltmeister ist er kürzlich geworden. OK, er hatte sich eingebildet, schon mit deutschem Führerschein oder AOK-Mitgliedschaftskarte Deutscher zu sein und sich daher als deutschen Schwergewichtsweltmeister ausrufen lassen – wahrscheinlich sogar selbst so genannt.
Soll vorkommen.
Ist ja auch vorgekommen, dass jemand wie Max Schmeling mal Boxweltmeister gewesen sein soll, wo einige andere Jungs den Titel durchaus auch verdient hätten, nur eben die falsche Hautfarbe abgekriegt hatten und so irgendwie nie wirklich die Chance hatten, nach OBEN gespült zu werden, damals; und durchaus auch noch heute hie und da.
Und in die Fußstapfen des Letzteren sollte man Charr ruhig treten lassen, finden wir – in die Schmelings.
Was soll das denn?
Diese Fußspuren werden doch sowieso ausgetreten, sind eh schon ausgelatscht.
Herr Charr hat sich gemüht! Das gehört belohnt! Ihr wollt doch Leute integrieren, positive Vorbilder?
Bitte, da ist es!
Na, dann ist er halt ein Deutscher ohne deutschen Pass.
Und jetzt? Weltuntergang?
„Alles eine Frage der Perspektive“ würde eine gute Bekannte hier wohl sagen.
Fehlt nur noch, dass ein Weißer demnächst auf 100 Meter schneller rennt als es ein Farbiger je geschafft hat und die deutsche Nationalelf diesmal in Russland erneut Weltmeister wird.
Soll heißen: Alles möglich! Eigentlich.
In der Badischen Zeitung ist man sich seiner Sache offensichtlich schon ziemlich sicher. Also, dass der Fußball-Weltmeister, Deutschland, die Vorrundenspiele überstehen wird zur WM 2018: Mexiko, Schweden und noch jemand nicht wirklich Zurechnungsfähiges ist scheinbar bei ihnen in der Gruppe. Doch Löw, der Bundestrainer, ist ein ausgeschlafener Junge, zufällig aus Freiburg oder Umgebung. Er wird diese Überheblichkeiten eines Journalisten der Badischen keinesfalls in die Köpfe seiner Nationalelfspieler einsickern lassen – hoffen wir es mal. Diese Haltung, das weiß er, ist Gift für die Mannschaft. Also müsste man der Badischen schon fast unterstellen – demjenigen, der diesen Artikel zum 02. 12. 17 schrieb -, das größte Ziel der meisten, die mit der deutschen Elf fiebern werden 2018, derart zu unterlaufen!?
Die Schweizer sind auch wieder bei der WM dabei. Man staune.
Wussten Sie, dass Zürich das ökonomische Zugpferdchen ist in CH, dass die Kantone Neuenburg, Schaffhausen die noch besseren Schweizer Zugpferdchen geworden sind ökonomisch? Kanton Schwyz und Zug schlagen sich mittelprächtig. Hingegen Genf, Graubünden und sogar das Aargau verzeichnen Verluste. Basel hält sich so olala, doch Baselland mimt mit 0,8% Minus in der Statistik des Schweizerischen Bundesamt einen der Verlierer, zufällig einen jener, die gegenüber der deutschen Grenze liegen – und das ist wiederum verwunderlich.
Weil den Deutschen soll es ja gut gehen. Und denen geht es ja anscheinend gut, weil sie unter anderem Viele billig arbeiten lassen und Waren an der Grenze zur Schweiz, beispielsweise, verlockend günstig aus der Sicht des Schweizer Verbrauchers feilbieten auf deutscher Seite – sogar Steuern können an der Grenze wegen dem Kauf drüben noch geltend gemacht werden auf dem Weg zurück in die Schweiz mit den Koffern voll Ware.
Dass die Schweizer beim Fußball gegen Brasilien gewinnen bei der WM 2018, ist vielleicht deshalb gegeben, weil die brasilianischen Kicker eventuell innerlich angefressen auf den Platz kommen, um zu kicken. Soll heißen: Deren Management hat nämlich deren Quartiere in Sotchi, irgendwo in Russland nahe Georgien ist es gelegen, schon vor den Match-Auslosungen klargemacht. Nach dem Motto: Wer zuerst kommt, malt zuerst, haben sie nach den vermeintlich besten Hotelanlagen vor Ort in Sotchi, oder was für eine Art Unterkunft es genau ist, gegriffen. Nur waren die Losentscheide so, dass keiner der Spielorte der brasilianischen Mannschaft für die Vorrunde nahe Sotchi liegen, und so der so-und-so-fache Weltmeister aus Südamerika dann zu jedem Spiel durchs große, weite russische Land zuweilen zeitlich lange fliegen wird dürfen.
Es besteht also Hoffnung, dass die Schweiz dabei hilft, diesen Dauergast bei Weltmeisterschaften mitauszuradieren.
Endlich mal die Peruaner dabei. Die Saudis, das ist hier eine ganz spezielle Meinung, gehörten eigentlich gleich nach Hause geschickt, beziehungsweise erst gar nicht ins putinsche Zarenreich gelassen, weil sie im Jemen sowie in Syrien eine Art existenzieller Gegner Putins, und überhaupt des zivilisierten Umgangs miteinander, darstellen.
Auch wenn ich ja sonst nicht so auf Putin kann, der seinen Beichtvater namens Tichon immer näher an sich heranrücken lassen soll in Sachen Weltansicht, aber, Putins Meinung oder Einstellung gegenüber dem Verwalter des wichtigsten Teils des muslimischen Erbes in Mekka, dieser Einstellung könnte gern etwas abgewonnen werden, wenn der Einfluss dieses Tichon auf Putin nicht wäre.
Letzterer ist so etwas wie der russische Kulturkardinal. Nach Aussagen der schweizerischen Basler Zeitung vom 5. Dezember 17 habe Tichon in etwa das Folgende gesagt:
„Die Erschießung der Zarenfamilie 1918 durch die Bolschewisten sei ein Ritualmord, also ein Menschenopfer, gewesen.“
Die Basler Zeitung kommentiert das eben Gesagte daraufhin, wie folgt:
„Eine antisemitische und eigentlich längst widerlegte Version. Die [russische] Öffentlichkeit staunte, das staatliche Ermittlungskomitee [Russlands] aber hat die Fahndung nach den Beweisen für den [erwähnten] Ritualmord schon aufgenommen“ – und das Letztere, kein Scherz, nach dem Verlauf von knapp über 100 Jahren.
Es lebe der Stahlinismus putinscher Prägung. Das „h“ im Wort Stalin ist gewollt eingefügt worden.

Die Türkei hat auch fußballerisch glücklicherweise früh genug erkannt, dass ihre derzeitigen Politiken nicht dazu geeignet sind, bei den Weltmeisterschaften im Fußball 2018 im größten Land der Welt, solch geografische Größe durch eingebildete kemalistische oder erdoganistische Größe fußballspielerisch herauszufordern, oder gar mit religiös unterwanderten, verbalen Ausfällen des neuen Paschas von Kazim Pascha Istanbuls begleiten zu lassen – von Erdogan Abi, wie manche Bewohner der Türkei inzwischen sarkastisch zu ihrem Führer sagen. „Abi“ steht für großer Bruder, und wie wir wissen, können Beziehungen zu großen Brüdern recht umfangreich sein und verstanden werden.
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Der Hit-Song „Fresh“ von Cool and the Gang aus anno domino wird gerade gespielt im SWR1. Na klar, es ist der 02. Dezember und so wie die Zyprer schon seit Monaten Wahlkampf betreiben, der dann hoffentlich im kommenden Februar sein Ende gefunden haben wird 4 Minuten lang, so ist hier im Südwesten und wahrscheinlich in Gesamt-Deutschland Weihnachten schon längst auf Hochtouren.
Dieses Jahr will mir Weihnachten irgendwie gefallen – und das seit vielen Jahren. Hat vielleicht damit zu tun, dass ich vom Alter her die 60er Marke gerissen habe?
Was auch immer: Die weihnachtlichen Lichtelein, an ganz normalen Bäumen sogar angebracht zuweilen wie in Städten wie Lahr, sind wahrscheinlich doch zu betörend für jemand, der jahrzehntelang dieses Fest gern gemieden hat – was in islamischen Ländern verweilend nicht gerade schwerfällt, wenn man sich nicht in großen Hotels aufhält oder auf der deutschen Botschaft arbeitet oder oder.

Bevor Weihnachten dieses Jahr so richtig losgetreten wurde, war ich zufällig auf der „Chryanthema“ in Lahr im Schwarzwald. Inzwischen wurden jene in dieser Stadt mit Preisen ausgezeichnet, die die schönsten Kunstwerke aus Chrysanthemen gebastelt hatten im Rahmen der zuvor bezeichneten Festtage. Den ersten Preis machte ein Freundeskreis namens „Eichrodtschule“. Die waren clever genug, den 20. Geburtstag des Chrysanthemen-Fests in Lahr zu thematisieren, indem sie einfach einen Geburtstagskuchen aus Chrysanthemen zusammensteckten, der auch recht eindrücklich optisch rüberkam.
Schon mal was vom Europa-Park in Rust am Rhein gehört?
Ja, weiter oben, werden Sie wahrscheinlich antworten.
Nun dann! Dieser Park wurde auch wieder ausgezeichnet, allerdings andernorts für was anderes. Eine Kirche gibt es in jenem Park, der sogar auch mit einem Schweizer Zirkuspastoren bestückt sein soll. Die Kirche geht eben manchmal schon etwas eigentümliche Wege. Wie wir alle ja noch aus der nicht allzu weit zurückliegenden teutschen Vergangenheit wissen.
Hingegen: „LichtBlicke“ ist eine der Sensationen, die zu Weihnachten in Lahr feilgeboten wird. Die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt scheint mit de Bezeichnung LichtBlicke vor allem gemeint zu sein. Und ich muss gestehen, die letztere ist zumindest auf dem Marktplatz der Stadt nachts recht dezent, sehr schön anzusehen. Und noch schöner: Am frühen, sehr frühen Morgen leuchten die vielen Lampen nicht mehr wie beispielsweise in Zypern bei selbigem, also weihnachtlichem Veranstaltungsgrund, wo Energiesparen leider meist noch immer – vorerst – eine Floskel der meisten Berufspolitiker ist, um gewisse Interessen und Interessengruppen zu bedienen, und die Lämpchen leuchten und leuchten, oft sogar auch tagsüber.

Apropos Interessengruppen:
Da liest das Darüber-wenig-erfreute-Auge, dass Macron und der Grieche Tsipras dem SPDler Schulz zur Groko angeblich raten – zur Großen Koalition und so. Dass Ägyptens Ex-Premierminister Schafiq sich in Kairo wieder blicken lassen darf. Dass die Mubarak-Söhne mit großer Wahrscheinlichkeit einige Millionen Euro aus der Schweiz, sozusagen, loseisen werden können auf gerichtlichem Weg. Dass Seehofer immer noch nicht die Zügel aus der Hand zu geben gedenkt innerhalb der CSU und es offenbar darauf anlegt, als Politclown oder öffentlich gebrandmarkter Unverbesserlicher zu enden. Dass das Rottweiler Münster endlich wieder in altem Glanz erstrahlt und dass in Stuttgart im Museum so viele nackt gemalte Männer wie noch nie davor in ganz Deutschland, und zwar JETZET zu bestaunen und zu bewundern sein sollen. Zuletzt, weil das muss der Aufzählung einfach noch beigefügt werden: dass „ein Buch als Aufruf zum Kannibalismus“ 350 Jahre alt wird, schreibt die Lahrer Zeitung am 04. 12. 17.
Die Rede ist von Jonathan Swifts „Gullivers Reisen“, welches ich mir einst im Jemen verweilend griff, weil es in zweisprachiger Ausgabe – Englisch/Arabisch – zu haben war. Jetzt kommen wir also über Umwege endlich den tieferen Beweggründen der Krise in Arabien näher?
Den Saleh, jedenfalls, haben die Huthis Anfang Dezember 17 im Jemen umgebracht. Musste wohl so kommen. War nicht viel Andres zu erwarten. Der frühere, langjährige Präsident des Landes, Saleh, hätte sich womöglich doch noch den Saudis angedient, nachdem er sie jahrelang gemeinsam mit dem Stamm der Huthis bekämpft hat – nicht etwa für die einfachen Leute unbedingt, sondern doch schon eher und ziemlich offensichtlich wegen der eigenen Macht. Und ja, auch Sie haben es vernommen: Spendenaufrufe neuerdings, und das sogar für den Jemen.
Weiß jetzt auch noch nicht genau, wie ich von diesem Kontext zum nächsten gelange, aber … . Kann es sein, dass immer wieder zu Jahresende eine Art Würdigungsmacke ausbricht? Spendenaufrufe sowieso. Und Saleh wollte ich mit seiner Erwähnung, hier, nicht gewürdigt haben. Ihn als Menschen, OK.
Nun: Schlägt man die Zeitungen in dieser weihnachtlichen Phase also auf, so wird praktisch auf jeder Seite was von einer Würdigung oder Preisverleihung berichtet – offenbar eine inflationäre Angelegenheit, siehe zum Beispiel in Zypern den alljährlichen „Hearts of Gold“ Preis für soziales Engagement.
Daher:
Vermachen Sie Zypernundmehr-News bitte bloß keinen Preis – auch nicht würdigen, bitte!

Ja, und in diesem Zusammenhang muss in eigener Sache würdigend jemand zu Grabe getragen werden: „Kandernundmehr“. Diese, von uns betriebene News-Webseite wird ihre Tore schließen. Alles, was es zum Thema Südwest und Kandern etc. zu berichten gibt, wird einfach NUR NOCH auf Zypernundmehr-News Verbreitung finden!
Für Ihr entgegengebrachtes Beileid bedankt sich das oben näher bezeichnete Internet-Blättle-Team. DANKE!

Stellen Sie sich mal das vor: Der Vorbeter der Lahrer Moschee, der Herr Babur, ließ wissen, dass man ja inzwischen EIGENE Leute habe, die man in die Türkei schicke, um dort ausgebildet zu werden, und um dann auf Deutsch den Islam in Deutschland (Lahr) zu verkünden.
Schon fragte es bei mir:
Ob das nicht an dem vorbeistreift, was eigentlich angedacht ist vonseiten der meisten Regierenden im Bundestag zu Berlin? Denn was nützt es, wenn da vorne jemand auf Deutsch genau das in einer Moschee sagt, was nicht (mehr) in muslimische, dem Islam zugeneigte Köpfe hineinsoll? Als hätte der Staat, Staaten der EU, nichts Besseres zu tun als unentwegt und 24 Stunden lang, Hörposten in Moscheen zu installieren. Ein aufgeklärterer, und somit mit westlicher Aufklärung und Lebensweise durchzogener Geist, sollte doch wohl eher Einzug halten (lassen), ein Etwas, dass sich im Rahmen der EU-Verfassungen sozusagen selbst-regulierend lebt. Doch so etwas dürfte aus Deutschland stammenden, angehenden Imamen – in unter dem Diktat des Herrn Erdogan stehenden Institutionen der Türkei – gewiss nicht vermittelt werden können in Ankara oder Istanbul etc.
Folglich: Gut und schön, dass in der Vogesenstraße in Lahr eine Moschee im Rohbau steht, die demnächst fertig gestellt sein soll. Doch wozu braucht es dort eigentlich Kellerräume, die, wie Herr Babur wissen lässt, LEIDER eine zeitliche Verzögerung des Projekts bewirken?
Was sich hier des Weiteren indirekt zur Frage geradezu formuliert, ist:
Das Original in Mekka kannte keine Keller. Und wenn die Moschee hier in Lahr Fußheizung haben muss, nun dann, warum auch nicht, auch, dass der Bau halt teurer werden dürfte als geplant. Doch ist irgendwie auch und ganz plötzlich die Frage in den Raum gerückt aufgrund des Kellers, ob daher vielleicht auf die Funktion des Minaretts verzichtet wird – Gebetsausrufung usw.? Ist ein Keller etwa plötzlich nötig, weil an jenem unterirdischen Ort anstatt vom luftigen Minarett die Lautsprecher erklingen werden – sozusagen im Gegensatz zu dem, was in der Türkei allgemein praktiziert wird? Ist Letzteres eine zu erwartende Maßnahme zwecks guter Nachbarschaft im Viertel?
Oder was ist der Grund für eine etwas kostspielige Kelleranlage? Was soll dort denn alles gelagert werden? Wein dürfte es wohl nicht sein. „Suçuk?“ Das ist die nach Knoblauch und anderen Gewürzen riechende türkische ‚Nationalwurst‘. Oder gar „Hellimi“-Käse aus dem Norden Zyperns?
Mancher Muslim könnte Bedenken anmelden, müsste erfahren werden, dass Koran- und Hadithbücher in einem Keller dieser Moschee aufbewahrt werden sollen. Ein Keller ist nun mal im Boden und folglich tief gelegen, näher zur Hölle als die Betenden in einer Moschee darüber – sofern jemand Himmel und Hölle in etwa so verortet. Immerhin: Nicht umsonst wird ja vom Himmel gesprochen, und keiner käme auf die Idee, dann an Erdmitte zu denken. Oder?
Obgleich, es stimmt, die vielen heiligen Bücher könnten an solch tief gelegenem Ort der oben Gottesdienst haltenden Gemeinde durchaus eine Art Schutz vor dem Bösen von Unten her sein!?
Wie ich jetzt auf so etwas komm?
Kann Ihnen gesagt werden, wie das Bild entsteht, weil es, wenn Sie gestatten, in Ableitung vom Original, so oft mit eigenen Augen gesehen wurde – allerdings außerhalb Europas meistens. Die Rede ist nämlich davon, dass sich, beispielsweise, ältere Damen oder Herren in überwiegend muslimisch geprägten Ländern zuweilen auf der Straße gehend plötzlich bückten, was mich anfänglich etwas verwunderte, und das ‚nur‘, weil sie ein kleines Stück Brot auf dem Boden liegen gesehen hatten, bückten sie sich danach. Das hoben sie auf und platzierten es dann erhöht irgendwo in der Straße.
Nein, sie verzehrten das Stückchen Brot nicht etwa selbst! Letzteres habe ich noch nicht mit ansehen müssen, was dieser Tage im Jemen aber wahrscheinlich ‚gelingen‘ dürfte, und zwar mit religiös-instrumentalisierter Hilfe aus Saudi Arabien, Israel und den USA – die Europäer dürfen sich dabei zumindest indirekt angesprochen sehen; und Ägypter sowie die Emiratis etc. zu erwähnen in diesem Kontext, ist durchaus auch wichtig – diese Handlanger Washingtons etc.
Das heißt im Übertrag, um zurück zur Moschee in der Vogesenstraße in Lahr zu kommen:
Auch der Koran oder die Hadithe stehen in der Regel gesondert, nämlich erhöht. Kein Muslim, glaube ich, würde s/einen Koran auf den Fußboden stellen oder legen, außer, darunter wäre ein Stück Stoff oder Ähnliches – oder aber es gäbe keine andere Wahl und der Ort wäre erkenntlich sauber.
Das heißt: Auch wenn so ein Keller unter einer Moschee sauber ist, und auch wenn man Korane dort sorgfältig lagerte, falls man so etwas überhaupt vorhat in Lahr, so will wahrscheinlich vielen einfach nicht das Bild im Hirn verschwinden, dass dennoch darüber mit Füßen, Knien, Ellbogen und jeweiliger Stirn eines Gläubigen und anderen, die den Raum betreten, gewissermaßen getreten, darauf eingewirkt wird.

Wie sehen Sie diese Angelegenheit, verehrte Leser?

Apropos Zusammensein: Interessierte, die sich vorstellen können, als islamische Krankenhaus- und Gefängnisseelsorger arbeiten zu wollen, weiß nicht, ob man dafür bezahlt wird, wahrscheinlich schon, können sich dazu ausbilden lassen. Das wird als „umfangreiche Weiterbildungsmaßnahme“ in der Lahrer Zeitung angepriesen. 190 Unterrichtsstunden sind zu absolvieren plus 55 Stunden Praktikum sowie 25 Std. Supervision begleitend. Interessenten wenden sich an 0621/4371 4002 oder an alfred.miess@mannheimer-institut.de.
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Verzeihung!
Sie mussten gerade austreten?
Hoffentlich nicht an einer Autobahn und ohne Geld. Der Liedermacher Rainald Grebe hat nämlich gerade seinen Prozess verloren. Wollte das Freipinkeln in Autobahntoiletten durchdrücken. Kurz: Der Richter wies Grebe darauf hin, er hätte seinen Prozess besser in einem anderen Bundesland als Rheinland-Pfalz ausgeführt, „denn es sei der Bund, der mit der zuständigen Autobahn Tank & Rast GmbH 1998 einen inzwischen wieder gekündigten Rahmenvertrag geschlossen habe [d.h., es kann also wieder umsonst Wasser etc. laufengelassen werden in diesem Bundesland an Autobahnen] – einen Rechtsanspruch auf kostenlose Toiletten an Autobahnen gibt es laut Urteil weiterhin nicht. Zudem sei auch die Daseinsvorsorge nicht immer kostenlos. Dazu gehöre die Versorgung mit Trinkwasser. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (AZ. 5 K 1284/16.Ko) Lahrer Zeitung 5.12.17.“

Kurz noch Einiges zu Zypern bevor der Artikel im digitalen, ewig vorhandenen und weihnachtlichen, neujährlichen Orkus verschwindet:
Wie gesagt: Schon bald sind Wahlen auf Zypern. Ein Wahlprogramm, bei dem die Leute sich orientieren könnten, welcher Partei sie ihre Stimme geben, soll nicht wirklich erkennbar bislang erarbeitet worden sein – von keiner der Parteien und das knapp 40 Tage vor dem Ereignis. Das lässt darauf schließen, unweigerlich sozusagen, dass hier Politik nicht in erster Linie nach Nutzen–Kosten–Erwägungen betrieben wird, sondern nach Loyalitäten.
Stellen Sie sich das so in etwa vor wie bei einem Sportverein: mit der Verein großgeworden, dabeigeblieben. So in etwa.
Obgleich dringend benötigt, gelingt es den Regierenden in Nikosia-Süd knapp 40 Tagen vor den Wahlen in 2018 auch noch immer nicht, Untersekretäre zu bestimmen – weil eine Krähe der anderen Krähe möglichst nichts gönnt. Dann soll die ganze Chose anstatt halt den Bach runtergehen. So in etwa muss die innere Einstellung der Beteiligten in etwa sein. Man ist halt sehr auf sich versiert.
Ich! Ich! Und nochmals Ich!
Lediglich der Untersekretär für Schifffahrt konnte klar gemacht werden von den im Dauerstreit stehenden politischen Parteien Zypern-Süds. Und das ist ausgerechnet derjenige, wo überhaupt so etwas wie Leistung, die erbracht wird und wurde, ausgemacht werden kann. Was vorrangig damit zu tun hat, dass diesem Untersekretariat keine der politischen südzyprischen Parteien zu nahesteht, dass so genannte Ausländer die Show rennen.
Beispielsweise ist das Resort Tourismus in der Hand der DIKO – und daher geht dort nur eins vor allem: Chaos und Intransparenz. Ein Sauhaufen, würden die Bayern sagen. Die zyprische Telekommunikationsgesellschaft, Cyta, steht leider auch unter dem Damoklesschwert der DIKO.
Ähnlich sieht es bei der Ernennung des Untersekretariats für die so genannte „Entwicklung“ aus. Diese ist in der Hand der schein-kommunistischen AKEL. Die träumen meist vom Verstaatlichen und Ähnlichem. Das heißt: Das Investitionsklima, welches ausgerechnet in den Händen dieser Partei ist, dürfte auch in absehbarer Zeit weiterhin etwas abgebremst aufhellen – was allerdings nicht unbedingt das Schlimmste ist oder wäre, wenn das Wohl der Allgemeinheit wirklich oberste Priorität hätte.
Immerhin: Zypern hat sich im Gegensatz zu Malta und Dänemark der PESCO verpflichtet. Die wurde gerade vor Kurzem aus der Taufe gehoben in der EU und wird gewiss noch ein Kandidat für einiges Kopfzerbrechen sein – so auch auf der Insel. Denn das lang angepeilte Verteidigungsbündnis der EU namens Pesco hat so seine eigene Laufrichtung, und wenn nicht, dann dürfte sich so etwas Ähnliches schon demnächst herausstellen – sozusagen unweigerlich.
Und Zypern ist nun mal unweit gewisser Interessenzonen gelegen; und Israel, neuerdings ein enger Freund Nikosias, spielt va banque in der Region südöstliches Mittelmeer – eigentlich bis über den Atlantischen Ozean hinweg und tief in den Irak, Ägypten, Türkei, Griechenland und sogar im Jemen ist das spürbar.
Apropos „va banque“: Der ehemalige Oberhäuptling der Bank of Cyprus wurde verknackt, der Herr Andreas Eliades. Doch ganz fest steht es noch nicht.
Wie so oft wird es wohl auch nun wieder so gemacht. Genauer:
Es handelt sich um einen psychologischen Trick, der so genial ist wie Trump umweltbewusst. Diese Art Täuschung wird auch in Deutschland gern angewendet, versteht sich, mit Hilfe der sogenannten etablierten Medien gelingt es meist besonders gut.
Da ist also ein reicher einflussreicher Mann oder Firma (Frau kommt so gut wie nie vor), der beim Schummeln im großen Stil erwischt wurde. Nun, so richtig stimmt das mit dem „erwischt“ schon nicht, weil ja zu viele meist über Jahre das Schummeln aus der Ferne – oder gar näher – begleiten oder betrachten, ja, oft auf ignorant schaltend wachsen lassen – aus welchen Gründen auch immer.
Und ebenso ungewiss ist oft, weshalb dieser Mensch oder diese Firma nun jetzt ausgerechnet bestraft wird, wo das ALLES doch zuweilen schon seit Jahrzehnten läuft.
Dem aufmerksamen Betrachter ergeben sich nun mal solche Fragen, da sich weitere Fragen anschließen: Was wird da schon wieder abgedeckt; und wer braucht das, um seine Kartoffeln damit zu braten etc.?
Das, was vorweggesagt wurde, spricht so in etwa an, dass solche Firmen oder Personen dann meist in der Presse verrissen werden – nach Strich und Faden. Und dann ist meist für auffällig lange Ruhe um sie. Die kehrt wie ein Schlafmittel in Gedächtnisse ein. Und dann kommt irgendwann ein Gerichtstermin, gern ohne große Öffentlichkeit oder Ankündigungen, aber meist doch so viel dazu irgendwo vermerkt, dass Boulevard Zeitungen nicht an den Karren gefahren werden kann, wie: Ihr habt darüber ja gar nicht berichtet. Kurz: Oft wird der Ball dann niedergehalten, wie man sagt. Da steht dann: Herr F oder Firma G wurde zu einer bedingten Haftstrafe von 2 Jahren auf Bewährung bestraft.
Der Typ setzt sich danach in sein eventuell teures Auto und fährt dorthin, wo er hinwill; wohingegen andere, solche wie Du und ich beispielsweise, bei solch gravierenden Straftaten absitzen gehen dürften.
So läuft der Hase.
Wer eine Katze hat, der weiß, was zu tun ist, wenn der Kater keinesfalls mitkriegen soll, dass die anderen Katzen vor dem Haus zeitlich vor ihm etwas zu Essen kriegen: ablenken!
Ansonsten? Man lenkt sich auf Zypern gern vor dem Fernseher sitzend ab. Oder man geht gleich ins Stadion und schlägt mit Fäusten, Stöcken, was auch immer mit hineingeschmuggelt werden kann, zu – auch davor.
Die Gewalt in zyprischen Stadien und davor wird immer extremer. Es ‚braucht‘ offenbar einen Toten, bis die Politiker WIRKLICH reagieren (lassen).
Zuletzt: Sollte Ihnen jemand gerade Cyprus-Bitcoins anbieten, dann überlegen Sie sich das noch einmal, ob Sie wirklich gleich NEIN sagen wollen!!!?
Guten Rutsch ins Neue Jahr und feiern Sie schön.
Zypernundmehr-News, Redaktion

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