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Life ist live!

Morgen soll der Sommer wieder zurück sein. Wir schreiben heute den 03. 07., beziehungsweise den 13. Juli 2017. Es ist empfindlich kalt. Man könnte wohl Schwimmen gehen im Baggersee – in dem zwischen Sasbach und Whyl gelegenen. Das ist jener unweit des Atomkraftwerks in Fessenheim/Elsass.

Nach vielen Jahren der Inbetriebnahme, man staune und höre, fragt man sich in Fessenheim, ob denn der Hochwasserdamm des Atomkraftwerks zum nahen Rheinseitenkanal genügt für im Fall der Fälle? Wenig verwunderlich ist, dass niemand darüber Auskunft geben kann, also eine Antwort dazu parat hat, die auf wissenschaftlichen Kriterien beruhte. Das ist ungefähr so skandalös, allerdings im größeren und viel gesundheitspolitisch relevanteren Maßstab, als die Sauerei, anders kann man es nicht nennen, dass für die Stadt Kandern noch immer kein Mietspiegel durch den Gemeinderat gepuscht worden ist – wenn überhaupt jemals jemand auf die Idee kam, so mieterfreundlich sich vor dem hohen Haus zu äußern. Ganz zu schweigen von dem Gerücht, dass in einem neugebauten Haus der Gemeinde Rust, welches zu günstigen Konditionen gebaut werden konnte mit der Auflage, für 10 Jahre keine Zimmer an Touristen (des Europa Parks) zu vermieten, im Vorfeld 1/3 der neu entstandenen 18 Mietwohnungen an Asylsuchende vergeben wurde – Kungelmungel im Ruster Rathaus? Dem Vernehmen nach sollen die restlichen 2/3 an verfügbarem Wohnraum an Arbeiter aus dem Europa Park vonseiten des Betreibers des Parks, der Mack-Familie, angemietet worden sein. In anderen Worten: Vergessen Sie es, in Rust eine Wohnung zu finden als einfache Person; oder in Kandern in absehbarer Zeit das, was ansonsten großkotzig „eingeführte Mietbremse“ in Baden-Württemberg genannt wird, vorzufinden. Und nicht vergessen, ja? Die Knäste im Südwest-Musterländle sind rappel-zappel-voll. Stellen Sie sich mal den folgenden Fall vor, der wohl als eine der Folgen der Überfüllung der Gefängnisse mit Insassen in Betracht zu ziehen ist: Demnächst kommen dann noch mehr Leute, die elektronische Fußfessel tragen mit Mietübernahmeschein vom Sozi als Mietplatzkonkurrenten auf den heißumworbenen Wohnungsmarkt Badens, der vor allem entlang des Bahngleises, welches aus dem Norden kommend in den Süden existiert; und entlang der Schweizer Grenze sowieso. Der qm-Preis in Kandern kratzt gerade an der 13 Euro Marke und das bitte sehr für Wohnraum in ganz „normaler“ Lage. Auf einen Gefangenen sollen zwischen 40 bis 60 Wärter kommen in Baden-Württemberg. Das wäre was. Das Verhältnis ist selbstverständlich umgekehrt. Wollen Sie, verehrte Leser, sich bei solch Relation etwa noch ausmalen, wieviel Mietsuchende beispielsweise auf eine Wohnung in Kandern, Rust oder Freiburg kommen? Scherz bei Seite: Damit soll allerdings nicht gesagt worden sein, dass wohnen in Miete mit einem Aufenthalt hinter Gittern hier oder andernorts in Vergleich gezogen wurde. Gewiss gibt es aber irgendwo irgendjemand, der genau dieses Verhältnis schon untersucht haben dürfte, ist anzunehmen. Für was gibt es schließlich Studien und Doktorarbeiten. Untersuchungsgegenstand ist oder war dann eventuell: Wieviel mehr Mieter (Nutzer) kommen im Vergleich zu Vermietern (Eigentümer) in den Knast?

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Weiß auch nicht, wie ich von diesem Thema zum folgenden kommen werde. Jedenfalls: Der Fußball-Club „Team-Afrika“ hat seine Existenz eingestellt. Dass das so kommen musste, war eigentlich voraussehbar – es war eh eine Schnapsidee, wer auch immer sie geboren hatte. Konterproduktiv. Warum eine Fußballmannschaft bestehend aus asylsuchenden Afrikanern betreiben, wo dieselben doch integriert werden wollen und sollen und es genügend Clubs in der Gegend zum Kicken gibt?

Das war eher falsch, längst nicht gefälscht indes wie die Akten des Sonderermittlers im Fall Amri. Sie erinnern: Gedächtniskirche am Kudamm, Weihnachtsmarkt 2016, Tote wegen LKW, der in eine Besuchermenge fuhr.

Irgendwie ist der Wurm öfters drin als früher, wie man sagt, wenn es um Islam, Araber und Afrikaner zu gehen scheint in Deutschland und seinen Behörden. Vernünftige, leichter nachvollziehbare Lösungen und auch Beschlüsse in Behörden und Gerichten wären schon angesagt, um das Zusammenleben zu erleichtern, denken nicht wenige.

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Jedenfalls: So etwas wie Vernunft ließ mich gestern anstatt endlich mal nach dem schönen, alten Sélestat im Elsass fahren – war nun wirklich mehr als angesagt nach knapp 4 Jahren Präsenz am Oberrhein. Sollten Sie einen Film, der im Mittelalter spielt, drehen wollen, dann könnte ihnen das Elsass einiges bieten, so auch diese Stadt.

In der deutschen Stadt Kandern wurde anstatt das „Städtli“-Fest am 2. Juli geboten. Es wird wohl so gewesen sein wie immer: außer, dass die Sonne gefehlt haben dürfte und meine Wenigkeit. In der Region Dreiländereck scheint ab Anfang Juli eh die Fest-Saison ausgebrochen zu sein, wie immer im vermeintlichen Sommer, so dass man sich seine Festbesuche wahrhaft einteilen muss, wenn man einigermaßen mobil ist.

Das Bläserfest in Weil am Rhein, beispielsweise, war ich mir kurz ansehen vor einigen Tagen. Na ja! Ich hatte mich auf deftige Volksmusik gefreut, doch dann wurde das Gequake, was man andauernd im Radio spielt gespielt. Hingegen wurde auf dem Sommerfest in Egringen genau diese Erwartung erfüllt, deftige, schöne Volksmusik. Seit 1975 ist das dort der Fall. Der örtliche Musikverein pflegt seit 43 Jahren eine Freundschaft mit der Madrisa aus Kloster-Dorf aus Graubünden/Schweiz. Die Schweizer Musiker wurden auch dieses Jahr wieder herzlich von Gastfamilien aufgenommen und gaben Zugabe auf Zugabe, so begeistert waren ihre Zuhörer – insgesamt dreie.

Das zehnte Milka Schokofest lockte bereits Ende Juni. Bekanntlich steht in Lörrach am Bahnhof eine Produktionsanlage dieses Schokoladenfabrikanten. Allerdings kämpfen die dort drin gerade mit Viren. Nein, nicht in der Schokolade, sondern in den Computern der Chefetage und womöglich sogar im Betriebsablauf. Opfer des überall in den Medien befindlichen Hackerangriffs ist die Milka in Lörrach hinterm Bahnhof geworden. Zu Weihnachten gibt es dann also frei-gehackte Milka-Schokolade („free-hack“!).

Die Redaktion Zypernundmehr-News weist daraufhin, dass beim Verwenden dieser oder ähnlich gearteter ‚Formulierungen‘ in Werbeslogans für Milka-Produkte bei widerrechtlichem Gebrauch eine Klage wegen Diebstahl geistigen Eigentums ins Haus stehen dürfte – „free-hack“.

Nein, ich bin gestern nicht an einem Feststand auf irgendeinem Straßenfest eingesunken, auch wenn man das eben vermuten konnte, sondern nach meiner Elsass-Visite zog es mich doch noch in den neu eröffneten „Grünen Baum“, ein Restaurant bekanntlich außerhalb von Badenweiler in reizvoller Lage befindlich. Ein herrliches Restaurant, auch wenn es zum Draußen-Sitzen zu kalt gewesen ist. Die neuen Betreiberinnen sind ausgesprochen nett und wirken erfreulich unabgehoben. Die Küche ist exzellent. Gestern fiel der Entscheid auf Breitbandnudeln mit Pfifferlingen und Salat. Kann gut sein, dass der Salat derzeit nirgendwo im Dreiländereck so vortrefflich angemacht wird wie dort. Auf dem Peleponnes in Griechenland unterwegs, so auch in Zypern, stört/e, dass zu oft Salat gereicht wird, den man sich selbst anmachen soll. Das ist mir persönlich dann doch zu viel Autonomie auf/unter und über dem Tisch. Dass mir so etwas hier im Dreiländereck bloß nicht als Leitfaden einreißt. Bloß nicht! Ach so ja: Erträgliche Preise leiten die feine Atmosphäre im Grünen Baum sozusagen abschließend zu einem unvergleichlichen Erlebnis hin.

Und wenn wir schon beim Leiten sind: In Sachen Digitalisierung soll der Südwesten Deutschlands „Leitregion“ werden. Nun, wenn man sich den losgebrochenen Bau-Boom ansieht – man muss gar nicht suchen danach – dann dürfte an eben Gesagtem wohl was dran sein. 70 und mehr Seiten wurden bedruckt, um die Digitalisierungsstrategie als Modellvorhaben vorzustellen vonseiten der Regierenden in Südwest. Die Frage ist natürlich schon: Was haben wir uns unter solch Strategie vorzustellen, etwa führerlose Busse und Züge, lehrerlose Schulklassen, schalterlose Bahnhöfe, womöglich noch ärztelose Arztpraxen? Man wird ja nicht jünger, stimmt’s? Sich an Ähnliches im Geist zu gewöhnen, ist gewiss vorteilhaft für die und in Zukunft. An autonom fahrende Autos zu denken, bereitet jedenfalls weniger Kopfzerbrechen, wenn man sich mal etwas genauer umsieht und sieht, wie sich nun mal Menschen im Alter von 80 oder 90 Jahren im Allgemeinen bewegen – meist eingeschränkt. Das heißt, uns Anfang den 1960er Jahren Geborenen – oder kurz danach oder davor – dürften solche digital-automatisieren Hilfen demnächst mehr als willkommen sein, um die voraussichtlich sich einstellende eingeschränkte Autonomie bei der Bewältigung des Alltages weiterhin – so in etwa – gewährleistet zu sehen. Eine Arbeitsgruppe verschiedenster Ministerien im Südwesten Deutschlands hat der Digitalisierungsstrategie zufolge Ziele formuliert. Was an dieser Angelegenheit ganz besonders spannend sein dürfte, ist, diese digitalisierte Fusselarbeit sich auszudenken, sich dort hineinzudenken; aber auch, sich dieselbe überhaupt noch vorstellen zu können. Sieht auch daher ganz so aus, als sollte Wissen in Sachen Informatik nicht nur in Grundschulen als Pflichtfach eingeführt werden, wie es demnächst geschehen soll, sondern ebenso, dass ein Angebot für alternde Arbeitsnehmer, Arbeitslose und Rentner/Pensionäre geschaffen wird, um sich dieser Materie bei Interesse nähern zu können, versteht sich, möglichst praxisbezogen und preiswert. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim scheint hierfür ein geeigneter Ansprechpartner zu sein. Am meisten freut man sich jetzt schon auf die anscheinend geplante „Bildungsplattform“, auf der solch Inhalte abgerufen werden können. Fragt sich nur: Wird der Zugang dann umsonst möglich sein und wird er so dargeboten, dass die Flinte nicht gleich ins Korn geworfen werden muss, sagen wir, wenn man jemand ist, der von Informatik wenig weiß und das Abitur vor über 20 oder 30 Jahren absolviert hat?

Man könnte sich durchaus vorstellen, dass etwas mehr Digitalisierung auch dazu beitragen dürfte – wenn denn ein Austausch der Daten, wie vereinbart gelingt und durchgehalten wird mit Ländern wie der Türkei -, dass Väter und Mütter ihre Kinder nicht so ohne Weiteres in derartigen Ländern wie der Türkei unter Zwang verheiraten können. Ja, Letzteres gibt es noch immer. Gerade wieder der Fall gewesen bei einem Schweizer mit türkischen Wurzeln (Basel). Der soll seine beiden Töchter geradezu genötigt haben, jeweils jemanden zu heiraten, den die Töchter nicht sonderlich toll fanden. Eine 3,5-jährige Strafe hat sich dieser Schweizer eingeholt, wegen physischer und psychischer Gewalt an seinen Töchtern. Die Maximalstrafe soll bei 5 Jahren für solche Delikte liegen in der Schweiz: Zwangsverheiratung. Die Lebenswelt des muslimischen Schweizers mit türkischen Wurzeln war wohl etwas zu lebensfremd für Schweizer Verhältnisse. Doch es gibt Organe, beispielsweise auch in Deutschland, die derartige, nennen wir es milde ‚archaische‘ Sichtweisen, durchaus stützen. Und bei dieser Gelegenheit mag kurz, aber bestimm eingeschoben werden, dass der baden-württembergische Landesvater, Kretschmann, unseren türkischen Mitbürgern auf längere Sicht besehen keinen Gefallen bereitet, wenn er glaubt, mit einer religiös verbrämten oder überzogenen Plattform wie der DITTIB weiterhin eng zusammenarbeiten zu müssen. DITTIB ist viel zu separatistisch und türkisch-nationalistisch unterwegs, um es mal in solch Begrifflichkeit zu setzen. Und das soll bedeuten: Die haben eine nicht-integrative Integration ihrer, wahrscheinlich ausschließlich, muslimischen Mitglieder zu laufen und so etwas gehört mit Distanz, viel mehr kritischer Distanz angegangen. Diese Organisation ist sozusagen erwiesenermaßen einer der Stabilisatoren einer deutsch-türkischen Parallelgesellschaft. DITTIB legt letztlich sozio-politisch Maßstäbe an, die mit dem projektierten Ziel der EU, so, nie und nimmer zusammenpassen kann. Die anvisierte Politik Kretschmanns gegenüber der DITTIB kann daher folgendermaßen in eine Frage, seinerseits, also an sich, gekleidet werden, Kretschmann: Wie schaffe ich nachfolgenden Ministerpräsidenten Baden-Württembergs bloß möglichst harte sozio-politische Nüsse, an denen die sich dann abarbeiten dürfen?

Dieser Bundesverband namens DITTIB beteiligt sich ja jetzt schon nicht an Friedensmärschen von Muslimen gegen islamistischen Terror!!!

Mindestens ebenso kurzsichtig erscheint ein Kabinettsbeschluss durch die Landesregierung Baden-Württembergs, der besagt, dass ausgerechnet der Fremdsprachenunterricht in Klasse 1 und 2 der Grundschule abgeschafft gehört. Mal abgesehen von der Nähe zu Frankreich ist es schon ein Skandal – auch wenn in der Schweiz gerade ähnlich seltsame Dinge beschlossen werden in einigen Kantonen. Der neue französische Präsident Macron soll sich derzeit gerade mühen, den Franzosen zu verklickern, dass Deutsch unbedingt forciert gehörte. Und was machen DIE in Baden-Württemberg? Denn dummerweise beziehen sich die Kürzungen nicht etwa auf den Englischunterricht, sondern auf den im Französischen.

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Mit obigem nicht in Zusammenhang stehend und auch nicht so zu lesen oder zu verstehen:

Die asiatische Tigermücke ist auf dem Vormarsch. Die Stadt Freiburg im Breisgau soll so an die 200.000 Euro lockergemacht haben, um die Plage, die einer Stechmücke gleich funktioniert, in Zaum zu halten.

Und auch das Folgende ist nicht im Zusammenhang stehend mit der Tigerfliege:

Täglich hören wir, dass die Anzahl der Flüchtlinge wieder zunimmt. Wir, verehrte Leser, sind uns wohl schon länger darüber einig, dass in den jeweiligen Herkunftsländern der Flüchtlinge Maßnahmen getroffen gehörten, um den Druck und Wunsch bei Fluchtbereiten, sich auf den Weg zu machen, geschmälert ist oder wird, also: das GLÜCK woanders suchen zu wollen/zu müssen. Und dann verwundert schon etwas, wenn Gemeinschaftsunterkünfte für Asylsuchende des Landkreises Lörrach abgebaut werden sollen. Kann gut sein, dass auf Behörden, anders als hier, die Zahlen 1 und 1 zusammengezählt werden. Denn die nächste Welle von Asylsuchenden ist doch wohl absehbar, das heißt, im Anmarsch. Der Abbau solcher Anlagen lässt den Schluss durchaus zu, dass da jemand zwei- oder dreifach verdienen will?

Doch vielleicht wird das hier nicht ganz richtig verstanden? Und daher schnell einen Auszug eines Artikels von Bernhard Konrad, der am 21. Juni 17 folgendes in der Oberbadischen schrieb: „Die Gemeinschaftsunterkünfte des Landkreises werden abgebaut. Flüchtlinge wechseln in die Anschlussunterbringung. Mit dieser beginnt der eigentliche Integrationsprozess. Nachdem die Verwaltung mehrere Alternativen geprüft hat, möchte sie dem Gemeinderat das Areal Neumatt-Brunnwasser als Standort für wertige Unterkünfte in Containerbauweise vorschlagen. Das Gelände eigne sich besser als die Optionen auf dem Füssler-Areal und an der Lauffenmühle, so Oberbürgermeister Jörg Lutz und Bürgermeister Michael Wilke unisono. … Die Container-Siedlung soll eine auf drei Jahre angelegte Übergangslösung sein, so Lutz … Die Verwaltung schlägt vor, auch den nördlichen Bereich des Gebietes als Baufläche zu entwickeln. Diese biete Platz für 150 bis 300 Wohnungen. Der überwiegende Teil bleibe für die Nutzungsvarianten „Sport“ und „Freizeit“ erhalten. Dabei biete sich die Schaffung eines gemeinsamen Tenniszentrums verschiedener Vereine an, hieß es. Zudem sei Raum für einen zweiten Fußballtrainingsplatz vorhanden. … Die rund elf Hektar große Fläche an der Hornbergstraße für die Anschlussunterbringung gehört der katholischen Kirche und war bereits vor Jahren für den Bau einer Gemeinschaftsunterkunft des Landkreises vorgesehen. … Die katholische Kirche stelle sich ihrer Verantwortung und werde das Gelände für den Bau der Anschlussunterbringung zur Verfügung stellen – dies ausdrücklich zu einer reduzierten Pacht [sagte Pfarrer Thorsten Becker].“

Das heißt, die Kirche in/bei Lörrach ist so großzügig und menschenfreundlich gegen eine „reduzierte“ Pacht den Gemeinden ‚auszuhelfen‘. Sollte eine Kirche kein gewerbliches Unternehmen sein und sollte sie letztlich den Gläubigen gehören, wovon aber wohl nicht auszugehen ist?, dann hätte diese barmherzige Institution ja auch auf das Mittel der Schenkung zurückgreifen können. Doch Letzteres ist gewiss zu christlich oder dergleichen gedacht!? Chronisch überlastet!

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Am Hasenloch könnte es schon bald zu weniger Stau kommen. Das Loch ist eben dort chronisch überbelastet, wo oft nichts mehr geht verkehrstechnisch, und zwar vor Lörrach gelegen auf der B-317 am Zubringer zur Autobahn A-98. Das Hasenloch soll möglichst noch vor dem Jahr 2025 wie Hasenfluchtwege funktionieren – reibungslos. Die üblichen Akteure wurden dazu installiert, zum Beispiel die Firma Rapp, die bekanntlich in verschiedene Bereiche streut: straßen-, sowie hoch- und tiefbautechnisch. Inzwischen fahren im Schnitt täglich mehr als 42.000 Autos durchs zeitweilig überlastete Hasenloch. Interessant an dieser Auftragsvergabe ist, dass anscheinend die in aller Munde befindliche Digitalisierung, die über uns hereinbrechen wird oder soll, beispielsweise des Verkehrs und seiner Teilnehmer, nicht zur Genüge in Betracht genommen worden sein könnte, mal abgesehen davon, dass diese ja noch in der Versuchsphase befindlichen digitalen Helfer auch noch nicht wirklich quantifiziert und dergleichen werden können. Das heißt dann wohl: Rapp & Co. haben sich einen guten Fisch an Land gezogen mit dem „Projekt Hasenloch“, ein Fischlein, das gewiss nochmals aufgebraten werden muss, eventuell wieder und wieder, da das Hasenloch einer gewissen technischen Anpassung bedarf, die dann von Rapp & Co. wohl unter Mehraufwendungen zu verbuchen sein wird gegenüber dem Rechnungsprüfer im Gemeindehaus von Lörrach. Der Steuerzahler lässt grüßen!

Letzteres soll auch darauf verweisen, dass die Belastung am Hasenloch vielen Beobachtern noch nicht so ausufernd zu sein scheint, wenn man nicht gerade nachmittags um 16 Uhr dort durch muss oder morgens um 08 Uhr. Zugegeben, es ist unangenehm, für eventuell mehr als 5 bis 10 Minuten im Stau zu stehen, doch ob dieser Umstand nun gleich solch einen großangelegten Umbau braucht und zu diesem Zeitpunkt, der dann womöglich bei angepeilter Fertigstellung wieder nicht den gegebenen Erforderlichkeiten entspricht, ist fraglich.

Klar doch, als Ex-Berliner fällt einem da gleich der BER-Flugplatz in Berlin ein, der gewissen Bauherrn auf ähnliche Weise für die nächsten 20 und mehr Jahre sicher bezahlte Arbeit in Aussicht stellt. Auch dort soll bei Betriebseröffnung dieselbe eventuell dann doch nicht erfolgen können, weil an anderen Teilen des Gesamtprojekts gewisse Installationen etc. schon wieder veraltet sind, folglich aus Sicherheits- und anderen Gründen eine Eröffnung nicht in Völle erfolgen wird können – wenn überhaupt je. Das auto-distributiv wiederkehrende Entflechtungsproblem ist also ein recht interessantes Phänomen mit Wachstumspotential.

BR 2014? Ost-Entflechtungskonzept? Zürich? Flughafen? Die Schweizer? Genau! Letztere, die Schweizer, haben diese zuerst genannte in Deutschland ungeliebte Teilgenehmigung erteilt. Und die besagt, dass sie sich lediglich auf Schweizer Gebiet erstreckt. Es geht, also, um den ‚Ausbau‘ des Flugraumes des Flughafen Zürich. An die Schweiz grenzende Gemeinden in Deutschland, wie beispielsweise Waldshut, finden es derweil wenig lustig, dass „die Schweizer“ ihren eigenen Kopf haben wollen und nicht in Richtung Italien oder sonst wo hin ausbauen. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt der Schweizer Genehmigungsbehörde macht folglich Zicken, nach manch deutscher Lesart. Das Schweizer Amt will den deutschen Bundesverkehrsminister Dobrindt einwickeln, was eventuell auch gelingen wird. Der CSU-Politiker soll die Verlegung gewisser Flugrouten demzufolge abnicken. Doch auch die Grünen machen Zicken, und zwar im fernen Stuttgart. Sie wollen herausgefunden haben, dass die Lärmbelästigung, verursacht vom Flughafen Zürich aus, weiterhin gegeben wäre über Teilen Deutschlands und man deswegen mit Sturheit gegenüber den Schweizer Vorhaben zu reagieren habe.

Herr Winfried Hermann von den Grünen in Stuttgart sollte jedenfalls nicht außer Acht lassen, dass viele Leute in Waldshut und Umgebung sich zwar über den Fluglärm gern beklagen, der gar nicht so unausstehlich sein soll, und andererseits aber bevorzugt im nahegelegenen Zürich gern mal schnell in den Flieger nach Irgendwo hüpfen. Wir dürfen also gespannt sein, ob das schweizerische Teilgenehmigungsgesuch durchgehen wird. Und dabei haben wir doch mit den Schweizern so viel gemeinsam. Guido Neidinger schreibt am 23. Juni 2017 in der Oberbadischen:

Mit unseren Basler Nachbarn haben wir Lörracher einiges gemeinsam. Wir sitzen hier wie dort viel im Freien, trinken gerne Cappuccino, zahlen dafür allerdings in Basel mindestens das Doppelte. Aber in einem Punkt haben die Basler es besser. Nein, nicht nur, weil sie das Tram haben und wir nicht, sondern weil ihr Fluss [Rhein] im Sommer zu einem abgasfreien Teil des Nahverkehrs wird, also zum öffentlichen Personennahverkehrsmittel – dank Wickelfisch. Selbiger Wickelfisch ist die wasserdichte Weiterentwicklung des Radlerrucksacks. In den Wickelfisch steckt der Basler Anzug, Krawatte, Hemd, Schuhe und Geldbeutel. Dann zieht er die Badehose an und wirft sich samt Wickelfisch in den Rhein. Von dem lässt er sich bis zur Höhe seines Arbeitsplatzes treiben, steigt ans Ufer, trocknet sich ab, zieht seine Klamotten an und ab geht’s ins Büro. … .“

Wie? Sie nennen das ein Entenbad nehmen? Auch recht! Apropos Entenbad: Die Gewerbeflächen im sogenannten Entenbad-Gebiet Lörrachs, Brombach-Ost, werden nun doch voraussichtlich für die Zentralklinik in Gebrauch genommen. Nichts mehr mit Gewerbegebiet, wie ausgewiesen in den Stadterschließungsplänen. Von 6,6 Hektar vor Ort ist hier soeben die Rede gewesen. Kurz: Ein Mix ist wohl geplant, und zwar einer von ein bisschen Gewerbe und einem bisschen Klinik usw. Man wird dort dann auch noch eine Brücke in naher Zukunft anlegen, zur Verkehrsentlastung. So wird die B-317 wohl einigermaßen problemlos angefahren werden können von dort (Schopfheimer Straße). All das eben Gesagte ist allerdings noch nicht in den berühmten trockenen Tüchern. Nach den Sommerferien des Jahres 2017 wollen sich die Stadtgranden daranmachen und Fakten schaffen. Wir dürfen somit abwarten, was die sich da noch alles einfallen lassen werden.

Wie hier bereits in Artikeln davor „angetönt“ wurde, wie die Schweizer gern sagen: Das Dreiländereck überzieht sich schleichend aber sicher mit Beton, Glas, Stahl und Stein. Und das ist offenbar beschlossene Sache. Es liegt nun an UNS, diese Entwicklung einigermaßen kritisch zu begleiten und nicht nur Beifall zu klatschen – auch wenn es viele unter uns nicht mehr ins Grüne und in die derzeit noch vorhandenen ausgedehnten Nutz-Wälder zieht. Der Flora, letztlich der besseren Atemluft zuliebe, ganz zu schweigen von ästhetischen Aspekten, obliegt es den Bürgern, nicht nur nach Arbeitsplätzen und kurzen Wegen zu schielen, sondern diese eben erwähnten Faktoren mit zu bedenken. Ein Gewerbegebiet – siehe Plan B2 des Brombacher Ortschaftsrates – in ein Wohngebiet zu legen, ist gewiss problematisch. Bleibt die Frage: Welche Art Gewerbe wird dort angesiedelt? Bleiben wir doch in Lörrach!

Die Wohnanlagen andernorts, nämlich an der Dammstraße in Lörrach, sollen inzwischen bezugsfertig sein. Die „Wohnbau-Lörrach“ gibt sich zufrieden. Neun neue Häuser wurden hingesetzt, von Grund auf neu. Es soll keinen Sinn gehabt haben, die alten Häuser zu bewahren. Kränzle-Fischer-Wasels aus Karlsruhe zogen sich das ausgeschriebene Projekt der Stadt an Land und scheinen gute Arbeit abgeliefert zu haben – was eigentlich erst nach einigen Jahren wirklich so beurteilt werden kann. Die Dammstraßen-Erneuerung hat für die Stadt eine Art Modellcharakter, wird gesagt. Soll heißen: Weitere Projekte dieser Art werden sich die Dammstraße zum Vorbild nehmen, wodurch gewiss Kosten gespart werden können, und zwar so lange, bis wieder andere Wohnkonzepte Stadtplaner von ihrer Attraktivität überzeugen.

So auch in Weil am Rhein. 2019 soll die „Dreiländergalerie“ fertiggestellt sein. Der Gemeinderat hat das Projekt nun endgültig durchgewunken. Das trifft sich insofern gut, da die Dreiländerhängebrücke bereits ihr 10-jähriges Bestehen Anfang Juli 2017 gefeiert hat. Sie hat jährlich mehr als eine Million Nutzer; sowie den „Footbridge Award 2008“ als Auszeichnung gewonnen. Nach dem, was die Computeranimation der „Dreiländergalerie“ verspricht, passen Galerie und Hängebrücke stilistisch gut zusammen. Es wird ein äußerst modernistisches Äußeres geben, welches wohl wegweisend sein wird. Jedenfalls: Es sind noch keine Mietverträge abgeschlossen worden fürs Einkaufszentrum namens Dreiländergalerie. Letztere sind durchaus mit Bedacht zu schließen. Als negativ Beispiel ist – mal wieder – die Ewigbaustelle in Berlin, der oben genannte Flughafen, zu nennen. Dort haben sich anfänglich auch einige besonders Geschäftstüchtige eingekauft, die jetzt allerdings umsonst klagen, da die Argumentation folgendermaßen so in etwa lautet: Die Verträge mit den Flughafenbetreibern waren noch nicht zeitlich festgesurrt. Es war lediglich die Rede von der Fertigstellung zu diesem oder jenem Zeitpunkt. Folglich habt ihr keinen Anspruch auf Wiedergutmachung oder dergleichen. Punkt!

Apropos Dreiländerbrücke: Es gibt NATÜRLICH auch eine „Bürgerbrücke (Passerelle)“, die sozusagen parallel zur Dreiländerbrücke läuft. Die wurde bereits 2003 gegründet. Es handelt sich genauer um einen Förderverein bei der Bürgerbrücke. Ob es für Sie förderlich geworden wäre, das Lofo-Gesamtareal käuflich zu erwerben, können abschließend nur Sie taxieren. Bekanntlich hat dieser High-Tech-Kunststoffverarbeiter und Metallbearbeiter, das Lofo ist gemeint, Ende vergangenen Jahres Bankrott gemacht. Die taiwanesische Shin Kong Group war als finanzieller Unterstützer abgesprungen. Die Stadt Weil ist eine der Bewerber um dieses Gelände. Letztere lässt auch gleich wissen, dass, sollte sie die Ausschreibung nicht an Land ziehen können, die „Planungshoheit“ aber dennoch bei ihr liegt. Jemand der also vor hat, dort groß Lärm zu machen gewerblich, wird angeblich abblitzen als Bewerber, wird gesagt. Das geht, zumal der Gemeinderat von Weil dem Areal vorweg eine „Veränderungssperre“ auferlegt hat.

Nun ja. Wie sagt man: Es ist schon viel Wasser den Rhein heruntergeflossen. Soll heißen, wenn der Interessent fürs Areal jemand richtig finanziell großes und ökonomisch dickes sein wird wie beispielsweise Siemens oder VW, dann will ich die Herren und Damen vom Weiler Gemeinderat gern nochmal von Ruhestörung und dergleichen reden hören an solch einem Ort. Das Gelände in Weil am Rhein umfasst 50.000 qm, die allerdings wieder oder nur gewerblich gebraucht werden sollen. Bei dem Wohnungsmangel in der Stadt ist diese Zielsetzung wahrscheinlich nicht jedermann nachvollziehbar. Sollte die Fläche, wo bislang noch die Anlage (Betriebsräume) drauf ist, die bis Mitte Juli auch verkauft sein will, nicht veräußert worden sein, ist angedacht, die Fläche partiell an die Interessenten zu bringen. Immerhin hat die Stadt beschlossen, dass im Toka-Areal kein Hotel hinkommt, wie geplant, sondern dass 63 Wohnungen anstatt entstehen sollen. Der Investor namens Toka hat also begriffen, dass die Nachfrage nach Wohnraum in Weil am Rhein immens ist und man wohl für die nächsten 50 Jahre und mehr im Wohnungsmarkt gut Geld verdienen wird können. Was das sogenannte Johannes Areal angeht in der Stadt, kann die Amann Wohnbau nun mit dem Abriss des Areals beginnen. Es liegt eine Baugenehmigung vor. Im Westen des Areals sollen 47 Zwei- und Dreiraumwohnungen entstehen. Die Neumieter müssen sich über geeigneten Parkplatz keine großen Sorgen machen, da eine Tiefgarage gleich mitgebaut werden wird. Die soll 68 Plätze haben. Doch noch ist nicht verlautbart, wieviel ein Stellplatz kostet und ob derselbe pauschal in der Miete drin sein wird oder nicht. Somit ist für weniger Lärm auf der Straße im Kleinen schon mal etwas vorgesorgt. Zwei weitere Projekte sollen ihren Beitrag leisten auf dem Weiler Wohnungsmarkt, demnächst. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz hat es vorgestellt. 182 Wohnungen sollen demnach insgesamt in der August-Bauer-Straße erscheinen und das andere unweit des Hieber Marktes – nördlich davon. Noch kurz: Die Postfiliale in Alt-Weil wird zukünftig im Elektrohaus Gempp gastieren. Mehr Lärm, eventuell, dürfte in den Wohncontainern für Flüchtlinge entstehen, die AUSGERECHNET auf dem Messeplatz in Weil unterkommen sollen – temporär, wird gesagt, nicht länger als 3 Jahre. Widerstand dagegen rumort jedenfalls schon in der unmittelbaren Nachbarschaft. Das Regierungspräsidium hat eine Beschwerde der zuvor erwähnten Nachbarn bereits abgelehnt, und zwar im fernen Freiburg.

Da wartet wohl noch etwas soziale Spannung in der Breslauer Straße nahe der Solarstadt auf beide: die Flüchtlinge und die dort ansässigen Weiler.

Apropos Solar: Im Frauenhofer Institut Freiburgs gibt es zwei neue Chefs: den Physiker Hans Martin Henning und Andreas Bett – eine Doppelspitze. Das Institut hat so an die 1150 Mitarbeiter weltweit, wurde 1981 von Adolf Goetzberger gegründet und hat vorrangig Sonnenenergie-Systeme im Fokus.

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Es geht in dieser Welt nicht nur um den Lärm, der die Stimmung verdreckt und auch krankmachen soll, sondern noch um den anderen Dreck, der verursacht wird und als Top-of-the-world von unseren lieben Politikern als alternativlos ins Häusle geliefert wird und wurde, zuweilen: Elektrizität.

In diesem Bezug wird es Ihnen gleich wieder wie Schuppen von vor den Augen fallen. Ja, da waren ja mal diese Leute da irgendwo im Schwarzwald oder so, in Schönau. Genau, und die hatten vor sage und schreibe 20 Jahren den Politikern, die nahezu alle von „alternativlos“ quasselten, die Harke gezeigt. „So nicht!“, müssen die Schönauer damals in etwa geklungen haben, genauer: die von der EWS = Elektrizitätswerk Schönau. Ökostrom. Das Örtle namens Schönau liegt im Landkreis Lörrach. Am 01. Juli 1997 begann diese Sache um das Thema Stromversorgung sich zu regen. Inzwischen ist die Übernahme des Stromnetzes durch eine Bürgerbewegung lebende Geschichte. Orden ließ man sich bereits umhängen und Preise hat die Bürgerbewegung auch, zur Genüge eventuell, abgegriffen. Alles in bestem Fahrwasser also. Kunden werden bundesweit gewonnen – so an die 160.000 derzeit. Umweltfreundliches Gas und Windräder auf den Hügeln bei Schopfheim sind inzwischen sogar angebracht. Die EWS hat sich schon längst zu einer Genossenschaft gewandelt. Ihre noch immer gleichlautende Message indes lautet: Energie ja, Kernkraft nein!

Familie Sladek führte seiner Zeit die Ökostrom-Bewegung an.

Weil wir es schon von „Bewegung“ haben, wie man sagt. Die Schwulen- und Lesbenbewegung kann ja nun aufhören, den Christopher Street Day abzuhalten, weil, man kann ja jetzt gleichgeschlechtlich heiraten, so wie die sogenannten Heteros. In knapp 3 Monaten könnte es damit losgehen. Man darf sich jetzt schon fragen, was all diejenigen zu erwarten haben, die eine eheähnliche Partnerschaft eingingen, aber nicht als verheiratet wie die ANDEREN angesehen werden mögen? Kann aber durchaus sein, dass CDU/CSU vor den Kadi ziehen, vors Bundesverfassungsgericht. Zwar besteht wenig Aussicht, wird gesagt, dass die dort einen Erfolg erzielen werden mit ihrem Einspruch gegen „die Ehe für Alle“, doch die lieben Wähler könnten es den Christlichen mit ihrer Stimme bei den Wahlen im September 2017 danken. Wie gesagt, ein großes VIELLEICHT muss da in den Raum gestellt werden oder verbleiben. Letzteres auch, weil ein weiteres Thema der Stammwählerschaft der Christlichen dann halt doch nicht so gefallen könnte; obgleich viele durchaus einsehen, dass ein gewisser Bedarf an jungen, motivierten Menschen besteht in der Republik. Die Rede ist von folgendem unter anderem: Im Südwesten Deutschlands sollen noch nie so viele Ausländer gelebt haben wie derzeit. Knapp 121.000 von ihnen sind dazugekommen im letzten Jahr. Jetzt beträgt ihre Zahl – lediglich – 1,67 Million. 29.500 darunter sollen Syrer sein. Wo die nur alle sind? Kaum, dass einem mal einer begegnet. Bei Afghanen sieht es ähnlich aus. 24.300 sollen in Baden-Württemberg gemeldet gewesen sein im Jahr 2016. Nur gut, also, dass der Südwesten gerade boomt in Sachen Wirtschaft. Die Arbeitslosigkeit liegt bei rund 2%. Rund 200.000 Menschen ohne Arbeit soll es noch geben von dieser aussterbenden Spezies noch geben. All jene unter Ihnen, die ihre Ruhe haben wollen, sollten daher besser nicht in den Südwesten ziehen, beziehungsweise, aus dem Südwesten wegziehen, weil sonst findet das Arbeitsamt womöglich (doch) noch einen Job für Sie. Zur Kenntnisnahme: Hartz-IV-Empfänger bleiben immer länger arbeitslos. Hoffen wir mal, dass das nicht damit zusammenhängt, dass in Baden-Württemberg doch mehr Reichsbürger leben als angenommen. Das sind UNSERE Selbstverwalter. So um die 1.530 soll es von denen im Südwesten geben. Dass diese Leute insgesamt 261 Waffenscheine besitzen sollen, muss das denn sein?

Wir wollen hier aber schnell darauf hinweisen, dass die Löhne, die ausbezahlt werden, ganz zu schweigen von den Verträgen, die abgeschlossen werden, oft, vielleicht sogar zu oft, eher als prekär beziehungsweise am Rande des arbeitsrechtlich Verträglichen anzusehen sind, wie hie und da zu erfahren ist. Leider hat auch Herr Bundespräsident Steinmeier auf Antrittsbesuch im Ländle dieses Thema beflissentlich unter den Tisch fallen lassen letztens. Nur gut, dass unsere Leser zumindest hier daran erinnert werden, dass der goldene Schein des neuen Wirtschaftswunders einen langen, wie auch immer gearteten Schatten wirft: graubräunlich? Diesen Letzteren Makel, wenn er denn in der vorgeschlagenen Farbgebung überhaupt bestehen sollte, können leider keine lieben Tierchen mal kurz wegfressen, wie es gerade in Freiburg im Park hinterm Caritas Bildungszentrum geschehen soll. Nie wieder Rasenmäher im Einsatz haben. Vielleicht auch nie wieder Dünger? Jedenfalls leisten die tierischen Helfer den Bekundungen zufolge hervorragende Arbeit. Pflanzen blühten, seit deren Einsatz für gut befunden wurde, besser. Also, was hält uns davon ab, zukünftig den Beruf des Ziegenvermieters zu installieren? Hätte auch den wünschenswerten Nebeneffekt, dass der meist recht teuer verkaufte Bio-Ziegenkäse aus Bulgarien, Frankreich oder Griechenland preistechnisch unterboten werden könnte plus oder wegen dem Siegel: Made in Germany? Obgleich, die da in Brüssel wollen ja UNSERE Bio-Eier-Regularien verwässern demnächst. Da fällt einem gleich wieder der noch immer anhaltende Streit der Zyprer über den Halloumi-Käse wieder ein. Die türkisch-zyprische Variante namens Halimi, man staune, ist nämlich die schafs- beziehungsweise ziegenmilchhaltigere.

Brüssel hat aber wohl doch eher Vorteile als Nachteile für die EU-Bürger zu bieten. Ziegenvermieten dürfte also genehmigt werden, so auch die Schaffung des entsprechenden Berufes (oder Berufung).

Der Beruf des Frauenvermieters ist ja verboten, also der des Zuhälters. Seit dem 01. Juli 2017 ist außerdem noch ein neues Gesetz draußen. Und das macht gar nicht alle, die im horizontalen Gewerbe arbeiten (müssen), glücklich. Registrieren sollen sie sich, eine Art Ausweis erhalten mit Bild und Namen drauf. Und das aller Schlimmste: Gangbang soll nun nicht mehr gehen in den Puffs. Das Letztere ist: eine Frau mit mehreren Männern in Aktion – und so. Das lässt schon die Frage aufkommen, ob unter dieses Verbot dann auch fällt: Sex eines Mannes mit mehreren Frauen? Wie sagte man dazu wohl am passendsten: Banggang?

Man weiß ja nie in dieser Republik. Besser man fragt als nach! Dass ohne Gummi nichts mehr gehen sollte, scheint vielen im zuvor genannten Gewerbe noch immer nicht ganz klar geworden zu sein. Dass eine polizeiliche Anmeldung in Deutschland nun erforderlich zu sein scheint für Prostituierte auch nicht. Doch wie sieht es eigentlich aus mit jenen, die man Stricher bezeichnet, also männliche Prostituierte?

Wie dem auch sei: Das hat sich Frau Ministerin und ihr Stab gut ausgedacht. Das Gesetz wird wohl auf längere Sicht besser für alle Beteiligten sein, und daher Bravo! Die Gesundheitskontrollen könnten noch etwas verbindlicher formuliert werden vonseiten des Ministeriums, beklagen einige. Freier, die Sex ohne Kondome fordern, sollte man irgendwie – keine Ahnung wie – zur Rechenschaft ziehen können, findet eine Bekannte, die hier nicht namentlich genannt werden mag. Sie wissen doch: Schon manch Utopie erblickte das Licht der Welt!

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Thomas Quasthof beehrte das Stimmen-Festival in Lörrach wie ein großer Stern, der alles überstrahlt. Der 57-Jährige hat sich hoffentlich wohlgefühlt in Lörrach. Die Oberbadische schreibt am 27. Juni 2017 bereits im zweiten Absatz davon, dass Quasthof mit „Contergan-Behinderung“ das Licht der Welt erblickte. Wusste ich nicht wirklich bewusst, dass dem so ist, auch, weil Aufnahmen seiner Arme bislang offenbar diesen Umstand, zumindest für mich, nicht ins Zentrum stellten. Es war ein Etwas, das wohl so ist, wie es ist, aber dass nicht weiter in Betracht gezogen wurde. Und ich finde diesen Umstand nun unglücklich hervorgehoben, vor allem, da gleich danach die Rede davon war, er habe „eine beispiellose Weltkarriere aufgebaut – vom Mikrofon des Radiomoderators bis auf die großen internationalen Opern- und Schauspielbühnen – und widmet sich als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik „Hannes Eisler“ in Berlin engagiert der Förderung des musikalischen Nachwuchses.“ Als sei er, mit Verlaub, (auch) im Hirn eingeschränkt. Dorothee Philipp interviewte den Künstler für die Oberbadische und bekam unter anderem auf die Frage: „Es gibt zwei Filme über Sie, darunter den Dokumentarfilm „The Dreamer“ von Michael Harder. Finden Sie sich darin wieder?“ zur Antwort kurz und bündig: „Ich guck mir Filme über mich nicht an. Live ist einfach schöner!“

Sein Auftritt war also ein Erfolg am Stimmenfest in Lörrach und fusionierte offenbar die ‚scheinbar‘ Gesunden mit den ‚offensichtlich‘ Behinderten.

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Was soll man da noch sagen? Ist zu hoffen, dass die bereits in die Wege geleitete Fusion des Universitätskrankenhauses von Basel (USB) mit den Krankenhäusern im Umfeld Basels (Baselbiet – KSBL) gelingt. Bis zum 03. Oktober kann allerdings dagegen noch Stellung bezogen werden. Die dort beschäftigten, sollen einen einheitlichen Anstellungsvertrag erhalten (GAV=Gesamtarbeitsvertrag). Angeblich wird es im Zuge all der zu treffenden Maßnahmen und Umgestaltungen zu keinen Entlassungen kommen. In Sachen Kapital- und Stimmanteile wird zukünftig die Lage so aussehen, dass die Baselbieter sich demnach eine Art Vetorecht aufrechterhalten können bei wichtigen Beschlüssen etc.

Es regt sich in der Region Basel so einiges, unter anderem auch, für Freunde der Oper ganz besonders verlockend, dass die Fluggesellschaft „Skywork Airlines“ neuerdings Flüge nach Wien anbietet. Somit hätten die Schweizer, denn die Airline ist schweizerisch, zwei der interessantesten Bühnen – und vieles anderes mehr – miteinander verbunden: die in Basel und die in Wien. Fantastisch! Ganz zu schweigen von den Museen in beiden Städten und deren unmittelbaren Umgebung. Im Dreiländermuseum gibt es am 15. Juli um 17 Uhr Operette. Ein fröhliches Musikprogramm wird versprochen. Bela Fischer aus Wien wird erstmals klimpern. Er ist in der so genannten Genre Operette beheimatet. Witzige Geschichten umrahmen den Event, die erzählt werden.

Doch nun doch noch dies in Sachen Kooperation und so, Oberbadische vom 11. Juli 2017:

Mit Frankreich ist das so eine Sache: So nah uns dieser Nachbar geografisch liegt: Es existieren immer noch Berührungsängste, was wohl hauptsächlich an der Sprachbarriere liegt. Auch Kulturkooperationen scheinen mitunter mit der deutschsprachigen Schweiz besser zu funktionieren als mit dem Elsass. Das wird anders werden, zumindest, was die Zusammenarbeit zwischen dem Burghof Lörrach sowie dem Stimmen-Festival und dem Theater La Coupole in Saint-Louis betrifft. Wohl selten haben sich zwei so gleichgesinnte Geister gefunden wie die beiden Kulturhaus-Leiter: Markus Muffler vom Burghof und Eleonora Rossi, die neu seit Januar die elsässische La Coupole leitet … Auf das [Stimmen-]Festival insgesamt ist die weit gereiste, mehrsprachige Frau, gespannt. Stationen ihres beruflichen Wirkens sind und waren Rom, Paris, Wien, Florenz, Berlin, Frankfurt. Zuletzt lebte und arbeitete sie im Senegal, in einer Stadt, die ebenfalls den Namen Saint-Louis trägt … .“

Des Weiteren in Sachen Kultur – und wir mögen Sie hier angekommen wissen lassen, dass Ihnen lediglich ein kleiner Abriss vermittelt wird, von dem, was im Dreiländereck in diesem Bereich geschieht, diesmal, wie Ihnen eventuell schon aufgefallen ist, mit Schwerpunkt Lörrach -:

Die Stadt Lörrach hat sich wahrscheinlich dazu durchgerungen, nicht der so genannten Bürgerstiftung die Taschen mit Steuergeldern zu füllen, dafür, das neu zu bauende Museumsdepot zu betreiben, sondern wird es selbst tun. Die Geschäftsführung des Dreiländermuseums hat also eingesehen, dass Besitz günstiger kommt als andauernd Miete zu bezahlen, die dann womöglich noch einer Mieterhöhung unterliegt. Im Obergeschoss des geplanten Museumsdepots sollen nämlich auch daher Räume zur gewerblichen Nutzung rein. Das scheint Sinn zu machen, zumal so wahrscheinlich schon ein beträchtlicher Betrag erwirtschaftet werden kann, den so ein Depot nun mal auffrisst.

Man ist vielerorts im Südwesten dabei, seine Lehren zu ziehen – leider auch neue Schützengräben zu öffnen aus Unwissenheit oder aus anderen Gründen. So auch in Sachen Schulbetrieb. Komischerweise soll ein Mangel an Grundschullehrern in Baden-Württemberg bestehen. Bekanntlich leben wir hier in einer Republik, wo die Grenzen zwischen den Bundesländern offen sind. Insofern ist dieser Mangel etwas verwunderlich, da es beispielsweise in Berlin viele ausgebildete Fachkräfte gibt, die vielleicht nur mal richtig angesprochen gehörten – auch wenn für viele in Berlin Wohnende Berlin als Wohn- und Arbeitsort alternativlos zu sein scheint. Zuhause arbeitslos am Tisch sitzen und zu lamentieren, wie schlecht die Welt doch ist oder im Südwesten der Republik zu malochen und sich im Berufsleben wiederzufinden, sind halt doch zwei verschiedene Stiefel, die manchen einen Umzug in Erwägung ziehen lassen dürften/könnten/sollten/müssten. Währenddessen läuft folgendes so in etwa ab: In Baden-Württemberg sollen nicht anerkannte Gymnasiallehrer auf Grundschüler losgelassen werden, also Lehrer, die es nicht schafften, sich einen Job in einem Gymnasium zu ergattern. Der Haken daran ist nicht, dass dieser Personenkreis mal abgelehnt wurde und daher womöglich so etwas wie einen Makel an sich habe. Nein! Die meisten dürften schlichtweg nicht ausgebildet sein, Grundschülern das Lernen schmackhaft zu machen. Vielen unter ihnen ist der Umgang mit Erstklässlern oder Viertklässlern nicht ganz geheuer, ist anzunehmen, weil sonst hätten sie sich schließlich nicht auf die Lehre an Gymnasien ausbilden oder spezialisieren lassen.

In Basel am Biozentrum läuft auch nicht alles nach Plan – ganz und gar nicht. Der Sanitärplaner des Zentrums scheint etwas Mist gebaut zu haben. Den gilt es nun zu ersetzen, doch nicht nur das. Die Eröffnung des Biozentrums wird sich voraussichtlich ins Jahr 2019 verzögern.

Kennen wir doch irgendwoher?

Es habe gravierende Mängel, das Biozentrum: Wasser- Gasanschlüsse etc. Keiner mag den entstandenen Schaden bislang öffentlich beziffern. Dennoch kann vernommen werden, dass die Entwicklung der Chemie am Rheinknie in Basel in diese Richtung vorerst verstärkt sich zu bewegen beschlossen wurde.

Wir werden zu der Panne dann Auskunft geben, wenn sich diesbezüglich jemand aus der Verwaltung hinter den aufgestapelten Ordnern hervorgetraut haben wird. Dafür, könnte man schon fast schreiben, wird in Basel neuerdings angedacht eine Seilbahn vom Badischen Bahnhof bis vielleicht zum Stadion in St. Jakob zu bauen. Was so manches Herz auch höherschlagen lassen dürfte, gerade laufen wieder die Aufbauarbeiten dazu, ist, dass die Basel Tattoo ihren Vertrag mit Eidgenössischen Department für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) verlängern kann. Das letzte Jahr die Veranstaltung besucht. Seither sind meine Vorbehalte – wegen dem „Militär“ etc. – geschwunden.

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In Lörrach, jedenfalls, stimmt die Kasse der Stadtverwaltung. 3,25 Millionen Euro sind ‚zu viel‘ in der Kasse. Genauer: Man hat 3,25 Mill. Euro mehr zur Verfügung als vorgesehen war. Dennoch fiel am 04. Juli um 19.30 Uhr der Strom in Lörrach aus – vom Adlergässchen bis zur Kirchstraße nämlich. Na ja, allzu dramatisch waren die Ursachen dafür dann doch nicht: Die Anlagen wurden gewartet und dabei war lediglich ein kleiner Fehler unterlaufen, trotz ausführlicher Planung dieser Wartungsunternehmung.

Apropos Planung: Die liebe Gäubahn von Stuttgart nach Zürich soll nun doch schneller als derzeit demnächst unterwegs sein. Die Frage ist nur: Wann ist demnächst? 2026 eventuell, wird gesagt. Bekanntlich hat es ja bislang nicht geklappt, ein zweites Gleis aufzulegen. Also soll der Neigetechnikzug zurück aufs Gleis. Ist wohl das Naheliegendste gewesen. Diese Meldung wird jedenfalls als Erfolgsmeldung verkauft, ist aber genauer betrachtet ein Zeichen von ärmlicher, bürokratischer Korinthenkackerei. Stündlich einen Intercity-Doppeldecker ENDLICH zwischen Stuttgart und Zürich verkehren zu lassen, wäre mehr als angesagt, auch vor dem Hintergrund, dass das Dreiländereck sich immer erkenntlicher zur Mitte Europas herauskristallisiert und folglich ein solcher Anschluss äußerst entlastend und gleichzeitig befördernd wirken könnte – auf/in verschiedenen Bereichen. Und jetzt der Knaller: Auch, wenn es mal so weit sein sollte, dass der Doppeldecker der Schiene mit Schienenneige in Anwendung kommt, soll wegen „fehlender Technik“ eh nur von Stuttgart bis nach Singen gefahren werden können. Wären wir nicht in der Mitte Europas, würde vielleicht gesagt werden können: „typisch!“ Es ist ein Skandal sondergleichen!

Immerhin: Im Rheinhafen von Weil am Rhein sind sie alle zufrieden, was die Einnahmen angeht – das Geschäft läuft. Zwar wurde 2016 ein Defizit von rund 200.000 € ausgewiesen, doch die Zeichen der Zeit scheinen auf Erfolgskurs zu stehen. Es wird umgesetzt und rangeklotzt. Herr Carlos Gingado, Geschäftsführer des Hafens in Weil, meint, dass abgeschriebene Projekte zeitlich davor noch ein Defizit von über zwei Millionen verzeichnen ließen. Insofern also einige Außenstände abgeackert werden konnten.

Auch der „Obstgroßmarkt Südbaden“ strahlt über alle 4 Backen. Das „Egro“, so heißt der Markt, in Eggerntal wird mit Kirschen bester Güte versorgt diese Saison – in großer Quantität. Die mir noch immer nicht in Völle oder Gänze bekannten Kirschbäume im Umkreis von und in Kandern und Müllheim versorgen unter anderen den oben genannten Großmarkt.

Da gibt es diesen einen Baum in Schallsingen, sag ich Ihnen, rot wie die Liebe die Kirschen daran, süß wie das Leben, gut erreichbar wie die aufgestellten Kassen zum Bezahlen der meist liebevoll am Straßenrand bereitgestellten, einst aus der Schwarzmeerregion ‚eingewanderten‘ Kirschen.

Bei der Messe in Friedrichshafen/Bodensee sieht es den Verlautbarungen gemäß ähnlich aus – man ist auf Erfolgskurs. 2016 wurde ein klares Plus bei den Einnahmen verzeichnet und die Besucherzahlen stiegen (712.580 Besucher plus 4727 Medienvertreter aus 51 Ländern). Nicht schlecht, also! In Friedrichshafen scheinen die Macher einigermaßen weitsichtig genug zu sein, und erst gar nicht groß oder lang auf einen geeigneten Ausbau der Bahnverbindungen warten zu wollen; oder einen Bedarf groß an die Glocke zu hängen – weil dort hängen bei der Bahn offensichtlich viele Projekte und/oder Strategien zu lange. Anstatt wird gehofft, dass der Flughafen in Friedrichshafen aufgemotzt wird, was wohl der Fall sein wird, um das gesetzte Ziel – Mehrung der Umsätze und allgemeines Wachstum – schneller und effektiver zu erreichen und der Herausforderungen in Sachen Messe im internationalen Vergleich begegnen zu können.

Die DB und ihre Geschäftsführungs- und Planungsstrategien sind wirklich drauf und dran, erneut zu entgleisen, muss befürchtet werden. Und dann auch noch DAS:

Eine Bürgerinitiative wehrt sich derzeit gegen die Erweiterung der Rheintalbahn, die ja bekanntlich möglichst mit Kilometer 250 durch die Lande rasen soll (u.a. zwischen Offenburg und Weil am Rhein). 15 Kommunen (u.a. Lahr, Kenzingen, Müllheim) bilden derzeit den Widerstand gegen das Vorhaben sowie 9 Bürgerinitiativen. Diese Widersacher lassen gerade ein Büro in Zürich eine Optimierungsanalyse in Sachen Lärmschutz, Kosten und Flächenverbrauch erstellen.

Doch es gibt natürlich auch Positives zu berichten, was die DB angeht. Die Gemeinde Schopfheim darf nach zeitlich sehr langem Warten nun doch noch damit rechnen, dass der vor Jahren bereits in Aussicht gestellte S-Bahnanschluss (Oberfeld) endlich in Betrieb gehen wird. Das Genehmigungsverfahren soll endlich abgeschlossen sein. Versteht sich, dass noch mal schnell 300.000 € Mehrkosten auf die Gemeinde zukamen. Immerhin: Die Schweiz wird 220.000 SFR beisteuern, sodass sich die zusätzlichen Ausgaben der Gemeinde in Grenzen halten. Der Schweiz, genauer der Stadt Basel, ist daran gelegen, dass diese Haltestelle verwirklicht wird. Ein „Pendlerfond“ wird die genannten Gelder aus dem Schweizer Ärmel schütteln, ist zu erfahren. Wir staunen alle groß, denn seit dem 04. Juli 2017 buddeln und baggern sie im Oberfeld in Schopfheim. Es passiert ETWAS.

Andreas Geldner im Leitartikel der Oberbadischen vom 12. Juli 2017:

Die Selbstdarstellung des Start-up-Standorts Baden-Württemberg erinnert an ein Bonmot des einstigen Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt: „Der Schwab tut so, als ob er arm sei, aber er ist beleidigt, wenn andere ihm das glauben!“ sagte Manfred Rommel dereinst … Doch wer die Debatte [um die Gründerkultur] verfolgt, erlebt auf vielen Veranstaltungen im Land ein Ritual. Auf der Einladung stehen dramatische Fragezeichen zur Zukunft des baden-württembergischen Erfolgsmodells. Doch am meisten Beifall gibt es immer für die Redner, die betonen, wie großartig doch alles sei … Eine lebendige Start-up-Kultur darf nicht einfach ergänzend zum Bestehenden sein. Im Gegenteil: Zu ihr gehört die nagende Unzufriedenheit mit dem Vorhandenen. Sie lebt vom Wunsch nach Aufbruch, nach radikal neuen Ideen, nach dem „Denken außerhalb der Box!“ Wirklich ambitionierte Gründer sind unzufrieden mit dem Status quo … Der größte Feind einer Weiterentwicklung des Start-up-Standortes Baden-Württemberg ist die Sattheit … So präsentiert man beim Start-up-Gipfel, der doch der gemeinsamen Außendarstellung dienen soll, gleich neuen regionale „Ökosysteme“. Zugleich wird aus der Betonung der eigenen Stärken schnell das Naserümpfen über die windigen Gestalten, die in Berlin zu einem Anlaufpunkt für internationale Start-up-Investoren gemacht haben. Oder über die Amis, die Autos zwar programmieren, aber niemals solide bauen können. Oder über die Spinner, die mit Apps auf den Markt gehen, hinter deinen keine neue Technologie steckt, sondern „nur“ ein kreatives Geschäftskonzept. Was sie dabei übersehen: Vor allem das Lernen von anderen ist die Essenz der Innovation. Insofern gibt es keine bewährten Modelle, sondern nur Modelle, die sich immer neu bewähren müssen. Das ist Start-up-Denken!“

Soviel mal schnell dazu und nun wieder konkreter, auch dazu: Bei Schopfheim am „Rohrenkopf“ geht nach langem Streit nun auch eine Windenergieanlage ENDLICH ans Netz. Der Windpark dort war lange sehr umstritten. Die Gersbacher, die in unmittelbarer Nähe des Windparks leben, sollen dem Event der Einweihung ferngeblieben sein, wohingegen Umweltminister Franz Untersteller den Strahlemann abgegeben haben soll und sich sowie das Projekt ins beste Licht zu rücken suchte.

Eine zwiespältige Angelegenheit!

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Und auf diese Weise, zwiespältig so in etwa, schreiten wir im Stoff voran, siehe die Oberbadische vom 08. Juli 2017:

„… Seit der Schließung der Roten Brücke über den Hodbach in Istein durch die Gemeinde schieben Einwohner immer wieder die Absperrungen auf die Seite. … Es brodelt im Dorf … . Und dass die Rote Brücke vollständig gesperrt wurde, noch bevor eine Mitteilung im Amtsblättchen veröffentlicht werden konnte, das stieß auch Ortsvorsteher Franz Kiefer unangenehm auf. Schnell initiierten Anwohner eine Unterschriftensammlung und griffen zur Selbsthilfe. … Da half es auch nicht, dass Ortsvorsteher Kiefer und der Werkhof mehrmals die Absperrung wieder aufstellten – nur Stunden später war sie wieder demontiert. Ab Montag wird das nicht mehr möglich sein, dann rückt ein Abrissunternehmen an. Und wieder halfen sich die Isteiner selbst. Vor einigen Tagen haben Unbekannte einen Behelfssteg errichtet, der nach dem Abriss als provisorischer Übergang dienen soll. Drei rutschsichere Planken aus dem Gerüstbau erlauben das trockene Queren des Bachs. Und an eingeschlagenen Pfosten angebrachte Seile weisen einen sicheren Zuweg – den übrigens Kiefer und Stanislaus Scherer in Eigenarbeit hergerichtet haben … .“

Das sind doch einfach schöne Nachrichten. Die erfreuen das Herz und lassen daran glauben, dass die Menschen von dem vielen digitalen Zeug und anderem, welches sie vermehrt umgibt, noch nicht ganz auf passiv gestellt werden konnten. In diese Art Kategorie Mensch dürfen wir wohl auch Herrn Spohn aus Eimeldingen unterbringen. Die Oberbadische vom 08. Juli:

Eine vielschichtige Klangwelt empfängt den Besucher, wenn Frieder Spohn aus Eimeldingen seine 25 historischen mechanischen Turmuhren, eine nach der anderen, in Gang setzt. Jede ist eine Besonderheit, jedes Laufwerk hat seine eigene Klangfarbe … .“

Persönlich verpasst, wurde der Auftritt von Kyriakos Kalaitzidis mit dem Ensemble namens en Chordais beim Stimmenfestival in Lörrach. „Rembetiko“-Musik hat er vorgetragen – die Musik der Armen und Aufständischen von einst in Griechenland. Am 15. Juli geht das Stadtradeln zu Ende, welches nach einer Pause in der Lerchenstadt stattfindet, und zwar zum 5. Mal beim Wettbewerb des „KlimaBündnisses“. Letzteres ist ein Synonym für Lörrach.

Noch zu erreichen sind hingegen die Geburtstagsfeier der Dieter-Kaltenbach-Stiftung, die am 15. Juli von 10.30 Uhr bis 17 Uhr stattfinden wird, und zwar in Stetten in den Räumen sowie dem Gelände der Stiftung selbst (Lörrach, Konrad-Adenauer Straße).

Auch in Haltingen, welches vor Weil am Rhein gelegen ist, kann man noch rechtzeitig eintreffen, um mit der Gemeinde, wo die Staus der Autos auf der Hauptstraße jedenfalls verheerender wirken als im Hasenloch vor Lörrach, ihr 1250-jährige beurkundete Existenz zu feiern. Ulrich Wössner lässt die Besucher auf seinem Anwesen bei Interesse auch sehen, wie es in Haltingen so in etwa in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ausgesehen hat – sehenswertes Zeug aus jener Zeit gibt es da zu begucken, beispielsweise einen Schweinestall. Das Anwesen ist denkmalgeschützt. Am 15. und 16. Juli 2017 müssten Sie sich dann in die Kleine Dorfstraße 16 begeben dazu.

Dem noch nicht genug sei unbedingt noch kurz das Nepomukfest in Neuenburg erwähnt, welches seit 1969 veranstaltet wird. Am 14. Juli um 17 Uhr geht es los. Es dürfte wohl etwas laut werden – viele Bands, die auftreten werden.

Sehen Sie mal, was dem Gemeindeblatt Neuenburgs entnommen werden kann, gedruckt am 07. Juli 2017:

WISSENSWERTES: Ab Juli 2017 tritt der letzte Teil des Flexi-Rentengesetzes in Kraft. Wesentliche Punkte sind dabei der Ausgleich von Abschlägen bei vorgezogenen Altersrenten sowie die Neuregelung des Hinzuverdiensts bei Rentenbezug. Wer im Alter bei einer vorgezogenen Rene keine Abschläge in Kauf nehmen möchte, hat ab Juli 2017 die Möglichkeit, bereits ab dem 50. Lebensjahr zusätzliche Beiträge in die Rentenversicherung einzuzahlen. Das war bislang erst ab dem 55. Lebensjahr möglich. [Liest sich ganz nach einer Neuauflage der Riesterrentenfalle?]. Diese Zahlungen können als Aufwendungen für Altersvorsorge bei dem Finanzamt geltend gemacht werden … Weitere Auskünfte zu den Themen Rente, Rehabilitation und Altersvorsorge gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in unserem Regionalzentrum in Freiburg unter 0761 207070, … [siehe auch:] www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.“ Für unser Dafürhalten scheint es angeraten, keine Nägel mit Köpfen zu machen im Gespräch mit der Rentenversicherung, sondern sich lediglich zu informieren und dann nochmals bei einem unabhängigen Träger, notfalls Anwalt, sich nochmals zu informieren – der eventuell eher in ihrem ganz speziellen Interesse das Angebot erfassen kann, oder aber auch davon abrät.

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Zuletzt noch ein paar Worte zum 15. Juli, dem Tag, an dem vor einem Jahr in der Türkei angeblich ein Putsch niedergerungen wurde vonseiten der türkischen Regierung. Inzwischen scheint allen klar zu sein, dass die türkische AKP-Regierung eiskalt rechnete und die vermeintlichen Putschisten geradezu zum Putschen angetrieben hat mit sehr raffiniert installierten Maßnahmen, damit DANACH durchgegriffen werden konnte – und man greift noch immer durch. Ein Deutscher Menschenrechtler, der letzte Woche eingesperrt wurde, sitzt noch immer. Ja, sein Knastaufenthalt wurde sogar verlängert. Wenn man bedenkt, dass die Knäste in Istanbul auf Grund der Großrazzia, die Erdogan und seine Leute veranlassten, eh schon knüppel-dicke-voll sein dürften, kann wohl ermessen werden, wer den Knast in der Türkei kennt, weiß, von was die Rede ist, welche Zustände herrschen. Der Aufenthalt wurde vom zuständigen Gericht auf weitere 7 Tage vorerst verlängert – wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation. Dieser Mensch war zu einem Workshop in Sachen Menschenrecht in Istanbul!

Jetzt, da das eben Gesagte wohl allen Beteiligten und Beobachtern, so, offen und klar ist, verwundert schon, dass

a) Erdogan in Hamburg herumspazieren darf auf dem G20 Gipfel;

b) keine Reisewarnung für die gesamte Türkei ausgesprochen wird, und

c) Organe wie die DITTIB noch immer als Ansprechpartner hofiert werden innerhalb Deutschlands. Offenbar genügt darüber hinaus gehend nicht, dass TÄGLICH Menschen, meist kurdischer Herkunft, in der Türkei staatlicher Willkür ausgesetzt sind – was allerdings auch jedem Besucher mit deutschem Pass dort passieren kann, wenn es DUMM kommt, wie man sagt, auch tödlich.

Insofern sind die betriebenen Politiken, auch gegenüber der eigenen meist schlecht informierten deutschen Bevölkerung in diesem Belang, Türkei, als (eher) verantwortungslos zu bezeichnen. Letzteres trifft gewiss spätestens dann zu, wenn deutsche Touristen – auch wenn sie türkischen Ursprungs sein sollten etc. – in größerer Zahl massiv in Schwierigkeiten geraten auf Urlaub in der Türkei. Dass man sich wenig um das Schicksal Einzelner zu kümmern scheint, die als Urlauber dort Schlimmes durchmachen ‚dürfen‘, daran sollen wir uns wohl gewöhnen. Und das wird immer weniger eingesehen, dass wir das tun sollen! Die Schonzeit für Erdoĝan und der Flüchtlings-Deal mit ihm müssen beendet werden, damit die türkische Opposition unter Kılıçdaroĝlu nicht umsonst nahezu 450 km demonstrierend durch Anatolien gezogen ist – „adalet“ (Gerechtigkeit) fordernd.

Leider ist der zuvor erwähnte CHP-Vorsitzende alles andere als ein Garant dafür, dass der Türkei doch noch ein Beitritt zur EU ohne Bauchschmerzen angeboten werden könnte in Zukunft. Allerdings mit Erdogan und dessen Schlepptau, in dem der Qatar und irgendwelche islamistisch gesinnten Killer sitzen unter anderen, ist es keinesfalls zu erwarten, dass ein EU-Beitritt erfolgen kann, der der Türkei im Grunde schon länger zustünde. Wollen wir hoffen, dass der Abzug deutscher Militärs in Incirlik/Türkei ein erster Schritt in besagte Richtung ist – es wäre vor allem allen Türken zu wünschen, die sich schon länger als Europäer definieren (wollen).

Stellen Sie sich zuletzt mal vor, jemand vollführte Liegestützen an einem der heiligsten Orte in einer Moschee, beispielsweise in der Stadt Kayseri – am Maschraq. Na was mit dieser Person alles passierte und ob er unter einem Jahr in den Knast müsste, wenn er erwischt wird, das möchte man besser nicht wissen. Warum das seltsame Beispiel? Ein Videokünstler hat Liegestützen auf einem Altar in Deutschland gemacht und erhielt vom Landesgericht Saarbrücken einen Freispruch.

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Der Rahmen der Gemeinderatssitzung in Kandern vor ein paar Tagen wäre wohl gesprengt worden, hätte ich all diese Fragen gestellt, die folgen werden. Leider war es mir nicht gegeben, an der Sitzung teilnehmen zu können – das Auto hatte schlapp gemacht irgendwo vor Kandern. Doch das Thema dieser Sitzung beschäftigt mich. Gern hätte ich Bürgermeister Renkert interviewt, und dazu wurden ihm schon mal diese Fragen vorab zugeschickt – doch leider hat er sich noch nicht gemeldet, was eventuell demnächst auch nicht der Fall sein könnte? Würde ich für die nächsten 3 Wochen nicht außerhalb Deutschlands sein, würde die Sekretärin des Bürgermeisters befragt werden, ob sie meine Mail an den Bürgermeister weitergeleitet hat. Nun besteht ja noch immer die Möglichkeit, zu dem einen oder anderen Punkt Stellung zu nehmen, zu dem. was aus der Einladung zur Gemeinderatssitzung der Stadt Kandern entnommen wird, beziehungsweise sich auf diese bezieht – gern hier auf http://kanderundmehr.com!

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Vorab: Nicht alle Fragen, die sich bei der Durchsicht des Haushaltsplans 2014 der Stadt Kandern ergaben, werden im Folgenden erfasst. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Also:

A -Das Grundbuchamt ist aufgelöst worden, warum fallen da noch Personalkosten (71.000 vorher) von 23.300€ an (siehe S.51 im Haushaltsplan)? XXXXXXxXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

B – Jugendarbeit wird von der Caritas übernomen steht auf S. 7 „sodass die Personalkosten für den Jugendbetreuer entfallen.“ Auf S. 28 im Haushaltsquerschnitt verzeichnet der Punkt 45 („Jugenhilfe nach dem Ki. und Ju. Hilfsgesetz“) einen Posten unter „Zuweisungen und Zuschüsse“ von 15.400€, der so hoch sein soll wie sein Zuschussbedarf. Die Frage ist, erhält die Caritas etwas von diesen 15.400€, und wenn ja wieviel? Wenn diese Organisation nichts erhält, bedeutet das, dass sie 44.500€ Zuschüsse beim Posten „Soziale Sicherung – Einrichtung der Jugendarbeit“ (siehe S. 74m Punkt 700000) daher in dieser Höhe erhält? Was den Jugendbetreuer angeht, dessen Gehalt die Gemeinde einspart, wird da in Zukunft weiterhin einer oder eine Betreuer sein? Und wenn ja, ist diese Person dann konfessionell gebunden oder nicht, sprich: muss sie etwa unbedingt katholisch sein oder erklärte sich die Caritas auch bereit, Ihres Wissens, einen Sikkh oder Hindu etc. einzustellen? Bei dieser Gelegenheit noch die Frage, weil die Kosten für „Einrichtungen der Sozialhilfe“ erfreulich niedrig sind (der Zuschussbedarf liegt lediglich bei 4.200€): a) gibt es in Kandern bereits Asylsuchende aus Syrien? b) wenn nicht, richtet man sich bereits darauf ein, welche eventuell aufzunehmen? b1) und wenn ja, dann wo? c) gibt es vorort bereits Erfahrungen – Integrationsproblematik etc. – mit Antragsstellern aus anderen Regionen der außereuropäischen Welt?   XXXXXXXXXXXxxXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

C- „Laut der Gemeindeprüfungsanstalt hat die Stadt Kandern eine unterdurchschnittliche personelle Besetzung pro 1.000 Einwohnern, obwohl mit dem Zweckverband Kandertalbahn und vielzähligen städtischen Einrichtungen Zusatzaufgaben zu bewältigen sind“, steht im Haushaltsplan. Wieso ist dem so, wenn man anscheinend das Geld derzeit dazu hätte (siehe Aussagen auf S.5), eine weitere Person einzustellen? Mal abgesehen davon, dass jeder Bewohner, ob er es will oder nicht, für den Zweckverband eine Pauschale von 6,50€ bezahlt und sonstige kommunale Sonderbereiche. Wie sehen Sie das?  XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

D – Unter anderen Posten der „Stadtsanierung II“, die rund 1,1 Mio € kosten könnte 2014 wird der Punkt erweiterte „Breitbandverkabelung“ in verschiedene Ortsteile ewähnt. Auf Seite 89 (Punkt 655000) steht, dass erstmals Ausgaben von 15.000€ getätigt werden. Das Kanderner Unternehmen, welches den Zuschlag erhielt, die Bevölkerung mit Internetanschlüssen zu versorgen via Breitand, welches verkabelt wird, scheint andere Anbieter wie zum Beispiel 1&1 preislich nicht wesentlich zu unterbieten. Muss dem so sein vor dem zuvor aufgezeigten Hintergrund (15.000€; und dass dieser lokal ist)? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXxXXXXXXXXX

E – Auf S. 8 ist die Rede davon, dass wegen dem Brand 2013 im Feuerwehrgerätehaus 500.000 € für den Wiederaufbau veranschlagt werden im Haushalt 2014. Auf Seite 4 des Haushaltsplans 2014 wird jedoch gesagt: „eine Einnahme- und Ausgabemehrung wird durch den Brand im Feuerwehrgerätehaus erzielt, da die Ersatzbeschaffung im Inventar- und Elektronikbereich fast in Gänze durch die Versicherung gedeckt wurden. Es wird mit einer Zuführungsrate von rund 1,3 Mio € gerechnet werden, was eine Verbesserung von rund 400.000 € darstellt.“ Wie verhalten sich erwähnte 500.000€ zu den zuletzt erwähnten 400.000€; und wie sind die 100.000€ Differenz, die dazwischenliegen daher zu verstehen? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

F – Die Einnahme der Gemeinde beim Holzverkauf nimmt, wie auf Seite 9 des Haushaltsplans gefolgert werden kann, stetig zu: im Jahr 2009 z.B. 384.133€, 2012 bereits 421.822€ und 2014 sollen es eventuell 428.000€ werden. Liegt das an den Preisen, oder daran, dass mehr Holz geschlagen wird? Wenn Letzteres zutrifft, wo fällt dieser größere Bedarf an Holz denn genau an: in der Region oder andernorts? Warum muss vor dem aufgezeigten Hintergrund die Verwaltung der Unternehmen in der Holz-Branche eigentlich noch mit 49.000€ Zuschussbedarf ausgestattet werden, wo die Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb doch mit 509.000€ ausgewiesen wird (siehe S.30, Haushaltsquerschnitt, Punkt 85)? XXXXxXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

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G – Auf Seite 10 wird geschrieben: „Im Jahr 2012 war eine Kreditaufnahme in Höhe von 502.000€ für die Maßnahme „Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik im Haushaltsplan eingestellt. Diese Kreditaufnahme wurde im Zuge der Maßnahme im Jahr 2013 vorgenommen. Die zusätzlich im Jahr 2013 eingestellte Kreditermächtigung von 500.000€ wird nicht benötigt.“ Auf Seite 90 werden 45.000€ für die Straßenbeleuchtung veranschlagt. Das Jahr davor waren es 37.000€? Sparen die neuinstallierten LED-Lampen etwa doch nicht Kosten und Energie, oder wurden die Kosten dafür auf den Preis draufgeschlagen? Wenn ja, wann wird sich dieser Preis für diese Investition amortisiert haben voraussichtlich? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

H – Auffällig hoch sind die Fotokopiekosten der Haupterwaltung (siehe Seite 41), sowie in der Verwaltung insgesamt. Der Betrag von 4.000€ erscheint recht hoch, der bekanntlich nicht ein Teil des ausgewiesenen Betrags für Bürobedarf ausmacht, der wiederum bei 5.000€ liegt. Wie kann dieser Kostenpunkt gesenkt werden, vor dem Hintergrund u.a. dass für das Gemeindeblättchen (Amtsblatt) eh ein bescheidener Beitrag gezahlt werden muss von den Einwohnern, um es überhaupt erhalten zu können? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

I – So auch der Posten Kommunalwahlkosten: mit 20.000€ auf Seite 45 wird der ausgewiesen. Was sagt das baden-württembergische Kommunalwahlgesetz dazu? In anderen Worten: Ist eine Kommunalwahl nicht eher Sache der Parteien und gewisser Wählergruppen und nicht des Bürgermeisteramtes? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

J – Warum gibt es beim Campingplatz in Kandern keine Einnahmen, sondern anstatt einen Zuschussbedarf von 602.700€? Ist das Gelände etwa noch nicht inbetrieb, sodass keine Einnahmen herauskommen? (siehe S 85) Sollte das Campen kostenlos sein, dann gilt zu fragen, warum den Campern und anderen dann noch immer kein freier WLAN-Zugang an verschiedenen Stellen der Stadt ermöglicht wird – bzw. ob das der nächst zu erwartende Schritt der Verwaltung ist? Auf S. 46 Punkt 531100 „Dezentraler Netzzugang“ des Einzelplanes „EDV- und Organisationsamt“, der mit 5.300€ für das Jahr 2014 erstmals ausgewiesen wird, erhebt sich nämlich die Frage, ob dieser Posten in die eben thematisierte Richtung geht, also kostenlosen WLAN-Zugang für die Gäste und Bewohner der Stadt? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

K – Dass für die Dienst und Schutzkleidung derjenigen, die für die Gemeinde in Park- und Gartenanlagen arbeiten, wenn es richtig verstanden wird, lediglich 200€ ausgewiesen werden, verwundert der geringen Höhe des Betrages wegen (siehe S. 84). Wie kommts? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

L – Da von mir noch kein Windrad gesichtet wurde in nmittelbarer Nähe von Kandern, fällt der Punkt 570000 auf S. 87 ins Auge, wo im Einzelplan 6 („Orts- und Regionalplanung“) für den Teilflächennutzungsplan Windkraft“ Ausgaben von 15.000€ veranschlagt wurden, die erstmals 2013 aufkamen und ebenfalls bei 15.000€ lagen. Wie weit ist hier die Umsetzung der Pläne gediehen? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

M – Wieviel kostet eine Luftschutzsirene neu? Was genau beinhaltet die Wartung einer Luftschutzsirene, welche Erforderlichkeiten, sodass dafür 1.000€ veranschlagt werden? Der Preis fällt insofern auf, wenn auf der gegenüberliegenden Seite des Haushaltsplans, S. 55, gelesen wird, dass in der Grundschule „Geräte für – den –  Schulbetrieb“ lediglich 1.900€ veranschlagt werden. Oder auf S. 60, wenn unter der Überschrift „Kombinierte Haupt- und Realschule“ der Punkt „Mittagessen“ an der Schule (591700) mit „0€“ beziffert wird. Wie erklären Sie das vor dem Hintergrund, dass 2014/15 eine Ganztagsschule in Kandern sein soll, für deren „Konzepterstellung“ bereits 3.000€ veranschlagt werden im Haushalt (siehe S. 60, Punkt 655000)? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

N – Ich habe mal mitgerechnet. Auf Seite 13 geht es ums sogenannte „Standardthema <<Einnahmen und Ausgaben des FAG>>“. Auf Seite 14 und 15 wird erläutert, wie die Zahlen zustande kommen. Den „Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer, […] Umsatzsteuer, Familienausgleich“ ist mir gelungen, zu errechnen. Den der Zuweisungen der „Schlüsselzuweisungen“ zu errechnen, überstieg mein rechnerisches Vermögen. Gibt es für diesen Punkt eventuell eine anschaulichere Darstellungsweise als die im Haushaltsplan, sodass auch ich mit meinen Rechenkünsten mithalten kann? Der Hintergrund dessen ist nämlich auch der, dass ich beim Rechnen der Beträge für die 3 zuvor erwähnten Posten auf andere Zahlen komme, wie im Haushaltsplan ausgewiesen. Daher erlaube ich mir, auf folgende Differenz hinzuweisen, nämlich 207,6€:

Gem. Einkommensteuer wird ausgewiesen 3.655.000 € sein, doch da müsste stehen 3.655080 (bei über 5 wird doch aufgerundet?)

Gem. Umsatzsteuer  125.300€, doch es müssten   125.369€ stehen.) Familienlastenausgleich  steht 305.000€, doch da müsste     305.058, 6€  stehen.

Aufgerundet, wie es ansonsten im vorliegenden Haushaltsplan offensichtlich üblich zu sein scheint, läge die zu errechnende Differenz zu den angegebenen Daten des Rechnungsamtes bei – 300€, anstatt 207,6€.   XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

O – 3.000€ wird für die Obdachlosenunterbringung ausgegeben werden im Jahr 2014 und wahrscheinlich 1.000€ wird als „Erstattung für Obdachlose“ eingenommen. Wieviele Obdachlose gibt es eigentlich in Kandern durchschnittlich? Und wieviel Unterkünfte stehen für diesen Personenkreis zur Verfügung? Wer kümmert sich um sie, zumal lediglich 3.000€  Obdachlosenunterbringungskosten anfallen? XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

P – Zu allerletzt: Was genau beinhaltet die im Haushaltsplan erwähnte „Vergütung für Unternehmer“ auf S. 96, Punkt 512000? Diese beträgt 25.000€ bei der „Öffentliche Einrichtungen-Wirtschaftsförderung-Friedhof“. Was wird da eigentlich vergütet? Und an welche (Art) Unternehmen?

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Kurz: Anastasiadis wird die Wahlen jetzt am Wochenende – hoffentlich – im ersten Wahlgang gewinnen im Süden Zyperns. Noch-Präsident Xristofias werde von der EU in die Enge getrieben. Er habe keine Mitschuld an der Misere im Land, ließ er auf seinem Abschiedsbesuch in Athen wissen, wo er seine erste Auslandsreise bei Amtsantritt hin getan hatte. Dass 2009 trotz Krise im benachbarten Griechenland Geld verballert wurde auf Zypern und von seiner Administration, der Überschuss des Haushalt (+ 3,5%) auf – 6% innerhalb von zwei Jahren runter gewirtschaftet worden ist, die Staatsschulden sich mehr als verdoppelt haben, seit die AKEL von Xristofias im Amt ist, ließ der Präsident in Athen unkommentiert.

Noch liegt der Schnee, noch ist es angenehm kalt. Die Sonne ist eigentlich immer mal wieder draußen. Den ersten Storch habe ich sogar schon vor mir sitzen gehabt, in Basel am Schützenhaus. Fastnacht scheint doch noch nicht vorüber zu sein in der Region. Nächstes Wochenende geht es in Weil am Rhein mit der Buurenfasnacht (3800 Hästräger, 147 Cliquen und 25 Wagen) noch mal rund, und vor allem in Basel wird für ein paar Tage die 5. Jahreszeit den Lebensrhythmus bestimmen.

Eine Forsa-Umfrage will herausgefunden haben, dass die Menschen in Südwest-Deutschland, diejenigen sind in der Republik, die die Fastenzeit durchziehen: Verzicht auf Fleisch, Zigaretten, Alkohol, außerehelichen Geschlechtsverkehr etc. Anscheinend wird auf den Konsum von Alkohol bevorzugt verzichtet, gaben 68% der Befragten an.
Das trifft sich gut mit den ermittelten Werten in Sachen Luftqualität. Die soll in Baden-Württemberg seit 1994 kontinuierlich sich verbessert haben. Wir legen den Fastenden daher nahe, die Gelegenheit zu ergreifen, und etwas mehr und länger als sonst sich im Freien aufzuhalten. Wir hoffen, dass die 380 Mitarbeiter der Hess AG, die ihren Job verlieren, weil der Leuchtenspezialist nach einer Bilanzfälschungsaffäre Insolvenz anmelden musste, sich dennoch über die Nachricht von eben freuen können.
Der Nordschwarzwald soll ja zum Naturpark werden. Viele Tiere und Pflanzen kehren langsam wieder zurück in diese Waldgegend. Die Holzbearbeitungsindustrie und andere leisten allerdings noch heftigen Widerstand und verweisen auf Arbeitsplätze, die verloren gingen und, versteht sich, Gewinne. Dass nicht alles in Geld und Arbeitsplätzen messbar sein sollte, wird sich hoffentlich auch unter diesem Personenkreis noch herumsprechen. Umweltorganisationen wie NABU halten indes dagegen, dass im Gegenteil neue, und eventuell mehr Arbeitsplätze durch den Betrieb eines Nationalparks entstehen würden. Doch bevor das Nationalpark genannt werden darf, muss noch durch einige Transformationen gegangen werden.

nov12 122

Eine ähnlich reizvolle Landschaft gibt es noch andernorts, wie zum Beispiel auch im Schweizerischen Graubünden. Wie zu erfahren ist, regt sich vermehrt Widerstand gegen die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2022 dort. 57% der Bevölkerung sollen befürchten, dass die Spiele zu teuer werden könnten. Sotschi in Russland, wo die nächsten Winterspiele stattfinden sollen, könnte bei vielen potentiellen Bewerbern Bedenken aufkommen lassen, ob sich solche Investitionen wirklich noch rechnen und ob der Umwelt damit nicht zu sehr geschadet wird.

Ein zeitlich viel naheliegender Event hier in der Region ist die MUBA in Basel vom 22.2.13, die bis zum 3.3.13 dauern wird. Gastländer sind dieses Jahr Indonesien und Ungarn. Ein spezieller Fokus, worauf sich ebenfalls schon gefreut werden darf, wird auf der Region des Hochschwarzwaldes liegen – wo das zuvor behandelte Thema (Holzwirtschaft gegen Nationalpark) gewiss nochmal in einem anderen Licht beschienen werden wird. Versteht sich, dass der Stolz der Messebetreiber diesmal nicht allein die Auswahl des Programms und des Themas der Messe ist, sondern das Messegelände selbst. Es wird sich nämlich im neuesten Kleidchen präsentieren, welches nicht gerade billig war – 430 Millionen Franken. Bleibt zu hoffen, dass der Hallenkomplex „der Superlative“ unsere Erwartungen erfüllt und den Hype darum, der inzwischen über die Medien losgebrochen wird, und dass die Öffentlichkeit die Möglichkeit haben wird, in den heiligen Hallen auch außerhalb von Messeveranstaltungen sich aufzuhalten. Das wäre zu wünschen, da das Messegelände in Kleinbasel wirklich sehr zentral gelegen ist und der einzige nennenswerte Ort zum Ausgehen im Bezirk, der Claraplatz, schon längst nicht mehr die vielfältigen Bedürfnisse der Bevölkerung und der steigenden Zahl der Baselbesucher in befriedigender Art und Weise erfüllen kann. Bei 141.000 qm müsste sich doch was machen lassen in dieser Richtung, hoffen wir! Eine sogenannte „City-Lounge“, indoors, soll den Bedürfnissen eventuell entgegen kommen, ist zu erfahren. Eingeweiht wird das Gebäude am 23. April 2013 mit einer uns unbekannten Sängerin namens Lana del Roy.

Davor kann man sich aber schon mal richtig in Messebesuch-Laune bringen, da am 16. März die Regio-Messe in Lörrach ihre Forte aufmachen wird. Sie dauert bis zum 30. Mai und soll die drittgrößte Messe in der Region inzwischen sein. Der so genannte Bauernmarkt, den es auf dieser Messe seit 2009 gibt, wird in dreifacher Größe zum Vorjahr antreten. Trachten- und Heimattage werden erstmals organisiert werden und die Besucher aus aller Welt – so sie denn kommen – mit alemannischem Charme ist anzunehmen, verzaubern. Des Weiteren wird es eine Sonderschau „Zukunftsmobilität“ geben. Wenn das hier richtig verstanden wurde, werden sich Städte aus der Region dem Publikum präsentieren und der dazugehörige Verkehrsverbund.

Beim Stichwort Verkehr sei kurz erwähnt, dass der Schweizer Hellmut Kuhlmann die Herzen dafür erwärmen möchte, um von Wladiwostok bis nach Paris eine 10.000 Kilometer Stromleitung zu legen. Wie kürzlich im Weltspiegel auf ARD gesehen werden konnte, hat ein kasachischer Unternehmer, der inzwischen in der Schweiz u.a. residiert, ähnliche Pläne, die er, wenn es richtig erinnert wird, Seidenstraßen Projekt, oder ähnlich, nannte. Ein Stromnetz mit bis zu 450.000 Volt könnte in Betrieb genommen werden, rechnet Kuhlmann vor. Alles, was es vorerst bedürfte, sind 200 Milliarden Euro, und die nötige Sicherheit und politischen Willen etc.

Am nötigen Willen hat es offenbar in Friedlingen, am Grenzposten zur Schweiz, nicht gemangelt. Dort wurden von deutscher Seite, genauer der Gemeinde Weil am Rhein, 1,8 Millionen Euro für ein neues Zollgebäude verbaut, welches auf Grund seines Aussehens bereits „Ufo“ genannt wird. Die Stadt hat 50% Zuschuss aus dem Interreg-Programm dafür erhalten. Die Schweiz veranschlagte das Gebäude mit 3,4 Millionen Franken.
Und da wir schon beim lieben Geld sind: Letztes Jahr sind in der Schweiz ganz still und leise 854 Milchbetriebe verschwunden, die gegen die Großbetriebe und die bürokratischen Auflagen und andere Unwegsamkeiten nicht weiter bestehen können. Der Trend ist für manche besorgniserregend, was in Bundes-Bern aber noch nicht angekommen zu sein scheint. Der nächste Milchskandal kommt bestimmt, der dann härter auftreffen könnte, weil dann die Last auf weniger Schultern ruhen wird.

Paul Bulcke kann von diesem Los, also der Last auf vielen Schultern, ein Liedchen singen. Sein Verdienst bei Nestle liegt wahrhaft auf vielen Schultern und wurde nun endlich für 2011 mit 9,8 Millionen Franken deklariert, inklusive Bonis. Er ist mit so einem Lohn selbstverständlich nicht mehr in der Liste der Bestverdiener. Wenn nicht alles täuscht, sitzen einige von denen bei einigen Schweizer Banken.
Frau Finanzministerin Widmer Schlumpf hat zu unserer Überraschung den Forderungen der USA entsprochen und hat grünes Licht für das US-Steuergesetz Fatca gegeben. Das Abkommen wird demnächst in Bern unterzeichnet. Jetzt müssen Konten von US-Amerikanern in der Schweiz gemeldet werden, automatisch und unverzüglich. Auf das Finanzministerium der Schweiz, um Neudeutsch zu sprechen, wartet ein Shitstorm, und zwar im Hinblick auf weitreichende Forderungen gewisser europäischer Staaten wie der BRD, die mit dem Unterzeichnen der Fatca die Verhandlungsposition der Schweiz geschwächt sehen dürften.

Carsten Kengetel verlässt schon mal das sinkende Schiff, könnten einige unter Ihnen denken. Der Chef der UBS-Investmentbank scheint das Investmentbanking der Bank nun offenbar abgewickelt zu haben. Der Deutsche war Spitzenverdiener bei der UBS und hatte mit 9,3 Millionen das höchste Gehalt im Unternehmen. Er kam zur UBS von Goldmann Sachs, was einigen unter Ihnen gewiss die Verluste erklärt, die er bei der UBS eingefahren hat.
Der Konzernchef Sergio Ermotti zusammen mit Axel Weber haben Sam Molinaro zu Kengetels Nachfolger auserwählt.

Der Schweizer Kurzfilm „Grounding 2026“ wird der Öffentlichkeit nicht gezeigt werden. Er hat nämlich den Untergang der Schweiz zum Thema. Es wird ein großer Schaden fürs Land dadurch erwartet, darum wird er vorerst nicht ausgestrahlt.
Aus ähnlichem Grunde rufen die Baselbieter Sozialdemokraten Unmut auf den Plan in weiten Bevölkerungsteilen, weil diese Partei den Auftrag, Wahlplakate für sie zu kleben, über die Grenze nach Deutschland vergeben haben soll. Das schade diesem Sektor in der Schweiz, lautet die Kritik.

Emails, die hier eingegangen sind, war letztes Jahr wiederholt zu entnehmen, dass sich Teilnehmer von Kursen an der VHS Weil am Rhein darüber beschwerten, vor geschlossenen Türen gestanden zu haben bei Kursbeginn – bevorzugt früh morgens am Samstag. Wie hier bekannt wurde, und sogleich sarkastisch kommentiert worden ist, soll die VHS Weil am Rhein in einer der Zeitungen der Region vor ein paar Tagen folgendermaßen titeln: „Zum Semesterstart der VHWS gibt es noch viele freie Plätze!“

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