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Februar 2018

„Verlassen Sie Ihre Wohnung in einer Stunde“,
titelte die Taz am 01. Februar 2018 und meinte damit nicht etwa Menschen, die irgendwo in Syrien leben, sondern andere in Dortmund – die ersteren dürfen nämlich, leider, meist nicht mit einer Vorwarnung im Notfall rechnen. Dieser kommt ‚einfach‘ über sie! ‚Gott ist der größte, allumfassend weise‘ etc., steht ja im Koran – und wahrscheinlich nicht nur dort. Das erwähnen Muslime meist, wenn ein Desaster über sie oder andere hereingebrochen ist, wahrscheinlich zwecks Schockbewältigung und dergleichen.
Wer in Deutschland im Streit mit seinem Vermieter lebt, wird, wenn von Notfall-Wohnungsräumen die Rede ist, gewiss die Ohren spitzen – denn die Intown Property Management GmbH, die den Wohnblock der „Hannibal“ in Dortmund managed, schreibt die Tageszeitung des Weiteren, habe ein äußerst undurchsichtiges Netzwerk, dessen Enden in einem Vorort von Nikosia-Süd auf Zypern enden sollen. Die Rede ist von den zyprischen „Fanrouge Limited“ und der „KKLAW Nominees Ltd“. Beide Unternehmen sind im Handelsregister als Mütter der Hannibal eingetragen:
„… die Spuren enden schließlich bei einer zypriotischen Anwaltskanzlei in der Peripherie eines Vororts der Hauptstadt Nikosia“, wo sich „ein gewöhnliches Wohnhaus [befindet]. … Über solche Adressen landen die Mieteinnahmen aus dem Hannibal in der Steueroase am Mittelmeer“ – siehe auch, fügen wir hier da geradezu schon naseweis hinzu, die „Panama Papers“ etc.
Bevor hier noch auf Anderes eingegangen wird, sei noch kurz vorweg angemerkt:
Die Stadt Frankfurt a.M. scheint wieder eine Reise wert zu sein. Das wurde gerade übers letzte Wochenende ausgetestet. Meine Empfehlung, und das ist keine Schleichwerbung: Hotel Metropol! Klein, zentral und/aber fein mit 4 Sternen.
Ohne das offizielle kulturelle Programm der Großstadt am Main wirklich wahrzunehmen, die gerade Oberbürgermeister-Wahlen hat, kann man sich seine Zeit neuerdings in der Innenstadt durchaus locker und gut vertreiben. Die Münchner- und Kaiserstraße haben für Leute, die Berlin noch in einigermaßen guter Erinnerung haben, gewiss erholsamen, ja, erinnerungsträchtigen Charakter. Warum nach Berlin Kreuzberg oder Neukölln, wenn diese beiden Straßen Frankfurts so nahe sind? Stopover via Frankfurt scheinen auch daher zukünftig wieder etwas mehr Sinn zu machen – zum Beispiel solche von und nach Zypern pendelnd, anstatt immer wieder in Basel, Stuttgart oder Zürich.
Nun zurück zur Hannibal: Sonst ist es ja als das Argument „Eigenbedarf“, vor dem der fast nicht zu kündigende Mieter Angst haben muss in Deutschland, welches ein Vermieter aus dem Ärmel ziehen kann, um einen Mieter kündigen zu können – auch wenn man seine Miete monatlich brav bezahlt hat etc. Wie nun zu lesen ist, zieht die erwähnte Hannibal in Dortmund ein weiteres, sozusagen totsicheres Argument aus dem Sack, von dem man kaum spricht allgemein: „Unzureichender Brandschutz!“ Der Flughafen in Schönefeld/ Berlin lässt der bei Ihnen hier im Beitrag angekommen etwa schon um zwei Ecken schelmisch grüßen?
Apropos „schelmisch“, zumal ja dieser sonnige Staat zuvor schon genannt worden ist:
Vor kurzem wurde irgendwo verkündet, die EU habe ausgerechnet den Staat Panama von der Liste der Steuerparadiese gestrichen. Letzteres kommt im Vergleich eigentlich schon fast einer Streichung Deutschlands als einer der größten Umweltsünder in Europa gleich. Beide Streichungen sind oder wären doch wohl eher hirnrissig. Ein Schelmenstreich?
Nicht unbedingt hirnrissig, aber für manchen äußerst verwunderlich, ist, wie ausgerechnet der Grünen Politiker Kretschmer in Baden-Württemberg, der „Landesvater“, inzwischen zum „beliebtesten Ministerpräsidenten der Republik (Taz)“ mutiert sein soll. Immerhin hat die SPD im Ländle, Baden-Württemberg, angeblich bewiesen, dass sie an Reform interessiert ist. Sie wollte in der Politik mehr Frauen in Stellung bringen usw. Die CDU, die beim Reformieren eigentlich reformorientiert mitmachen wollte, habe dem Vorhaben aber doch noch den Riegel, vorerst, vorgeschoben in Stuttgart im Parlamentle. Frauen?
Immerhin: Ab dem 01. Februar 2018 ist die sogenannte Istanbul-Konvention in Kraft, wie wir noch alle erinnern, stimmt‘s? Frauen sollen ihr zufolge ja nicht etwa mehr oder öfter Kopftuch tragen oder ohne Widerspruch sich schlagen lassen, sondern ihnen wird mehr Recht bei Gewalt, die gegen sie ausgeübt wird, anstatt eingeräumt. Katja Grieger, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Frauen gegen Gewalt e.V. (Taz) sagt:
„Natürlich hätte ich mir in Details andere Formulierungen gewünscht. Aber die Konvention ist das stärkste Instrument gegen Gewalt gegen Frauen, das es momentan gibt. Sie ist eine echte Schatzkiste für all diejenigen, die diese Gewalt wirklich eindämmen wollen.“
Bis sich das Gegenteil, oder so was in diese Richtung neigend, herausstellt, mag hier noch angefügt werden. Immerhin: Das Merkel-Kabinett ist, was die Geschlechter angeht, erstmals GERECHT verteilt, wenn die SPD denn Groko-freundlich abstimmt demnächst. Soll heißen: Bei Neuwahlen in der Republik könnte die Neue in der CDU, die ehemalige Ministerpräsidentin aus dem Saarland (AKK), vielleicht aus Opportunismus oder anderen Beweggründen ihre Geschlechtsgenossinnen an der Macht im Reichstag doch wieder etwas davon zurückhalten. Vielleicht mit dem Argument: ‚Ich bin doch auch Frau‘, was dann ja ganz offensichtlich in Anlehnung an Merkels Argument „ich bin doch aus dem Osten!“ gelesen und verstanden werden müsste, welches sie ja angebracht hatte, um ihr ostloses Kabinett zu rechtfertigen. Wahrhaft, das wäre erster Beweis eigenständigen Denkens der Saarländerin!?
Wir dürfen also gespannt sein, ob und wann Frau in Germanistan endlich auf ungleiche Bezahlung der Geschlechter mit müdem Lächeln als historisch zurückliegend schauen kann. Wann bloß? Vergessen wir, erlauben Sie es bitte, doch besser das Geschrei um „#me too“ und wenden uns vielleicht entscheidend Wichtigerem zu: dem gleichen Lohn!
Obgleich, selbige zuvor gestellte Frage, die nach den Frauen, beantwortet in anderem Kontext, eventuell, eine Zeichnung in der Taz auf Seite 12 vom 01.02.18 auf ihre Weise:
Der Hintergrund dieser Zeichnung ist hellblau gehalten. In diesen wird mit einfachen schwarzen Strichen ein junger Mann gezeichnet, der an der Hand einen Schimpansen führt, dessen Fell in der Farbe Orange zu sehen ist; und auch dessen Konturen zieht der schwarze Stift ins Hellblaue. Beide Figuren sind von Hinten, vor einer Türe zur Rechten zu betrachten und halten Hände – der Affe gibt die linke, der Mensch die rechte. Der junge Mann guckt gerade eben mit freundlichem Gesichtsausdruck zum Affen herunter, wie vielleicht auch zu seinem Kind, Frau oder kleineren Bruder. Das Gesicht des ersteren ist in der Farbe Weiß-Rosa gehalten, so auch die eine Ferse seines Beins, die aus dem Blaumann geradezu ragt, den er trägt. Die Verse sticht farblich derart hinaus bei seinem gesetzten Schritt nach vorne, als wollte diese auf folgendes hinweisen: Gleich schlag ich eine Harke!
Wie gesagt, die beiden sind in Bewegung in Richtung Bild-Inneres, genauer: hin rechts zur bereits erwähnten Tür, welche in den hellblauen Hintergrund mit demselben schwarzen Stift gezeichnet ist wie die beiden selbst – und die ist nicht mehr allzu fern von ihnen. In der Mitte der Tür steht mit großen Lettern „DR.DIESEL!“ Ja, und was steht wohl in der Sprechblase über dem Menschen mit dem freundlichen Gesicht, der zum Affen spricht?
„GLAUB‘ MIR, ATEMTHERAPIE IST DER LETZTE SCHREI!“
Verehrte Leser: Das eben Geschriebene stürzt mich schon fast in einen Gewissenskonflikt, da ich, wie ja im letzten Beitrag hier noch gerätselt wurde, Kater Vassili nun doch kastrieren ließ. Es soll Folter sein, es nicht zu tun – und seine Markierungen würden unheimlich stinken etc.: Diesel me, Diesel we, Diesel du!?
Falls es noch immer nicht Klick gemacht hat: Die Tierversuche bei VW werden mit der Zeichnung in der Taz thematisiert und für manchen gewiss auch das herrschende Machtverhältnis Mann-Frau, und ersteres ist als Thema bei Ihnen wahrscheinlich schon längst wieder in der Klamottenkiste des täglichen Nachrichtenansturms gelandet? Nicht mehr aktuell!?
ΟΚ, das langweilt einige unter Ihnen bereits. Dann vielleicht ist dem auch so, weil Sie auf etwas zu viel Geld sitzen und einfach nicht wissen, was damit anfangen? Sie wissen ja, was neuerdings der Gier der Märkte und Banken wegen die Runde als lustigster Spruch des Jahrzehnts macht:
„Sparen kannst’te verjessen!“
Vielleicht probierten Sie es mal mit Investieren. Bloß wo? Wie wär’s, Sie eigneten sich endlich mal die Namen jener Kunstschaffenden an, und dann deren Werke, die derzeit und wahrscheinlich auch noch in 10 Jahren einfach NUR angesagt sind und eine gute Geldanlage sowieso zu sein scheinen:
Isa Genzken, Bridget Riley, Yayoi Kusuma, Luc Tuymans, Jeff Koons, Marlene Dumas, Lisa Yuskavage etc.
Diese Künstler nicht zu kennen, meine Damen und Herren, das können Sie sich ab jetzt nun wirklich nicht mehr leisten! Eigentlich kann es sich die Republik, also Deutschland, auch nicht leisten, alte Menschen eher schlecht pflegen zu lassen und Neuankömmlinge, wie die viel besprochenen Flüchtlinge, – mehr oder minder – zu oft sich selbst zu überlassen. Mal ganz abgesehen von den ‚normalen‘ schulpflichtigen Kindern, denen viel mehr Lehrmaterialien und Lehrer, Psychologen und hast-Du-nicht-gesehen zur Seite gestellt gehörten. Wieso hier und jetzt solch Geschrei? Dazu mehr am Ende dieses Beitrags. Jetzt erstmal das, was nun kommt:
Wir leben schließlich in 2018 – und Süd-Ost-Asien droht wie im Galopp an Europa vorbeizuziehen auf nahezu allen global veranstalteten Rennen, siehe demnächst Syrien oder Teile Afrikas, ja, auf ureigenem Terrain sogar, nämlich in Europa. AfD hin oder her! Die letzteren wollen auch nicht, dass ihre Kinder oder Kindeskinder im südostasiatischen Raum Klinken putzen gehen müssen – demnächst, also in absehbarer Zeit. Das will wahrscheinlich niemand wirklich riskieren und doch fällt Groko nur ein Paar kümmerliche Änderungen ein. Ein bisschen schneller soll das Netz werden. Mancher glaubt gehört zu haben, bis 2025 soll dem so für angeblich alle sein. Ja bis dahin haben die Asiaten uns schon weggekauft – und digital um-ge-surft wahrscheinlich sowieso!
OK, ich krieg mich wieder ein, ABER … .
Außerdem, und das steht hier nicht zufällig im vorherigen Kontext: Gerade mal 1 Ostdeutscher gehört dem neuen Kabinett an, wenn es denn zustande kommt und wenn DIE sich nicht doch noch berappeln davor. Wenn dieses Missverhältnis nicht Wasser auf die Mühlen einiger Rechter im Osten Deutschlands ist, was dann? Geht es noch unsensibler? Die Taz vom 08. 02. 18 zur Unsensibilität in anderem Gewand:
„… Die Verteidigungsausgaben sollen zwar weiter steigen, aber nur „im Verhältnis von eins zu eins“ zu Ausgaben für Entwicklungshilfe, humanitäre Hilfe und Krisenprävention [, die Rede ist offensichtlich von einer Mogelpackung, wo keine Sau mehr nachrechnen kann, vielleicht auch nicht belegen kann, wie man auf diesen oder jenen Ausgabensatz gekommen ist. Und:]. Bei den Rüstungsexporten fällt der Koalitionsvertrag gegenüber dem Sondierungspapier in einem Punkt zurück: Neue Geschäfte mit Ländern, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, will die Große Koalition zwar weiterhin nicht genehmigen. Bereits angelaufene Geschäfte will die Koalition jetzt aber nicht mehr stoppen [, „die Schweine“, hat sich in meinen Redaktionsräumen darüber schon Jemand geärgert. Doch der Wahn geht weiter:]. Im Gegenzug sollen zwar „Kleinwaffen grundsätzlich nicht mehr in Drittländer exportiert werden. Grundsätzlich bedeutet aber immer, dass Ausnahmen möglich sind, [verstehen Sie?]. Grundlegende Verschärfungen wird es bei den Rüstungsexporten nicht geben. Auch sonst bleibt im Kapitel zur Außenpolitik fast alles beim Alten. … Union und SPD setzen auf Kontinuität.“
Das Letztere klingt äußerst unheilvoll, wenn DIE so weitermachen wollen! Insofern und wie eben dargelegt wurde, käme die entstehende Groko nicht erst im ausgewiesenen Punkt „Europa“ „dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron entgegen, der einen eigenen Haushalt für die Eurozone fordert“, sondern auch bei der allgemein betriebenen Aufrüstung, die ja in einer Art und Weise geschieht, als stünde ein Krieg an. Dass Wirtschaftskrieg der Obermacker bereits geführt wird, sollte uns allen so langsam mal dämmern – Krieg der Profilierungssucht. „Der von Macron gewünschte Posten eines europäischen Finanzministers kommt im Koalitionsvertrag nicht vor.“ Und dem ist so, wegen der Profilierungssucht.
Vielleicht machte es vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklung eh mehr Sinn, einen EU-Kriegsminister zu installieren – auch aus prophylaktischen Gründen. Und da wir schon von Prophylaxe reden, und von solcher längst nicht mehr gesprochen werden kann im Folgenden, dies:
Schleuniger als schleunigst haben sich die Damen und Herren der Großen Koalition, wenn sie denn zustande kommt, dem Thema Gebrauch von Reserveantibiotika in der Tierhaltung und andernorts GEFÄLLIGST zu widmen! Die planen Milliarden von Euro sonst wo hinein zu stecken; und die Leute können derweil im Sommer darüber nachdenken, ob sie besser nicht in ihren geliebten, eventuell bakteriell gefährdeten Badesee reinspringen, um sich zu ‚erfrischen‘ – wo sich doch der sinkenden Löhne wegen recht viele Bürger nicht mehr leisten können, im Ausland irgendwo am Meer Urlaub zu machen. Wir erinnern: Die nächste Grippe könnte für die so Infizierten nämlich bereits klinisch „Schach-Matt“ bedeuten, und zwar resistenter Erreger wegen, die schlampige, um nicht zu sagen verantwortungslose Politiker Konzernen und anderen Machtzentren ‚erlauben‘, mal so in der Umwelt sich auszuprobieren. Diese Erreger lauern, wird gesagt, geradezu in unseren Körpern und warten auf eine Schwäche desselben, die dann gnadenlos genutzt wird – aller Voraussicht nach tun die Resistenten das zunehmend letal! Kurz:
Die zuweilen halbseidenen Methoden im Berliner Reichstag verursachen offenbar zunehmend merklicher Schäden, und zwar solche, die sich in Richtung irreparabel ganz unerfreulich neigen, wo man hinschaut. Es wird Zeit, den meisten betriebenen, sogenannten Politiken Einhalt zu gebieten und die Aufmerksamkeit oder Betriebsamkeit der politischen Akteure vom oder im Reichstag dorthin zu richten, wo sie für die Allgemeinheit ECHT nachvollziehbar von Nutzen sind, zum Beispiel: Weniger Antibiotika und/oder multiresistente Keime in der Tierhaltung, in Krankenhäusern etc., schärfere Kontrollen und härtere Strafen, eine Abkehr von der Massenproduktion hin zu Qualität; Ende des Betrugs an der Öffentlichkeit durch unethisch betriebenes Profitstreben, JETZT und in jedem erdenklichen Bereich!
Dass das sich demokratisch nennende System EU und/oder Deutschland inzwischen bis auf die Grundfestung versifft ist, beweist unter anderen auch, dass „die deutschen Vertreter Allianz und Munich Re … zumindest an[deuten], ihre Geschäfte prüfen zu wollen. Die Allianz schreibt auf Anfrage der taz, man untersuche „seit 2004 grundsätzlich alle potenziell kritischen Geschäftsabschlüsse systematisch auf ESG-Risiken“ – also auf Umwelt und Sozialrisiken.“ Soll unter anderem auch noch heißen, wie die Tageszeitung am 08. 02. 18 des Weiteren feststellt: Dass Versicherer wie die Allianz, Axa, Swiss Re oder Zurich etc. „bei der Expansion der Kohle“ in Polen kräftig mitmischen!“
Anstatt wird das Interesse der Leute auf die andere Kohle gelenkt – und zwar derzeit gern auf „Bitcoin“, die demnächst als „Eurocoin“ die Runde machen dürfte. Nicht nur das Institut für Makroökonomie (IMK) besorgt die auffallende „Sorglosigkeit [Taz]“, mit der in den USA und andernorts so etwas wie eine „Deregulierung“ im Finanzsektor gepuscht wird. Das IMK schreibe, resümiert die Taz am 08. 02. 18:
„Handlungsbedarf besteht … beim Handel mit Wertpapierderivaten. Das globale Volumen der zugrundeliegenden Werte „ist 2017 auf mehr als 500 Billionen US-Dollar“ (400 Billionen Euro) gestiegen – mehr als das Fünffache der weltweiten Wirtschaftsleistung. Diese Geschäfte müssten besser reguliert werden, sonst entstehe die nächste Spekulationsblase, [in der wir sehenden Auges schon längst – wieder – schwimmen].“
Und dennoch werden in Deutschland Kinder in diese Welt gesetzt. Dem Vernehmen nach sogar zusehend mehr. Das ist einerseits erfreulich. Andererseits darf dabei halt nicht das Globale aus dem Auge entlassen werden, wie bereits angetönt. Denn es ist zu befürchten, dass dieser Kinderzuwachs-Trend ein globales Echo hat – egal, von wem diese Vermehrungswelle ausging und geht. Einige behaupten ja, es seien „die Muslime“, die uns den Kinderreichtum im 21. Jahrhundert einbrockten, den wir bereits als überwunden ansahen. Nun, manch christliche und/oder jüdische etc. Splittergruppe könnte den Trend allerdings auch mit angestachelt haben – was ja im Grunde nicht das Schlimmste wäre, würden denn auch alle Mäuler zur Genüge gestopft werden: mit Nahrung, nicht mit Lappen oder dergleichen. Wussten Sie: Manche sollen sogar foltern, ohne solche Stimmen-Ersticker zu benutzen. Nun, auf diese Angelegenheit weiter oder näher einzugehen, erspar ich uns jetzt.

Nur gut, mag da die eine oder der andere unserer Leser resümieren, dass die Renten zumindest bis 2025 sicher sein sollen in Alemannia. Obgleich: Das Ende der sogenannten Zweiklassenmedizin kann nun von Herrn Schulz, dem abgesägten, vermeintlichen Außenminister, doch nicht mehr gesehen werden – und seinen Parteifreunden. So etwas wie eine weitere Arbeitsgruppe wird anstatt eingerichtet. Hurra! Die Versorgung gesetzlich Versicherter soll angeblich verbessert werden in Sachen Leistung und Zugang. All das wollen wir aber besser erst glauben, wenn wir es von der Groko umgesetzt sehen. Aus Erfahrung hat da so mancher seine Zweifel – vor allem als Nicht-Privatpatient. Doch immerhin, mag es da bei den Lesern denken: Anscheinend werden ab Januar 2019 Arbeitgeber und -nehmer wieder zu gleichen Teilen ihre Krankenversicherung bezahlen. Und:
„Auch ansonsten sollen die gesetzlichen Regelungen so geändert werden, dass Bezieher sozialer staatlicher Leistungen in ihrem Wohneigentum bleiben können. … Bis 2025 soll das Rentenniveau nicht unter 48 Prozent fallen und der Beitragssatz nicht über 20 Prozent steigen [TAZ 08.02.18]].“ Aber:
„Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Leitungsfunktionen im öffentlichen Dienst soll als bis zum Jahr 2025 zu erreichendes Ziel für den Geltungsbereich des Bundesgleichstellungsgesetzes festgeschrieben werden [Taz 08.01.18].“
Die Betonung, verehrte Leserschaft, liegt hier auf dem unspektakulären „soll“.
Was mich betrifft, kann gesagt werden: Wusste ich’s nicht schon immer, dass die Rente wahrscheinlich dann einknickt, wenn ich dran komm? Schließlich bin ich ja ganz offensichtlich die Person, die immer das Ende einer Ära mitkriegen ‚darf‘: das Ende eines ‚freien‘ Afghanistans vor dem Einmarsch der Sowjets, wo ich damals eigentlich hinreisen wollte und dann etwas länger deswegen in der Türkei verblieb, die Umwandlung des Arbeitslosengeldes, als ich endlich auch mal auf arbeitslos machen wollte und, längst nicht zuletzt, der Anschlag Assads auf seine eigene Bevölkerung, als mehr oder minder die Koffer gepackt waren, um in Syrien zu leben und mich als Korrespondent und/oder Lehrer dort durchzuschlagen etc.
Nee, Sie glauben doch nicht etwa, dass ich mit knapp 61 Jahren mir Lorbeeren holen gehe ẚ la Yücel von der WELT, um einer (vermeintlichen) Nachricht wegen im Knast zu schmoren oder gar die Tastatur abzugeben, wie so manch anderer aus meiner Branche? Immer mehr macht sich bei einigen, die das Ding mit der Vernetztheit unserer Zivilisationen glauben verstanden zu haben, die Idee nämlich breit, dass aus Ländern mit skrupellosen Regimen – und auch über sie – nicht berichtet werden sollte; oder nur das aller Nötigste. Despoten nutzen den entfachten ‚Nachrichten-Hype‘ offensichtlich IMMER gekonnter zu ihren Gunsten aus. Und ihre ‚Schäfchen‘ werden durch den entfachten medialen Hype, so oder anders, erst recht in Mitleidenschaft gezogen. Viele finden, es ist an der Zeit, solche Regime, wie man sagt, zu schneiden, medial wegzuschneiden. Keine Korrespondenten, keine Botschaften. Keine Exporte.
Tut euer ‚Wunderwerk‘ ohne unsere Mithilfe!
Den Versuch wäre es definitiv wert. Jedenfalls Waffen dorthin zu verkaufen, Journalisten dort auflaufen zu lassen, im wahrsten Sinne des Wortes, im Bundestag große Reden darüber zu schwingen oder Verlage die Umsätze mit Nachrichten darüber steigern zu lassen, während die betroffenen Menschen nicht nur leiden, sondern auch noch die tollen Deals, die unsere Regierungen und Firmen aushandeln ausbaden dürfen, gehört definitiv in die Vergangenheit geschoben.
Abbruch der Handelbeziehungen!
PUNKT.
Nicht ganz Full-Stop! Der Pontifex in Rom hatte bekanntlich nichts Wichtigeres zu erledigen, als Erdogan zu sich zu rufen – noch Anfang Februar 2018. Angeblich seien sie sich nur in puncto Jerusalem einig geworden – also, dass diese „heilige“ Stadt nicht Hauptstadt Israels werden solle. Wer daran glaubt, dass die (beiden Geistlichen) nur bei diesem Punkt einig wurden, soll selig werden. Einmal mehr zeigte sich anhand dieser Visite des Mannes aus Kasım Paşa/Istanbul, dass je ekeliger ein Staatsmann zu ‚seiner‘ Bevölkerung ist, desto mehr, ganz offensichtlich, kriechen ihm andere Staatsmänner und -frauen Hinten hinein!
Ich meine, wir sprechen, beispielsweise, von dem Erdogan, dem die Religionsbehörde „Diyanet“ der Türkei direkt unterstellt ist. Die Betonung liegt auf „direkt“. Das für all jene, die Schnell-Leser sind und diesen Punkt vielleicht überlesen der Geschwindigkeit wegen. Letztere, die Diyanet also, brachte kürzlich, koranischer als der Koran, zur Welt, es sei unschicklich für einen Muslim, mit der linken Hand zu essen; ja, besser, so verstehen wir das hier, man ließe vom Essen mit Messer und Gabel ganz ab – zurück zum Essen mit der rechten Hand also. Insofern wäre schon mal interessant, Ihre Eminenz Erdogan öffentlich Essen zu sehen. Wir Bürger, wir vom „Volk“, sähen das wirklich gern mal, wie der Herr zu speisen gedenkt. Ob der Geistliche in spe wohl noch zur Gabel greift und dann mit welcher Hand? Weil die Gabeln, so weit hier bekannt, werden auch in türkischen Top-Restaurants links liegend um den Teller drapiert mit dem Messer rechts etc. Und nicht Jeder soll die Courage haben vor aller Leute Augen, diese Ordnung umzugestalten, also, dass das Besteck ‚falsch‘ um den Teller liegt beziehungsweise gebraucht wird. Diyanet findet auch, dass türkische Mädchen mit 8 Jahren heiratsfähig sind – und Jungs mit 12. Zafer Senocak in der Welt am Sonntag vom 25. Februar 2018:
„Im Jahr 1945 veröffentlichte der Philosoph Karl Popper … „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“. Dieses Buch hat das Denken der freiheitlichen Gesellschaften geprägt und diesen während des Kalten Krieges Orientierung gegeben. Heute müsste es wiederentdeckt werden. Denn wir sind gerade Zeugen der Gründung einer Internationalen, die man als ein Bündnis der Feinde der offenen Gesellschaft bezeichnen kann. … Ihre giftige Wirkung aber entfaltet diese Bewegung in Ländern, in denen die Demokratie nicht festgelegt ist [, andernorts wird hier von „Demokraturen“ gesprochen. Eigentlich wäre, finden nicht wenige, von „Diktakratien“ zu sprechen angesagter], wie zum Beispiel in der Türkei … Ankara ist inzwischen zu einem Symbol der Wiederkehr längst überwunden geglaubter Denkmuster geworden … Wie von jedem autoritären Regierungssystem geht von der Türkei inzwischen auch eine Gefahr nach außen aus. Doch in Europa wird dies nach wie vor nicht gesehen oder unterschätzt. … . Dabei entscheidet sich die Zukunft der europäischen Sicherheits- und Friedensordnung … vor allem auch in der Türkei. Die Flüchtlingsfrage war nur ein Vorgeschmack auf das, was passieren kann, wenn die Brücken in den Nahen Osten und nach Süden abbrechen und Europa seinen Einfluss in diesen benachbarten Regionen nicht mehr ausübt. …. Unter der Politik Erdogans wird das Land … immer mehr zum Trojanischen Pferd Russlands. … . Erdogan ist inzwischen [Putins] Geisel und sein Partner zugleich. … . [T]ürkische Staatspropaganda ist aggressiv aufgeladen und hat das Land mit einer Fantasiewelt großer Bedrohungen verkleidet [: der Westen, die USA, Israel]. … Die USA sind inzwischen der Feind Nummer eins in der Türkei … [, weil] die Sicherheitsinteressen Israels und die Agenda der Regierung in Ankara einfach nicht mehr zusammenpassen. … . Wie kann man mit Islamisten verhandeln? … . Ganz zu schweigen von unseren [deutschen] Politikern, deren samtweiches Auftreten gegenüber Figuren wie Putin und Erdogan weit davon entfernt ist, diese in ihre Schranken zu weisen. … . Es geht nicht nur um militärische Strategie[n]. sondern um die Art und Weise politischer Ordnung, um Lebensart, um Ausstrahlungskraft, es geht um Ängste und Sehnsüchte. Das türkische System verspricht inzwischen der islamischen Welt Hoffnung auf Verbesserung der Lebensumstände einfacher Menschen, so ähnlich wie die Kommunistische Partei Chinas den Bürgern [, Volksgenossen] Wohlstand in Unfreiheit beschert hat. Der Preis ist eine Gesellschaft der moralischen Verwerfung, der Unfreiheit und der Rechtsbeugung. [Letzteres ist vor allem das Unschönste daran]. … . Das Gespräch mit der Türkei darf nicht abreißen. Was heißt das genau? Wäre es nicht an der Zeit, einmal in das Land hineinzuhorchen und die säbelrasselnde Rhetorik des türkischen Regierungsapparats etwas ernster zu nehmen? … Durch Sprache wird Angst verbreitet. Aufwiegelung und Mobilisierung sind inzwischen zu Strategien des Machterhalts geworden. Zielscheibe ist dabei die liberale Philosophie des Westens … Eigentlich hat die Türkei mit dem Einmarsch in Syrien eine rote Linie überschritten. [Sie wurde und ist allerdings an Überschreitungen dieser Art gewöhnt, siehe Nordzypern, welches eher unrechtmäßig noch immer besetzt wird von türkischen Truppen. Inzwischen darf vernommen werden, dass Russland Ankara die Provinz um Aleppo versprochen haben soll, versteht sich, für eine kleine Gegenleistung – sich mit Assad nicht total anzulegen etc. Und wissen Sie was?]. … Selbst säkular eingestellte Türken [, so Senocak] kann der türkische Präsident mit seinem Ultranationalistischen inzwischen vor den Karren spannen. … Die offene Gesellschaft muss ihre Feinde besser erkennen und eine Sprache entwickeln, mit der diese entwaffnet werden können. Europa … hat es verlernt, Grenzen aufzuzeigen durch sprachliche Mittel, also noch bevor es zu einem bewaffneten Konflikt kommt. … Auch deshalb ist die Türkei-Politik Europas so krachend gescheitert. Wie kommt es, dass diesem Scheitern kein Plan B folgt, sondern allgemeine Ratlosigkeit?“
Wahrscheinlich kein Plan B, weil so etwas wie zu viel Selbstbezogenheit und Arroganz innerhalb der EU herrscht. Das Zustandekommen des letzteren, der Arroganz, ist ja vielleicht auch aus Gründen, wie dem folgenden nicht verwunderlich. Sieht man beispielsweise nach dem Irak, wo gerade wieder einige Menschen zum Tode verurteilt wurden, weil sie den IS nachweislich unterstützen etc., wird das ersichtlicher. Komisch daran ist nämlich, dass nachweislich so genannt weißhäutige nord- oder mitteleuropäische IS-Unterstützer dort im Irak keine Todesstrafe bis zu ihrem bitteren Ende zu erleiden haben. Die Rede war diesmal von einigen türkischen Frauen, denen das ‚Schafotte‘ bevorsteht. Soll heißen: Die erwähnte Arroganz mancher Europäer in hohen Ämtern sieht sich komplex und global, wie soll man es nennen, abgefedert.
Der Papst in Rom hat also indirekt bestätigt, indem er den Sultan in spe von Ankara bei sich vorbeikommen ließ – der sich vor laufender Kamera vor dem Pontifex in den Sessel fallen ließ und dann ganz selbstverständlich sitzen blieb, als sähe er nicht, dass ihm Letzterer durch eine nicht gerade kleine Pause vor dem eigenen Hinsetzen im Stehen die Gelegenheit einräumte, sich nochmals schnell zu erheben, oder so tun als ob, um das Protokoll dem Protokoll entsprechend durchzuführen -, dass Erdogan schon demnächst derjenige sein könnte, für den er hier bereits in anderen Beiträgen, wie auch in diesem hier, genannt wurde: SULTAN.
Was, also, haben die beiden Oberhäupter bequasselt und geheim vereinbart im Vatikan? Dass Katholiken in der Türkei beim Übergang ins Sultanat Türkei wenig zu befürchten haben werden? Dass ihre Position im Sultanat und bei der Übernahme Teilen von Syriens und dem Irak schon demnächst gestärkt wird, wenn der Papst diese oder jene Politik der EU oder Russlands noch etwas inbrünstiger befeuerte?
Schließlich, sagen wir es doch laut, ist auch die katholische Kirche ein Betrieb, der Geld verdient. Wie gesehen werden konnte, spekuliert diese Organisation sogar an Börsen etc. – und manches Mal da vergreift sich halt jemand in der Portokasse der Kirche innerhalb derselben, oder so, und verzockt sich beim Spekulieren mit Aktien etc., was natürlich spätestens dann bestraft wird – und so ja überhaupt nicht angedacht war anscheinend – wenn der Börsen-Coup nicht klappt; oder sich jemand mit der Kohle vom Kirchacker machen möchte. Und das, wo die Kirche uns doch seit jeher, sozusagen durch die Jahrhunderte, an die Abgabe eines Zehnten, oder wie es heutzutage genau genannt und aufgeteilt wird, unterwürfigst gewöhnte. Dazu fällt mir gerade die sprachliche Wendung des Pfarrers in der Kirche von Mahlberg ein, wo ich doch wirklich vorletzten Sonntag mich einfand. Was sagte der Priester? Weiß ich nicht mehr. Doch hängen geblieben ist, dass er sich in wenig geschickter Weise als „Engel“ im Auftrag des „Herren“ profilierte. Scheint außer mir niemand aufgefallen zu sein. Fast hätte ich den Finger gestreckt und nachgefragt. Beim Verlassen des himmlischen Gebäudes war ich dann aber bereits so eingewickelt von Gehörtem, dass keine Frage in diese Richtung (Du Engel, ich Jane?) lanciert wurde. „Hat wirklich Spaß gemacht!“, sagte ich anstatt lediglich und drückte das evangelische Patscherchen mit möglichst beseeltem Lächeln im vermeintlichen, angeblichen, abtrünnigen oder eben doch wiederbekehrten Christengesicht.
Money makes the church go around!
Am Gewinn und Profit, den wir in Deutschland gerade erleben und nahezu jeden Tag in neuer Erfolgsmeldung verpackt verabreicht bekommen, klebt zu offensichtlich Blut, klebt unschön Vernichtung von Lebensgrundlagen, klebt der pure Geiz gepaart mit Habgier eingehüllt in Heuchelei in Gestalt von Gerede über „Menschlichkeit“ und „Demokratie“ und auch Engeln etc. – und natürlich Wohltaten, die anscheinend getätigt werden in der Welt. Deutschland soll global besehen auf Platz Nr. 6 stehen in Sachen weltweiter Verschmutzung. Sollte das deutsche Verschmutzungspotential mal jemand hochrechnen, weil er oder sie denken, dass sei doch nichts gegenüber dem Dreck, welchen die USA oder China in die Welt entlassen, dann bitte ich, sich Deutschland genau in solch geografischer und entsprechender Einwohner-Größe umzurechnen, wie eine der beiden genannten Großmachte.
Nicht lustig, was bei dieser Hochrechnung als lebenswert herauskommt, stimmt’s?
„… Noch immer glauben viele, dass man mit Rechten [oder der betriebenen Politik] gut leben kann, dass man wegschauen kann, dass man sich arrangieren kann mit den Rechtsradikalen [mit der ins Werk gesetzten Außen- und Wirtschaftspolitik in Ländern wie Deutschland]. Die vielleicht ja, wenn sie nicht gerade „auf der Maus ausrutschen“ oder auf Buchmessen brüllen [oder via Trump & Co. ihre Markierungen setzen], wenn sie nicht gerade Kanzlerinnen „Nutte“ nennen [oder ihr ihre Hand nicht reichen] oder Häuser anzünden, ganz freundliche Nachbarn sein können. Leute, die auch mal helfen, wenn man in ihren Augen nicht gerade schwul, jüdisch, [arabisch, afrikanisch etc.], „fremd“, „komisch“ oder eine „Zecke“ ist.
Wer hier wegschaut hat seine Ruhe, schön, vielleicht kann er später sogar die Möbel eines anderen Nachbarn „arisieren“ [oder „heiliges“ Land endgültig wegnehmen, wie gerade mal wieder geschehen, die Landesgrenze seines Königreiches bis an die Bab al Jemen in Sanaa ausweiten etc.]. Wer das nicht will, sollte aufhören sich … [damit] abzufinden, denn was … hier oder sonst wo passiert, passiert auch] im Schwarzwald [in gewisser Weise], wird aber höchstens in Lokalblättern [oder Flugblättern] erwähnt. … . Es stimmt, hier braucht es Öffentlichkeit. Und Solidarität <<TAZ, 02.02.18>>. “
Apropos Solidarität:
Gestern den 01. Februar hörte ich sie mal wieder schreien. Sie wissen schon wen, jene, die immer wieder, seit Anfang der 80er Jahre ganz bestimmt, immer wieder von „Solidarität“ singen-reden-schreien. Ja, es war mal wieder so weit. Zufällig am Rathaus Platz in Lahr vorbeigeschlurppt auf dem Weg zu REWE an jenem Tag, wo es Tee zu 1 Euro 70 zu trinken gibt. Und da standen sie, versteht sich im Kreis, versteht sich nur sie standen da so, wahrscheinlich nur sie, einige unter ihnen auch in eine ungefähr 1 Meter 50 große gelb, grün, rot, weiße? Flagge gewickelt und sangen, schrien; ein Anblick, der mich wirklich schon seit über 30 Jahren innerlich nicht etwa gefrieren lässt, sondern mit den Jahren immer öfter eher zynisch dreinschauen lässt:
„HOCH!
DIE!
INTERNATIONALE!
S O L I D A R I T ÄT!“
Wie im Fußballstadion vom Spiel begeisterte Fans schrien sie das zitierte Sprüchle ab, oder aber sie chanteten zwecks Abwechslung, vermute ich: „Mörder“. So in etwa betete der eine von ihnen all das jedenfalls vor und der Rest schrie, vielleicht so an die 80 Leutchen, „Erdogan!“ nach dem also dieser Killer, wie nicht nur sie meinen, erwähnt worden war usw.
Vielleicht war der vermeintliche Protest, der wohl eher Protest war als ein Hilferuf, mehr an den leeren Raum des Kreises, den sie bildeten, gerichtet als an uns, die Herumstehenden und zufälligen Passanten? Vielleicht ist dieser Kreis ja ihr uns verschwiegenes Medium, tanzen doch auch im Kreis wie Derwische bei Hochzeiten, wie man weiß, den Halay; ein Medium also, welches sich auf die den Kreis umstehenden Passanten in geheimnisvoller Weise ergießen, sie einkreisen soll – oder so?
Denn ja, es ist im Grunde hohles Geschreie gewesen – mal wieder, nahezu hohl! Und das pseudo-revolutionäre, pseudo-progressive Schrei-Gesang-Manöver wiederholt sich egal wo, immer wieder so, und zwar spätestens dann, wenn Kurden Unrecht so angetan wird, dass dieses in den westlichen Medien sogar präsent wird oder ist. Muss allerdings gestehen, dass ihre Untereinander-Verstrittenheit sie diesmal wirklich recht böse in Bedrängnis bringen könnte im Nahen Osten – und dass sie sich dann auch noch ausgerechnet mit Assad wieder ins Bett zu legen gedenken, wo der Erdogan anrückt, ist äußerst unschön. Kann man eigentlich nur noch mit selbstverschuldeter Vergewaltigung vergleichen? Gibt es so etwas überhaupt?
Kurz: Kurden bauen seit Jahren einen taktischen Hammer nach dem anderen, und das, wie es aussieht, so lange Geschichte geschrieben wird. Sie sind, leider, die klassischen, ja eher selbstverschuldeten Verlierer – die Betonung liegt auf „eher!“ Nennen wir es so doch wirklich mal beim Namen!
Kurden werden 365 Tage im Jahr ‚in die Mangel‘ genommen, dort, wo sie ursprünglich leben oder lebten – mal mehr, mal weniger; und ‚gern‘, leider, tun sie sich auch untereinander Leid an. Und dieses ‚Spiel‘ hat sich teils gewissermaßen pervertiert.
So, wie Kurden um Sympathie werben in hiesigen Breitengraden, und das seit einigen Jahrzehnten, werden sie es voraussichtlich nie schaffen, den Großteil der Angesprochenen aus den Betten zu holen für ihr Anliegen – Kurdistan. Nur ein Grund dafür: Ihre eigene, kurdische Solidarität für andere Belange, sagen wir mal für den Krieg oder die Ausbeute im Kongo oder andernorts einzusetzen, etwas weiter weg von Kurdistan, ist außer in einem Zeitungsbericht in ihren Zeitungen, wenn überhaupt, nicht vernehmlich. So sind sie auch meist nicht – oder nicht zur Genüge – bei Themen präsent, die den Leuten auf den Nägeln brennen, beispielsweise in Ländern, in denen sie als Kurden mit deutschem, schweizerischem oder österreichischem etc. Pass leben – oder als Flüchtlinge, Arbeiter usw.
Geld anschaffen, welches nicht wenige unter ihnen dann auf irgendeine Weise nach Kurdistan transferieren, gern auch, um eigenen Reichtum zu mehren, was ja nichts Abwegiges ist, eigentlich, reicht nicht aus. Viel, zu viele Kurden, die in Europa leben, scheinen meist NUR politisch etc. aktiv in eigener Sache zu werden oder zu sein! Das darf mit Fug und Recht Solo-Solidarität, anstatt Solidarität genannt werden. Sie erscheinen zu oft auf sich lediglich bezogen, bis zum Abwinken, wie man sagt, schon fast wie Messieurs Trump, der sie wohl irgendwann in Stich lassen könnte in Kurdistan – temporär.
In ihre kurdischen Kreise Einblick zu erhalten, wie Varoufakis in anderem Zusammenhang schildert, ist als Nicht-Kurde eigentlich unmöglich. Bei Bankern und Politikern etc., wie Varoufakis in einem seiner Bücher schildert, muss man sich entscheiden, ob man zum inneren Zirkeln gehören will oder nicht. Als Nicht-Kurde wirst du wahrscheinlich nie in den Genuss gelangen, dich zu entscheiden. Die entscheiden das für dich nicht, weil du kein Kurde oder Kurdin bist. Und so ähnlich hermetisch abgedrängt scheint es auch noch immer für die kurdischen Frauen zu sein: Die proklamierte Gleichberechtigung, der sie unter Kurden angeblich frönen, ist genauer betrachtet halt doch NUR Makulatur.
Trumps Solidarität geht ja bekanntlich neuerdings so weit, hurra und sorry, dass er kleinere Atombomben bauen lässt – Micky-Mouse-Bomb lässt grüßen. Wird man doch wohl noch verniedlichen dürfen, das kleine Bummerle! Schließlich sind ja vorrangig eh die ANDEREN gefährdet, so ein Ding mal leibhaftig wie den Leibhaftigen vor sich aufschlagen zu sehen, andere, wie die in Nordkorea, Iran, Türkei, wenn die so weiter intrigieren, Teile Afrikas, so zum Test oder die in Indochina; Venezuela würde sich womöglich auch gut eignen? El Salvador!? Kuba? Zu nah an Miami, die Insel Kuba, wo Herr Trump golfen geht.
Über die Folgen wird bekanntlich erst als nachgedacht, nachdem das Kind im Atomstrahl geröstet ist – und die Wasser verseucht sind. Hauptsache, man hat gezeigt, dass man WAS tut – ‚siegt‘!
„Alle Bürger der EU sollen Zugang zu sauberem Trinkwasser erhalten. Ein „Grundrecht auf Wasser“, wie es die Bürgerinitiative „Right2Water“ vor fünf Jahren gefordert hat, wird es aber nicht geben [, haben wir uns alle eh schon längst gedacht, dass die Haupt-Verantwortlichen darauf weiterhin unverantwortlich reagieren]. … . Dies sei nicht in der europäischen Grundrechtscharta vorgesehen <<Taz,02.02.18>>.“
Analog dazu:
Alle Bürger, die Internet haben, haben jedenfalls – derzeit noch – Zugang zu einem Radiosender namens „Schwarzwaldradio.com“. Eine neue Antenne auf dem Dach macht es möglich, dass der Sender nun empfangen wird. Viel Musik. Auffallend viele aus der Zeit, die da abgespielt wird, als ich 1976 in Berlin die verschiedensten Diskotheken und Cafés durchkämmte. Mal sehen, wie lange es geht, bis ich davon genug habe. Jetzt ist der Lärm erstmal recht nett-nostalgisch anzuhören.
Vassili, unser Kater, ist inzwischen kastriert, wie gesagt. Das scheint er gut wegzustecken. Das neue Trockenfutter mag er jedoch noch nicht. Muss daher wieder Thunfisch ohne Öl – „im eigenen Saft“ – kaufen gehen. Dann liebt er uns gewiss noch mehr. Vassili darf sogar auf dem Schreibtisch herumklettern, hinterm Laptop liegen. Dort scheint es total aufregend für ihn zu sein. Gespannt, was die Kastration mit ihm anrichten wird. Catsan-Streu soll aber möglichst nicht verwendet werden bei Katern, sagt die Tierärztin. Das Zeug könnte mit der Zeit auch zu einer Art innerlichen Verklumpung – oder dergleichen – führen. Sei zwar schön weiß in Farbe dieser Streu, aber nicht wenige Kater – Katzen eher weniger – würden den täglichen Kontakt damit mit ihrem kurzen Katzenleben bezahlen. Sterben an Verstopfung!
Mit Verstopfung oder Verbrennungen muss der Europa Park in Rust wohl eher nicht rechnen, obgleich ja doch schon recht auffällig ist, wie dessen Beziehungsnetz anscheinend gestrickt wird, unter anderem. Versteht sich, gemeint ist eine Verstrickung in die Politik, die ja bekanntlich auch, aber nicht nur Verstopfungen hervorrufen kann. Und die geht unter anderem folgendermaßen ab: Ja, stellen Sie sich das vor, der immer so fröhliche und absolut lustige Herr Özdemir von den Grünen hat die „Goldene Narrenschelle“ der „Vereinigung Schwäbisch Alemannischer Narrenzünfte“ im Europa Park zu Rust erhalten – die er gewiss verdient hat. Als Hofnarr macht er sich wahrscheinlich ganz gut, auch äußerlich vielleicht. Vor ihm haben die erwähnte Schelle die Herren Kretschmer, Oetinger, Bosbach und Frank Elstner erhalten. Versteht sich, diese Ehrung oder Preis ist ein Etwas, welches im Europa Park ausgedacht wurde und natürlich auch dort nur verliehen wird – alle Jahre wieder. So viele Männer in Folge als ‚Schellen‘-Empfänger verstopfen einer biologisch ursprünglichen oder ‚wirklichen‘ Frau gewiss den Erhalt des ach so begehrten Narren-Preises im ehemaligen Park des Barons, vielleicht hieß er sogar von Böcklins Au, vielleicht auch nicht. Wie dem auch sei, womöglich wirkte auch für Sie, verehrte Leser, eine vom ANDEREN Geschlecht als Preisgewinnerin der Narrenschelle durchaus mal erfrischend abführend, nach dem närrischen Motto: hellau, narri-narro, weg mit dem Männerklüngel – oder ähnlich, oder so!
Nun ja, zu der oben erwähnten Verbrennung, im übertragenen Sinne, könnte es wohl kommen in der Manager-Etage des Europa Parks und der Gemeinde Rust, wenn sich herausstellte, dass einer der erwähnten männlichen Preisträger der Narrenschelle dem Europa Park hie und da unter die ‚bedürftigen‘ und/oder unternehmerischen Ärmchen mit Hilfe seines Amts und Ansehens gegriffen hat. Obgleich, so dünn sind die Arme des Parks schon länger nicht mehr. Die wachsen von Rust hinaus bis fast an die Autobahn bei Ringsheim, welches als Ortschaft ja immerhin knapp 2 oder 3 km entfernt liegen dürfte von Rust; und wo schon wieder Hotels und so weiter entstehen – Vergnügungen der wahrscheinlich on top gelisteten Art. Oder hätten Sie etwa was anderes erwartet? Klasse braucht nun mal Platz und, versteht sich, Energie etc.!
Doch: Das wäre wahrhaft ein Fasnacht-Spaß, wenn die Büttenredner sich über dergleichen Machenschaften, wie die zuvor bezeichneten, die Mäuler zerreißen würden, könnten oder irgendwann mal werden – also dass der Europa Park und Politiker in Stuttgart, Berlin und so oder ähnlich eben Dies und nichts Anders getan … Noch ist alles gut under cover, falls es da überhaupt je etwas wie Unstimmigkeiten im Ablauf, oder wie es genannt wird, gegeben hat – wahrscheinlich nicht. Man hat ja schließlich aus den Fehlern anderer Leute gelernt – in Rust alle Male, ist zu hoffen.
Ein Blick nach Eppingen reicht dieses Jahr wohl mal wieder VOLL, um auf Besserung zu hoffen in Sachen Fehlerbereinigung. Da greifen sich die Eppinger-Hexen ein Mädchen, halten es über siedend-heißes Wasser, welches sie mit sich durch die Straßen auf klapprigem Wagen zerren beim Fasnachtsumzug und nachdem die ‚fesche Braut‘ ‚abgebrüht‘ wurde, lassen sie sie irgendwo in der Straße an den Beinen verbrannt stehen und ziehen weiter – Letzteres mit voller Absicht.
Das ist wirklich der tiefste Höhepunkt fasnachtlicher Lebens’freude‘ und wirklich super-ober-unlustig-lustig. Überhaupt passieren einige recht deftige Unfälle jedes Jahr beim fasnächtlichen Treiben, mal abgesehen von den Kinderlein, die alle so im Oktober oder Anfang November zur Welt kommen dürften. WANN WIRD DIESER WAHNSINN ENDLICH MAL so ZIVILISIERT, dass nicht nur der Nachwuchs 9 Monate später Herzen erfreut?
Ein total vermurxtes Traditionsbild, welches da herumgeistert, welches die Oberen der Narren glauben, der Tradition wegen nicht einschränken oder umbauen zu können!? Das angesprochene Bild gehört schon allein deswegen renoviert, weil es sexistischer Weise immer, so gut wie immer, weibliche Menschen sind, die Opfer darin ‚spielen‘ dürfen. Der oben genannten Narrenvereinigung, die Özdemir den Preis übergab, gehört umgehend die rote Karte gezeigt und ein kräftiges Wiedergutmachungsbußgeld aufgebrummt, sodass die verstaubten Traditionssäcke am Ruder bei der Vereinigung sich endlich bewegen – und Özdemir hätte seinen Preis schon allein wegen dieses Missstandes abgeben müssen, und nicht sich zum Obertrottel der Narren machen lassen. Integration ist gut, mitdenken als deutscher Politiker mit Migrationshintergrund ist besser! Man kann also, nun geradezu bewiesener Maßen, auch als eingedeutschter Politiker falsch deutschtümeln.
Und wenn Flüchtlinge grabschen, sei hier inkorrekt generalisierend vermerkt, dann werden sie schon fast verteufelt in den meisten Medien und in vielen Gesprächen der Leute, dann ist die Nation offenbar gleich alarmiert, dann bricht so was Ähnliches wie der ‚Dritte Bürgerkrieg‘ im Lande aus!
„Unsere Mädels!“, sagen einige, die greifen DIE ab!
Die ihr noch nicht mal vor euch selbst genügend absichert, siehe Eppingen. Die Rede ist hier von einem großzügigen Schmerzensgeld, welches die Narrenvereinigung aufbringen soll, und ebenso ist die Rede von der besten ärztlichen oder chirurgischen Behandlung, um entstandene Schäden, beispielsweise wie die Verbrennungen des ‚entführten‘ Mädchens in Eppingen, durch Spezialisten beheben zu lassen. Inzwischen ist Ende Februar 2018, mal gerade knappe 2 Wochen nach diesem Geschehen, und nichts, aber auch gar nichts mehr ist von diesem Fall oder anderen zu lesen oder zu hören, warum?
Gegen fahrlässigen Unsinn hilft gewiss auch nicht das Freigeben von Cannabis, welches nun sogar der Bund der Kriminologen einfordert, oder wie die Organisation sich genau nennt: „BDK“ nennt sie sich jedenfalls. Apropos fahrlässig oder Verkehr:
„Im Verkehrsbereich haben sich Union und SPD auf eine Stärkung des Bahnverkehrs geeinigt, etwa durch Elektrifizierung. Im Straßenverkehr sollen Elektromobilität und ÖPNV gefördert werden [, wie gesagt, die multiresistenten Bakterien erfolgreich aus der Welt zu schaffen oder wirksam isolierend einzukreisen, machte zuvörderst Sinn, anstatt selbstfahrende Autos oder Züge]. Konkrete Zielangaben fehlen jedoch. Der Steuervorteil für Diesel bleibt bestehen [, alte Seilschaften eben]. Schmutzige Motoren sollen nur nachgerüstet werden, sofern das „technisch möglich und wirtschaftlich“ ist [, geht es noch schwammiger und/oder eiriger?] … Durchgesetzt haben sich die Kräfte, die die deutsche Autoindustrie vor zu großen Veränderungen schützen wollen [, und somit verhindern, dass diese erfolgreich und mit Recht vor einem Kadi zur Rechenschaft zitiert werden, und zwar in klingender Münze]. [Diese Kräfte] finden sich in allen beteiligten Parteien [Taz 08.01.18].“
Und welch Zufall: Just, da sich Schulz an die Bütt stellte im Reichstag und von mehr Europa brabbelte, welches er führend als Projekt der Groko anzugehen vorgibt, beschließt man im hier nahe gelegenen Straßburg, dass es eher nichts sei mit gefordertem Demokratiezuwachs in Form einer Zweitstimme bei den Europawahlen. Sie wissen ja, der Schulz, der ist inzwischen abgeknickt, will oder kann nicht mehr, ist SPD-parteipolitisch entsorgt worden. Kurz: Der Europa-Stürmer der SPD wurde am Sturm auf die Bastille namens Selbstbedienungsladen EU ge- und verhindert. So kann man es nämlich durchaus auch sehen!
Ja, und warum sollte auch ein Wähler aus Baden im Südwesten Deutschlands einen elsässischen politischen Kandidaten Frankreichs wählen können, wo doch eh seit Jahrtausenden der Rhein und seit Jahrhunderten Staatsgrenzen das verhindern. Eigentlich sollte bei den Europawahlen im nächsten Jahr solch Wahlverhalten möglich sein, also, dass mit der Zweitstimme auch jemand aus Spanien oder sonst wo in der EU gewählt werden hätte können vom deutschen Stimmvolk. Die ‚lieben‘ Abgeordneten der CDU/CSU im EU-Parlament, unter anderen, haben offensichtlich dafür gesorgt, dass ein derartiges demokratisch gesinntes Entarten vorerst nicht stattfinden wird. ‚BRAVO‘.
Wie gesagt: Im Koalitionsvertrag beschlossen SPD und CDU/CSU am selben Tag etwas gegenteilig Lautendes. Doch was wird in der Praxis getan, eben, dass europäische Wahllisten nicht eingeführt werden!!! Schaumschlägerei, nichts weiter!

Verlagern wir uns zum Schluss noch schnell auf den sogenannten Westbalkan, um dergestalt erneut aufzuzeigen, wie konfus und teils inkompetent diese Leute, die wir in politische Ämter wählen, im kollektiven Zusammenspiel namens Politik/en anscheinend sind – und das lässt echt beunruhigt in die Zukunft sehen, mal abgesehen von Trump, den scheinbar immer mehr Zeitgenossen als Genie zu erkennen glauben, wahrscheinlich, bis es auch bei (I)ihnen im unangenehmsten Sinne des Wortes kracht:
Eigentlich sollten ja keine neuen Mitglieder der EU mehr sein. 2025 könnten etwaige Aspiranten vielleicht damit rechnen, dass Brüssel sich ihnen gnädig diesbezüglich entgegenneigt. Keiner erfülle die gestellten Konditionen – die Türkei schon mal gar nicht. Den Kandidatenstatus haben Länder wie Montenegro, Albanien, Serbien oder auch Mazedonien bereits – beim letzteren Kandidaten rebellieren ja alle Nase lang griechische Faschisten und andere Vaterlandsliebhaber, die finden, Mazedonien könne niemand anders auf der Welt heißen als allein nur eine griechische Provinz im Norden des Landes. OK Bosnien-Herzegowina und der Kosovo haben auch so etwas wie einen Kandidatenstatus. Leider haben einige von den Erwähnten Knatsch miteinander. Und das darf unter Bewerbern nicht sein, widerspräche den geltenden Aufnahmekriterien – da haben wir doch alle gerade kräftig gelacht? Weil, ja weil, ja weil Zypern genau das Gegenteil dieses hehren Prinzips oder Kriteriums Tag täglich vorlebt. Die Insel ist bekanntlich immer noch geteilt. Kann gut sein, dass solche ‚unwichtigen‘ Details nun auch auf dem Balkan – wieder – keine Rolle spielen sollen. Die Angst darum, den Balkan doch noch an die Türkei oder die Russen zu verlieren, geschweige denn an die Chinesen oder wer noch was bieten kann, scheint gesteigert in der EU. Neuerdings soll Geld – komme, was wolle – in die Region gebuttert werden. Insofern machte es schon fast Sinn, Dependenzen dort anzusiedeln, um mitabzuschöpfen. Geldsegen macht bekanntlich glücklich, und wer zahlt die Kosten, nun? Sie wissen es doch schon!
Reicht doch, sagen Sie hier eventuell, dass die Briten gerade aufdrehen und meinen, so in etwa, sie würden auf eine Zollunion mit der EU zukünftig auch pfeifen können. „Stabilität exportieren oder Instabilität importieren“, so kommentiert Hahn, der Erweiterungskommissar diese Sachlage. Früher hörte man als: „Besser den Spatzen in der Hand als die Taube auf dem Dach!“ In anderen Worten:
Die Führungsriege in Brüssel scheint sich vom Schicksal, welches wer auch immer ihnen eingebrockt hat, irgendwie geschlagen zu geben – auch wenn sie noch auf dicken Maxen macht. Und das, wo die Mehrheit auf dem Balkan, also vor noch nicht allzu langer Zeit, die EU als eine Art Hoffnungsträger für sich ansahen – und vielleicht auch für die Welt. Dieses Bild scheint sich aber langsam zu wandeln.
Nun ja, Staaten, wie die Türkei, China, England oder Russland tun gewiss ihr Übriges, um derartige Fixiertheit auf die EU zu zerstreuen. Offenbar mit steigendem Erfolg. Auftritte, wie der des Martin Schulz beispielsweise, dessen „Nie“ ein „Ja“ im Lichte der zu ergreifenden Macht oder Posten ist, hilft gewiss wenig, einen sozialen oder gar sozialistischen Weg der SPD, mit gebührlichem Ernst zu veranschaulichen europaweit – und darüber hinaus.
Merkels Abneigung gegen die Türkei wurde von ihr höchst persönlich in den letzten Jahren mehrfach ziemlich deutlich. Viele Menschen auf dem Balkan dürften sich daher ausrechnen, dass solch Sentiment maßgebender Politiker der EU irgendwie auch sie betreffen dürfte. Plötzlich erkennen wohl einige unter ihnen, dass die EU einem Ertrinkenden gleicht, der nach irgendeinem Halt zu greifen beginnt – womöglich demnächst noch nach ihnen oder ihrem. Ob die Menschen vom Balkan sich dazu instrumentalisieren lassen? Denn so lange die EU in Momenten, wo Stellung bezogen gehörte, bei brenzlichen tagespolitischen Themen des Balkans weiterhin die Klappe hält, wird dieses Bild von ihr vor Ort wahrscheinlich noch anschaulicher in Köpfe gemeißelt. Schließlich gibt es auf dem Balkan wahrhaft einige Spannungen. Und jedem ist klar: die könnten recht schnell außer Kontrolle geführt werden – von wem auch immer.
Wie kann es sein, dass die ehrenwerten Moralisten und Besserwisser in Brüssel oder Straßburg nicht einschreiten, wenn Kroatien droht, „den EU-Beitritt von Bosnien und Herzegowina sowie von Serbien zu blockieren, wenn die beiden Staaten nicht einige kroatische Forderungen erfüllen – wie zum Beispiel eine Änderung des Wahlrechts in Bosnien und Herzegowina.“ Oder dass nicht reagiert wird, wenn beispielsweise „im kroatischen Parlament Gedenkstunden für verurteilte Kriegsverbrecher abgehalten [werden] [Taz 07.02.18].“
Ja! Erdogan ist damit beschäftigt, unter anderen Akteuren, das Brüssler Loch im Balkan mit auszufüllen – nicht allein mit Geld, welches er womöglich teils aus Brüssel in die Taschen gesteckt kriegt. Ja, so paradox ist diese Welt zuweilen. Und ja, der Sultan vom Bosporus hat sich seinen Hof gewählt. Der heißt „Balkan“. Türkische Unterhaltungsschinken im Fernsehen bezaubern dort bereits die Massen seit Längerem, wie einst ‚Kunstwerke‘ ähnlicher Machart Deutsche und den Rest Westeuropas aus Amerika anzogen und formierten, gewissermaßen – seit nach dem II. Weltkrieg.
Die Türkei unter Erdogan hat daraus ihre Lehre gezogen. Und das hat unter anderen zur Konsequenz, dass die einstigen Osmanen den USA etwas die Stirn bieten – siehe Kurden, die in Syrien bombardiert werden, obgleich ja einige Kurden sich als Handlanger der USA verdingen. Das heißt: Erdogan klopft gerade ab, ob die Trump-Administration nicht vielleicht doch auch genauso wie die EU mit instabilem Rückgrat ist und sich durch Aktion manipulieren lässt – weil letztlich auch den Amerikanern das eigene Wohl (nur) zählt. Immerhin: Die sind neuerdings so ehrlich und posaunen: zuerst wir und dann ihr!
Zurück in den Balkan: Schon komisch, dass niemand in Brüssel laut schreit:
‚Kohlekraftwerk in Bosnien, das geht ja gar nicht!‘
Sonst wird ja auch als einigermaßen vernehmlich laut in Sachen Kohle geschrien, und zwar meist in Richtung Polen etc. Warum hier in Bosnien nicht? Weil in Bosnien wollen das Kohle-Stink-Luftverpestungswerk chinesische Firmen betreiben, wenn nicht gleich der chinesische Staat selbst. Deswegen! Kein Pieps, nur weil es das große China ist, welches solch Unding vorhat? Bei solch weicheirigem Verhalten kann man niemand überzeugen, der eh ein hartes Leben fristet, fristen muss, eben wie die Mehrheit der Menschen auf dem Balkan. Insofern:
China ist den Völkern auf dem Balkan eine wirkliche Alternative zur EU. Eigentlich schön blöde, wer sich im Balkan der EU anhängt. Die ersteren schaffen Fakten und anscheinend zunehmend auch Jobs, die anderen, also die EU, drehen einem noch immer den Traum vom Westen an, den sie selbst schon nicht mehr abzustauben im Stande sind vor lauter Mist, der tagtäglich darauf niederprasselt – home made!
Scheindemokratien haben die Moralisten der EU mit aufgebaut und unterhalten, auch auf dem Balkan. Ja, was anderes können die Leute vom Balkan denn denken, als vielleicht:
‚Die da in Brüssel wollten uns eh nur und von vornerein in den Sack stecken, verkaufen!‘
OK, einige aus der dortigen Elite durften und dürfen sich etwas gesundstoßen mit Hilfe Brüssels – meist die falschen. Doch der Rest? Der fährt noch heute nach Berlin, Paris oder sonst wo in EU-Istan, um als billiger Arbeiter eventuell seine oder ihre Gesundheit zu riskieren. Und zuhause treiben ihnen Mafiosi – der aus Brüssel verordneten ‚Demokratie‘ wegen – eh die Lust am dort Weiterleben zur Genüge aus. Ist doch viel einfacher für sie, einigermaßen demokratisch in Mitteleuropa zu leben, anstatt sich mit zu korrupten Leuten und Systemen herumzuschlagen ‚daheim‘.
Oh, die böse Korruption, die auf dem Balkan herrscht, hör ich jetzt schon die dafür mitverantwortlichen hinterlistig stöhnen. Hey Leute, ihr könntet die Korruption dort schon längst merklich eingedämmt haben, und die lässt sich nämlich eurer Politiken wegen letztlich nicht eindämmen. Das wird so auch andernorts geschlussfolgert, und zwar dort, wo andere Positionen bezogen werden als jene, die den Mächtigen in der EU oder Washington genehm sind.
Bräuchte es eines Beweises? Es gibt so viele, hier der eine:
Warum können ganz hundsgemeine, einfache Banken eigentlich Geldwertschöpfung betreiben? Warum nicht nur die jeweilige Zentralbank, die dann viel besser dafür Sorge tragen könnte, dass Kredite dort hinkommen, wo sie auch Herrn und Frau X etwas bringen – und somit der Allgemeinheit. Nein, da lässt man die Hosen runter und seit Mitte der 2000er Jahre dürfen Banken zuschlagen, wie es ihnen passt. Machen Geld noch und nöcher und es reicht DENEN immer noch nicht. Milliarden von Euro könnten besser angelegt werden. Die Nationen Europas könnten blühen. Die Welt, schlichtweg, könnte eine bessere sein. Doch warum tut man es nicht, wo doch alle wissen, dass das wahrscheinlich der Hauptlösungsweg ist: „Vollgeld!“ So heißt in der Schweiz eine Initiative dazu, von der man in deutschen Medien, ‚versteht sich‘, so gut wie nie hört. Es kann nicht angehen, dass sich Banken, wie gehabt, an Kreditvergaben derart unverschämt gesundstoßen, ja, dass noch immer in Schulbüchern, selbst in jenen von Wirtschaftsschulen, drinsteht, dass die Bank diese und jene Sicherheit brauche, um jenes oder dieses Projekt finanziell zu unterstützen – dass sie Angst haben müsse, ‚ihr‘ Geld zu verlieren. Total hinrissig. Weil eben inzwischen jede popelige Bank Geld erzeugen kann, indem sie Kredite finanziert. Die Zentralbank erhält davon lediglich einen bescheidenen Anteil und der Rest geht in den Hals der jeweiligen Bank – und die haben dann immer noch nicht genug und machen die Leute kirre, wegen Geld, welches im Grunde sie und niemand anders in die Welt gebracht haben, also eigentlich auch wieder streichen könnten, ohne dass die Welt dabei untergeht. Die Betonung liegt auf „eigentlich!“ Weil letztlich wäre eine solche Streichung ökonomisch wahrscheinlich eher Quatsch – oder schrecklich komplizierend.
Viel besser wäre, wie bereits gesagt, dass die Kompetenz Geld in Umlauf zu bringen, lediglich den jeweiligen Zentralbanken gehörte. Alles andere ist offener Betrug und Bauernfängerei. Und so etwas lehrt man noch immer nicht in Wirtschaftsgymnasien, wie zu hören ist. Es ist das wahrhaft der größte Skandal, dass niemand weiß, wie unser Geld auf die Welt kommt!
Geld:
Genau! Frau von der Leyen, die BRD-Kriegsministerin war vor Kurzem im Irak. Was macht denn die ausgerechnet dort? Wie Sie wissen: Israel flog in letzter Zeit, also Anfang Februar, mal wieder ‚lustig‘ Flugattacken in die Tiefen Syriens. Netanjahu hat anscheinend Kriegslust gepackt, wahrscheinlich um sich von seinen Betrugsvorwürfen abzulenken. Einen Teil Palästinas konnte man sich ja gerade vor knapp 1 Monat einheimsen. Niemand da, der in den westlichen Medien dagegen hörbar Einspruch einlegte – oder dagegen, dass die USA nun ihre Botschaft wirklich nach Jerusalem verlegen. Im Gegenteil. Von steigendem Antisemitismus ist in Deutschland die Rede anstatt und der Frage nach den Gründen dafür. Überall, in womöglich jeder ‚deutschen‘ Seele, wird gekramt nach vermeintlicher oder wirklich vorhandener Rechtslastigkeit und somit auch Antisemitismus. Doch dass mal jemand in den scheinbar gelenkten Fernsehdiskussionsrunden aussprechen würde, es sei ja wohl wenig verwunderlich, dass solch antisemitisches Sentiment in Mitteleuropa zunimmt, und nicht nur in der BRD, da Israel solch abstoßende, ja unmenschlicher werdende Politiken gegen die Palästinenser auffährt, ja, sogar gegen Flüchtlinge aus Afrika, die kurioser Weise glaubten, ausgerechnet in Israel einen ‚Unterschlupf‘ finden zu können, ihr Menschenrecht, ist offensichtlich nicht zu erwarten.

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