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Nachricht aus der Welt des Sports auf Zypern.

Die Europameisterschaft im Fußball ist noch unterwegs. Die Isländer haben sich zu fußballerischer Größe gemausert. Die Iren sind noch dabei, nämlich auf Platz 3 in ihrer Gruppe, die sie mit Deutschland unter anderen teilten. In Zypern und andernorts lässt so ein Sich-Mausern eines Kleinen zu einem Großen durchaus Hoffnungen aufkeimen.

Soweit den verschiedenen Sportzeitungen und Fernseh- und Radioberichten Zyperns (griechische Seite) entnommen werden kann, ist die Zeit der sogenannten Transfers der großen Clubs auf der Insel noch nicht abgeschlossen. Das soll zum 01. Juli der Fall sein.

Der 50-jährige Italiener Alfredo Kierigini hat ein Problem. Er ist Torwart und möchte einfach noch nicht aufhören zu spielen. 5 Jahrzehnte auf dem Platz verbracht, sozusagen. Kann sein, er ist der älteste Fußballer im Profifußball weltweit. Spielt bei San Marino und wartet auf seinen nächsten Einsatz – voraussichtlich eventuell gegen die zyprische APOEL im bevorstehenden Championslig-Spiel. Kiergini kommt ansonsten eher wenig zwischen die Pfosten: In der Saison 2014 – 2015, beispielsweise, war das der Fall für insgesamt 720 Minuten.

Im Gegensatz zu Kierigini scheint Herr Andreas Papacharalambous, der wenig jünger oder älter als Kiergini sein dürfte, demnächst dennoch seine Karriere gewissermaßen krönen zu können. Er wird Anfang Herbst nämlich voraussichtlich der Vorsitzende der Zyprischen Olympischen Kommission werden. Letzteres steht anscheinend bereits fest, obgleich noch einige grundlegenden Differenzen aus der Welt geschafft werden wollen, wie die mit der Zyprischen Organisation für Athletismus, dem Ministerium für Erziehung und Kultur sowie anderen Kontroll-Organen. Die ausgegebene Devise all dieser aufgezählten Parteien heißt jedenfalls: „Oli Masi“, also: alle zusammen!

Vor allem sind es auch Schwierigkeiten bei der Koordination der jeweiligen Provinzen des Landes, den Kadern, die Papacharalambous ins Haus stehen. Schließlich will – wie ja auch andernorts – gern jeder möglichst sein Süppchen zuerst zum Kochen bringen, das heißt: König sein.

Am 15. Juli, kaum, dass sich einige Spieler von den Strapazen der Europameisterschaft ausgeruht haben dürften, fangen offenbar die Spiele zur Europa-Lig an. Die zyprische Mannschaft Apollon macht sich jedenfalls schon fit und hat zuguterletzt doch noch das OK des polnischen Stürmers Arkadious Piech erhalten. Ob Nikou Kirsi von der Apollon mit dem „Ja, ich komme!“ des polnischen Spielers ein Flash in die Hand gelangte, wird sich wohl in der kommenden Saison erweisen. Jedenfalls haben die Gewinner des zyprischen Pokaltitels, die „Kipellouchon“, wie sie genannt werden, ihre Angriffsreihe, die aus zwei weiteren Spielern besteht – Maglitsa und Gi-Gi – nun erfolgreich zusammengestellt für die kommende Saison. Versteht sich, dass die Kipellouchon den zyprischen Pokal noch einmal holen wollen und sich natürlich auch in der Europ-Lig hervortun wollen, um Zypern auf der internationalen Fußballkarte unauslöschlich jedem endlich ins Gedächtnis zu spielen. Der neue Trainer, Pedro Manuel, bei der Apollon findet, dass Piech die Tor-Chancen geradezu riecht, was der Pole zwar zeitweise (2014) nicht so zeigte auf dem Platz allerdings bei der AEL, bei der er in den letzten drei Monaten spielte, durchaus. Apollon hat sich auch im Zentrum der Abwehr verstärkt, mit Edson. Edison ist kürzlich in Kolossi zum Training mit aufgelaufen.

Einer der aussichtreichsten Mitstreiter um den Titel oder den Pokal in der zyprischen Liga ist zweifelsohne die APOEL. Auch sie hat einen neuen Trainer, den Dänen Tomas Christianson. Bekanntlich ist die APOEL der international bekannteste Club Zyperns. Spielten bereits in der Championslig gegen Gegner wie die holländische Ajax, Barcelona und den französischen Club aus Paris St. Germain. Sie sind – wie Bayern in Deutschland – der Verein, der in Serie Erster der Liga ist.

Schon seit geraumer Zeit sind auf Zypern die Sportzeitungen voll mit Berichten darüber, ob der zyprische Nationalspieler Laifi vom Club Anorthosi nun nach Österreich wechselt oder doch ’nur‘ nach Athen zur AEK – vielleicht sogar in Zypern verbleibt. Dieses Thema wird hoffentlich demnächst ein Ende finden. Seitenweise wird und wurde darüber geschrieben und Nichts scheint sich zu bewegen. Apropos, die AEK hat gestern gegen die Balsan aus Malta 4:0 gewonnen. Was aber nichts weiter bedeuten soll. Es war lediglich ein Freundschaftsspiel.

Die zyprischen Schützen haben sich auf den Weg nach Aserbaidschan gemacht, wo vom 20. bis zum 29. Juni 2016 die Weltmeisterschaft im Schießen ausgetragen wird (ISSF). Sie haben scheinbar gute Aussichten, mit einer oder mehr Medaillen nach Hause zukommen. Die zyprische Organisation der Schützen namens SKOK wird mit 13 Sportlern in Aserbaidschan ihr Bestes geben – unter anderen: Adonis Milonas, Georgia Konstandinidou oder Kosta Pawlou etc. Der technische Leiter der SKOK ist Petros Kiritsis, der von der ISSF auch in die Technische Kommission der Schützen bei der ISSF ernannt wurde; Kostakis Xenofodos und Giannakis Irakleous wurden in andere Bereiche der ISSF vor Ort berufen.

Herr Bagdadis, der bekannteste zyprische Tennisspieler, die Nummer 9 in der Rangliste, ist in Nottingham angetreten – 30. Runde des ATP. Bislang ist der Stand der Dinge so, wird berichtet, dass Marko Bagdadis einen schlechten Start hinlegte. Er konnte den Amerikaner Sam Koueri nicht bezwingen.

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Zu viele ausländische Fußballspieler, die in Zypern unter Vertrag genommen werden. Die Jugendarbeit soll indes nicht all zu schlecht sein. Bleibt zu hoffen, dass die Letzteren dann auch ihre Chance bekommen, wenn sie so weit sein werden, in der Ersten Liga Zyperns zu spielen. Die angesprochene Angelegenheit ist meiner Meinung nach gut in der Türkei nachzuverfolgen. Die Verpflichtung von meiner Ansicht nach zu vielen Spielern aus dem Ausland führte dazu – bislang -, dass die Türkei bei internationalen Turnieren, sei es als Nationalmannschaft oder als Club, nicht mehr von sich ‚ruhmreich‘ Rede machen konnte.

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