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Probieren geht über …

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Probieren geht über …

Oktober ist es und ich habe keine Ahnung, also nicht so richtig, was eigentlich abläuft. Ist das nicht schön? So, nahezu ohne aktuelle Info zu leben oder diese zu konsumieren, sieht der Gipfel des Luxus‘ eines Journalisten aus?!
Probieren Sie es einfach mal auf ihre Weise aus!
Derart schnell kann man sich also vom sogenannten Zeitgeschehen absetzen. Sogar die Feierlichkeiten zur Wiedervereinigung der Deutschen am 03. Oktober sind dieses Jahr davon betroffen gewesen, was mich angeht. Die deutsche Botschaft in Nikosia hatte diesmal irgendwo chic in der Altstadt von Nikosia zu einer Art Umtrunk geladen – oder wie man es noch besser nennen würde. Muss wohl ein netter Abend gewesen sein. Der neue Botschafter begrüßte die geladenen Gäste am Eingang zum festlichen Geschehen – mit seinem Mann. Da probierte sich also etwas Neues aus. Soll gut rübergekommen sein.
Frau von Storch, ein führendes Mitglied der AfD, war vor Kurzem im Hardtalk bei BBC zu sehen gewesen – im Interview. Hat sich recht gut verkauft. Wusste gar nicht, dass ihr Vater oder Großvater Finanzminister unter Hitler gewesen sein soll. Fragen dazu wusste die „von“ wortgewandt und in Englisch mit Leichtigkeit vom Hardtalk-Bildschirm zu fegen. Im Grundton etwa so: Ja, die Nazis haben damals Scheiße gebaut. Doch nicht alle in Naziuniform waren Scheißkerle. Die Interviewende vom BBC, fand ich, hat das Interview mit der Storch taktisch ungünstig geführt – stellte die Fragen komisch und bohrte an den zwar richtigen Stellen, aber eben ungeschickt. Konnte die Deutsche Neonazin in keine Ecke thematisch drängen, wo sie auch, doch nicht nur, hingehörte. Letzteres wäre schon allein deswegen von Nöten, damit sie und andere AfDler gleich anfänglich daran gehindert werden, ihr Selbstbewusstsein zu einstiger nazischer Größentiefe anschwellen wollen zu lassen. Soll ja schon vorgekommen sein, dass narzisstische Schwellungen große Teile einer Nation, wie die der Deutschen, aus dem Ruder laufen ließen gegenüber anderen Staaten und Völkern, die ihnen danach gerade noch so als der eine oder andere Werkstoff verarbeitet genügend legitimiert ‚existent‘ sein durften.
Lassen wir das, doch vergessen wir es nicht.
Zu Zypern wird es hier so in etwa in einem Monat Detaillierteres zu lesen geben. Ansonsten unsere Seite auf Facebook gleichen Namens mal durchschauen oder aber solche Blätter wie die Cyprus Mail oder gar die Nachrichten der Press and Information Cyprus – die Cyprus Weekly etc.
Ich sage Ihnen mal was: Morgen früh werde ich wieder an den Strand bei Maroni runtergehen – möglichst zeitlich früh am Morgen. Musste eine Woche Pause einlegen, weil ich hatte mir dort eine Verletzung unterm großen Zeh zugezogen. Ist jetzt verheilt. Dürfte nicht aufbrechen, wenn wieder im wunderbar weichen Sand – 50m hin und zurück und zurück und hin usw. – gelaufen wird unterm Sternenzelt plus Mond und neuerdings einigen Wolken überm Horizont.
Zypern ist extrem gut geeignet zum Rückzug, zur Kontemplation, zum körperlichen Aufbau für jene, die sich zusammenreißen wollen und können und es probieren, ETWAS effektiv zu ändern in unserer Existenz – an sich vordringlich. Letzteres war als notwendig erachtet worden. Also wurden 2 Monate Absenz vom täglichen, journalistischen Einerlei angeordnet – ein guter Einfall meinerseits!
Ja, der schöne weiche Sand am Strand von Maroni hatte da noch diesen Stein in sich vergraben. Und auf den war ich getreten, so dass die Kombination erst Joggen, dann Schwimmen, wie bereits gesagt, eine Woche ad acta gelegt werden musste. Schon bald werde ich allerdings in Zürich stehen, wo Schwimmen wohl nicht mehr drin sein wird im Zürichsee, weil zu kalt. Das Konzept, zuerst joggen, dann schwimmen, war dennoch ein Erfolg, der diesen Sommer 2018 ausmachen wird. Das will nächsten Sommer gewiss in irgendeiner Weise wiederholt werden.
Am Strand von Maroni gibt es eigentlich nie zu viele Besucher. Dieses Jahr ist das Wasser nicht nur durchgehend sauber, sondern auch noch warm wie in einer Badewanne – und sogar noch in den ersten Tagen des Oktobers. Dass in der nah gelegenen Ortschaft Mari Öl umgeschlagen wird in recht großen Mengen und aus dem arabischen Golf kommend und neuerdings sogar eine Müllverbrennungsanlage installiert sein wird, bei der, wie erfahren wurde, gewisse grundsätzliche Dinge nicht im Voraus geregelt wurden und daher ihr Betrieb vielleicht erst mal nicht von statten gehen könnte wie geplant, dürfte viele freuen.
Kurz: Dieses Jahr ist die Wasserqualität des Meeres vor Maroni nicht in Mitleidenschaft gezogen worden vom Ölumschlagen wie das Jahr davor; und das davor. Große Pläne haben die Technokraten in Nikosia ausgerechnet in Mari im Visier – Industriepark und so. Das heißt für viele Interessierte in letzter Konsequenz: Besser kein Haus oder dergleichen in Zygi, Tochni, Maroni oder gar Psematismenos kaufen. Solch ein Kauf könnte nämlich schon bald bereut werden – schätzungsweise in 5 bis 10 Jahren.
Die Ortschaft Kalavasos dürfte davon auch betroffen sein, wo verwunderlicher Weise viele deutsche Touristen sich einmieten. Die machen in Kalavasos auf Öko-Tourismus. Wie dem auch sei: Mit Fahrrad von dort aus in die Landschaft zu fahren oder ans Meer, ist verkehrstechnisch betrachtet recht mutig, finden nicht wenige, die hier viele Jahre leben und das wohl auch beurteilen können auf Grund ihrer Erfahrungen am Steuer eines Autos oder Mopeds etc. Das Meer dürfte von Kalavasos aus schätzungsweise über eine halbe Stunde Weg mit dem Fahrrad entfernt liegen – also nicht all zu weit. Fahrradwege sind zwar vorhanden im Lande, also dort wo überwiegend Griechisch gesprochen wird auf Zypern, doch definitiv ungenügend viele, beziehungsweise ungenügend lange (km).

In Zypern soll es ja auch so sein. Es gibt schon fast nichts anderes zu erwarten als das. Mal wieder den Sender Vouli angesehen im TV. Das ist der Fernsehsender, der direkt aus dem griechischen Parlament in Athen sendet. Da sah ich den Präsidenten des griechischen Parlaments in etwas seltsamen Gespräch mit dem obersten Kirchenfürsten der griechischen Orthodoxie. „Hä, was soll das jetzt!“ dachte ich und ging in die Küche, um ein Brot zu streichen. Zurück aus der Küche sah ich 10 oder noch mehr schwarze Kutten im griechischen Parlament sitzen, versteht sich, nicht etwa in erster Reihe, sondern noch vor dieser Reihe eine Reihe bildend sitzend, hinter der, wie auch sonst, der Präsident des Parlaments und seine Paar Helfer thronen.
Und dann kam es:
So etwas wie eine heilige Absolution – oder so – wurde dem Parlament und seinen Mitgliedern wahrscheinlich gnädiger Weise verabreicht. Machen die anscheinend jedes Mal so nach den Sommerferien in Athen.
Quel Schock!
Trennung von Staat und Religion offensichtlich eine Farce, auch in Griechenland?! In Zypern muss hoher Staatsbesuch ja stets bei Chrisostomos, dem Erzbischof, antreten – ansonsten ist das diplomatische Protokoll angeblich nicht zur Genüge eingehalten worden. Man stelle sich das Mal vor! Und da gehen all diese Leute, die uns ansonsten im Parlament von Brüssel und anderen europäischen Parlamenten erzählen, dass Staat und Kirche getrennt sein müssen in einer Demokratie, seit Jahren brav zum obersten Kirchenherren der Griechen oder Zyprer hin – spielen dieses abgekartete Spiel oder Ritual um die Macht im Land folglich mit. Abgekartet, schreibt es hier deswegen, weil der geschilderte Auftritt der griechisch-orthodoxen Schwarzkuttenträger in der Folge im Parlament demokratisch durchgeführte Wahlen, beispielsweise, nicht nur in neuem Licht erscheinen lässt, sondern irgendwie daran zweifeln lässt, dass die Bevölkerung über gewisse, genauer, über ganz gewisse Tatsachen offensichtlich ganz plump und einfach hinweggetäuscht wird. Etwa nach dem Motto: Stimmt halt auch ihr ab wie eure Volksvertreter, aber vergesst nicht, da ist jener Bereich, jenes Etwas, wo ihr gefälligst nicht euer Demokratie-Ding durchziehen könnt – so wie auch wir!
Ja, und so wurde das Parlament in Athen und die Abgeordneten, die brav wie einst Schüler in ihren Bänken standen, vom obersten religiösen Hirten der Griechen an seine Machtposition mit ihrem stummen Dastehen erinnert, ja sie stärkten und bestätigten diese Position so mal wieder – wie fromme Lämmer. Kommunisten waren NATÜRLICH auch darunter. Wie Sie wissen, verehrte LESER, in Athen regieren diese!
Können Sie sich vorstellen, was diese eben beschriebene Show bei Menschen, die ihr Hirn noch etwas eingeschaltet haben, bewirken muss? Die müssen sich doch von oben bis unten verarscht vorkommen, wie Kinder, die mal probieren dürfen, wie es ist, dem Weihnachtsmann über die Schulter gucken zu dürfen und dann ihr Bild vom himmlischen Weihnachtsmann mit Schlitten und Ren davor wahrscheinlich für immer im Nichts aufgehen sehen. Ja, es gibt wahrhaft irdische Wunder.
Und auch daher: Wer Erdogan und Co mit Themen belagert, die da einfordern, Religion und Staat müssten getrennt werden, so strikt und richtig, wie es in den verschiedensten europäischen Verfassungen der EU-Staaten heuchlerisch steht – es kann nur heuchlerisch genannt werden, weil die Realität offensichtlich überall in Europa so zu sein scheint -, der sollte sich schleunigst an der eigenen Nase halten!
Ja liebe Leute, und so hat Präsident Erdogan und Co durchaus nicht ganz unrecht, leider, sich auf seine Art zu empören über die Christen und ihre komische Moral – auch wenn uns, mir, das nicht gefällt.

Nachdem ausgiebig im Sand hin und her gelaufen wurde früh morgens, noch bevor die Sonne sich zeigt, geht es spätestens dann ins Meereswasser, wenn die ersten Mitschwimmer kommen, Zyprer. Letztere trudeln meistens ein, wenn die Sonne kein roter Ball überm Meer mehr ist, sondern ein immer weißer scheinender Kreis. Mal sind sie zu zweit, mal zu dritt. Die grüßen sogar und schwimmen in Gruppe hinaus, wo sie sich lauthals unterhalten. Wunderbar.
Zypern ist eine Reise wert. Man sollte seine Erwartungen als Tourist etwas zurückschrauben, dann kann es wahrscheinlich nur ‚gut‘ gehen. Wer sich an ruhige Orte begeben will, um SEIN oder IHR Ding zu machen, der ist hier, eigentlich, am richtigen Platz! Studieren ist gut, probieren ist wahrscheinlich noch besser!

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Wahlen

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Wahlen

Wahlen-Märchen!

Ja, es war einmal zur Wahl gestand – ?dähmlich?
Doch, doch, die Sonne, die scheint dennoch täglich hier auf Zypern. Jeden Tag recht heiß und das Ende September. Wie? Sätze ohne Verb sind keine Sätze? Nun, das ist der davor mit dem Wort „Tag“ darin, welcher „recht heiß“ sein soll, nun ausgewählter Weise doch!
Unvollkommen-vollkommen.
So, mit solch einer Art Formel, ließe sich Zypern eigentlich kürzest in Worte fassen. Und wem die nicht passt, der könnte oder kann ja von
vollkommen-unvollkommen
reden – oder so.

So ungefähr sind auch die anstehenden Wahlen auf Zypern einzustufen, oder aber: zur anstehenden Wahl steht den Wählern nichts wirklich Auswählbares zur Wahl.
Ach, was heißt hier: „anstehenden Wahl“ sowieso. Die heiße Wahlperiode ist auf Zypern ja bekanntlich schon seit knapp 2 Monaten unterwegs, also gelebte Wirklichkeit, obgleich die nun wirklich alle Welt bewegende Wahl der Insulaner anscheinend erst im Februar 2018 stattfinden soll – wenn nichts dazwischengerät, was eigentlich selten, wenn nicht gar nie, der Fall ist und war.
Sie, verehrte Leser, haben es bereits gewittert:
Der sogenannte Wahlkampf auf Zypern geht nicht nur MIR, wie man sagt, bereits kräftig auf den Sack. Nur gut, dass niemand dazu gezwungen ist, Zeitungen zu öffnen, Fernsehprogramme sich anzusehen, Wahlveranstaltungen zu besuchen usw. Und all jene, die sich das antun müssen auf dieser Insel, weil sie damit ihr Geld verdienen (wollen), die tun mir hiermit aufrichtig leid. Apropos: Die Inhalte der Wahlkampfreden sind, wie oben bereits getan, leicht mit ein paar Worten ins Bild gesetzt: Schuld sind IMMER die anderen!
Letzteres vereinfacht dem eventuell engagierteren Beobachter seine Beobachtung. Soll heißen: Man muss eigentlich nicht andauernd Zeitung lesen, Veranstaltungen besuchen, Nachrichten im Fernseher sich fortlaufend reinziehen auf Zypern und zum Stand der Dinge, eben, weil ziemlich klar ist, egal was war oder sein wird im griechisch-zyprischen Insulanerdasein: Die Türken sind schuld, und wenn nicht die, was eigentlich gar nicht sein kann, dann eben doch mal die Türkischzyprer, also die echten Türkischzyprer, versteht sich, sind gemeint, also diejenigen, so könnte jemand vermuten oder gar irgendwo gelesen haben, die nur zufällig Türkisch sprechen und eigentlich Griechischzyprer ursprünglich sind oder sein dürften – ganz tief und im Grunde, aber aus historischen und anderen Zusammenhängen die Sprache des Nachbarn, des, ja sagen wir es doch, des Feindes sprechen: Attilanisch, also Türkisch.
Sehen Sie, so einfach kann die Welt sein. Warum die Dinge verkomplizieren? Dieser gewisse „Volksgruppen-Führer“ im Norden, der Herr Akinci genannt wird, stellen Sie sich vor, was der sich einbildet, ja getraut, mit Worten und manches Mal auch mit Seufzern begleitet, in Mikrofone zu entlassen, die bis in den letzten Winkel der Welt zu tönen versuchen. Der Herr Mustafa Akinci, also, der will die schönen Reisen der Verhandlungsführenden in Sachen Wiedervereinigung der zyprischen Insulaner nach Nordamerika und in die Schweiz gefährden. Sagt, er sehe derzeit keinen Handlungsbedarf, die Wiedervereinigungsverhandlungen der Zyprer im UN-Rahmen oder anders weiter zu betreiben.
Na, das werden DIE dem schon noch ausreden können! Schließlich ist ja auch er nicht unbedingt abgeneigt, wird hier zugegebenermaßen nur vermutet, der Weltbühne den wichtigsten Teil der Weltpolitik in all seiner Dramatik abzuspulen: die Zypern-Tragik-Komödie. Der Mustafa ziert sich wohl nur deswegen diese Ausflüge weiterhin mit gespielter Zuversicht vor den staunenden Massen anzupeilen, weil der Herr Erdogan in der Türkei anscheinend die Schnauze von all dem zyprischen Gemache voll hat – und dem Akinci das wohl auch so ähnlich kürzlich bei dessen Rapport in Istanbul gesteckt haben dürfte.
Also nichts mit historischer Größe und schönem Einkaufsbummel 2018.
Die TROIKA, die sich, glaube ich, längst nicht mehr so nennt oder nennen lässt, ist derzeit wieder auf der Insel. Ja, mal wieder! Checken, wo doch nur Erfolgsmeldungen zu hören sind übers zyprische Ökonomische.
Das Bilanzwunder!
Und der Tourismus boomt. So auch der Verkauf von angeblich mit der Hand gehäkelten Tischdeckchen. Aus den Bergen, noch vor dem Troodos-Gebirge, wo die Touristenbusse auf ihrer Tour durchs Inselreich meist auch noch vorbeikutschieren, dorther stammen diese nur auf Zypern so und nicht anders anzutreffenden liebevoll gehäkelten Unikate.
Nun: Wer also welchen Kandidaten bei den Wahlen unterstützt oder unterhakelt, warum und wieso, das kaspern die griechisch-zyprischen Parteien in langen, ganz langen Gesprächsrunden tagtäglich auf allen erdenklichen Kanälen aus, länger als 6 Monate vor dem Wahltermin, der, so scheint es, die Hauptlegitimation ihres Treibens, oder wie man es besser nennen sollte, zu sein scheint, ist.
Da auch ich neuerdings eine Art Fan des griechischen Fernsehsenders „Vouli“ geworden bin, weil zyprische Nachrichten etc. kann mein Geduldsfaden einfach nur noch schwer ertragen, der direkt und stundenlang LIVE aus dem Parlament in Athen ausstrahlt, die tollsten Debatten sage ich Ihnen, schwante mir kürzlich den Letzteren zusehend und hörend, dass Parlamentarier in Zypern solche Auftritte in ihrem Parlament, wo sie ja eigentlich hauptsächlich hingehörten, gar nicht abziehen können, weil sie anscheinend andauernd auf RIK1 oder 2 oder sonst wo mediale Auftritte absolvieren, ja, sogar schon morgens um 07 Uhr sitzen die da gestriegelt und geschniegelt.
Soll also keiner sagen, die würden sich nicht bemühen!
Und ehrlich gesagt verwundert genau das. Also dass es keine Live-Übertragungen aus dem zyprischen Parlament gibt. Die machen doch sonst – mit Verlaub – jeden modischen Schnickschnack gleich mit. Fast jeden. Wahrscheinlich haben die Herr- und Frauschaften des Parlaments zu Nikosia im Vorfeld schon eingesehen, dass der Unmut der Leute durch Direktübertragungen der erwähnten Art nur noch gesteigert werden könnte. Dumm sind sie also nicht!
Summasummarum. Es erhärtet sich folgender Eindruck: Egal, wer das Rennen bei den Wahlen im mehrheitlich griechisch-sprachigen Teil der Insel Zypern machen wird im Februar 2018, ändern wird sich wenig bis gar nichts in Sachen Zypernfrage. Und zuletzt genanntes Phänomen, der Zypernkonflikt, hat man mir und anderen so oft als das aller wichtigste Etwas auf Zypern ins Hirn gemeißelt, ohne dessen Lösung letztlich gar nichts wirklich geht, dass daher in finaler Konsequenz und mit der zuvor getroffenen Einschätzung, es eigentlich wenig Sinn macht, – man höre! – noch näher auf das Gequake im zyprischen Parlament, in den zyprischen Zeitungen oder Fernsehstationen etc., HIER, einzugehen – Komödienstadel plus Trauerspiel plus Minus usw.!
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Da sieht es im Norden des Irak schon etwas anders aus. Überhaupt ein Wunder, dass das Referendum abgehalten werden konnte letzten Sonntag. Ein Staat Kurdistan müsste der Internationalen Gemeinschaft eigentlich wichtig sein. Doch dieser Gemeinschaft fehlt die Weitsicht und der Wille, den kurdischen Konflikt – so wie andere – zu lösen. Letzteres kann nur so verstanden werden, dass derart seit Jahrzehnten dahinschwelende Konflikte (siehe Zypern) geradezu künstlich aufrechterhalten und als politisches Tool gebraucht und missbraucht werden – nicht immer, aber gern immer wieder!
Damit muss sich also auch in der sogenannten Kurdenfrage abgefunden werden.
Bei letzterer ist es allerdings etwas anders gelagert als in der Zypernfrage: Da den Kurden keine Staatlichkeit zuerkannt wird, die ihnen allein schon aus überall im Westen so hoch gehaltenen humanistischen Gründen zustünde, haben sie auch kein wirkliches Recht oder eine juristische Handhabe mit Erfolgsaussicht oder beides, sich und ihre Anliegen in sogenannt internationalen Abkommen etc. genügend abgesichert aufbewahrt zu sehen. Und so können Staaten wie jene, in denen Kurden mehrheitlich leben seit ewigen Gedenken, mit ihnen – mehr oder minder – umspringen wie es gerade passt. Notfalls vergast man einige, massakriert weitere, wirft nicht wenige von ihnen aus ihren angestammten Gebieten etc.
Und die Internationale Gemeinschaft guckt angeblich schockiert zu – und das schon seit Jahrzehnten, länger als ein Jahrhundert.
Humanistisches Schmierentheater der besonderen Art.
Das Geschrei um die Rohinjas in Myanmar wird also bald wieder verstummen, genauso, wie es auch wegen der Kurden schon einige Male in den letzten hundert und mehr Jahren aufkam und wieder verstummte etc. Stichwort Jemen etc.
Was die Kurden also angeht, profitieren ihre Nachbarn davon, dass diese Volksgruppe noch immer nicht genügend Cleverness, scheinbar, entwickelt hat, um sich geeinter auf dem politischen Parkett international darzubieten. Wenig geschickt, stufen viele gewiss auch ein, dass kurdische Führungen sich ausgerechnet, längst nicht alle unter ihnen, Israel als eine Art geheimen Helfer auserkoren haben. Die meisten Syrer, Palästinenser, Iraner, Afghanen, Pakistaner und Iraker dürfte diese nicht geheime-geheime Allianz mehrheitlich wohl nicht begeistern. Und so rührt sich auch selten ein Fingerchen, wenn es mal wieder in Kurdistan rumst.
Kurz: Trotz der Aussicht, dass Kurden sich eventuell viele Jahre gegenseitig die Köpfe einschlagen, wenn ein Staat Kurdistan bestünde, was zwar bedrückend irgendwie ist, gehörte ihnen dennoch die ersehnte Staatlichkeit verpasst. Viele Millionen Euro könnte die Türkei, beispielsweise, dort gewinnbringend investieren und Tausende Tote vermeiden – ihren Ruf in der Welt aufpolieren. Ähnlich sieht es natürlich auch mit dem Iran oder dem Irak aus etc. Man müsste den Kurden ja nicht unbedingt all das Land geben, welches sie einfordern, doch ein Großteil dessen schon. Kerkuk könnte gemeinsam betrieben werden mit den irakischen Arabern – weiterhin. Das kurdische Kirmanschah im Iran eignete sich hervorragend, als landwirtschaftliches Zentrum, welches gemeinsam betrieben werden könnte mit den Mullahs.
Bei solch einer Entwicklung, wie sie im Absatz davor entworfen wird – wenn wir schon von Islam und seinem Wesen und Geist die ganze Zeit hören dürfen in den Medien und als angeführtes Argument –, könnte islamisch orientierten Gesellschaften ihr religiöses Ding besser abgenommen werden, siehe hierzu Erdogan und Co., die Mullahs im Iran, und zwar vor allem von ihren Gesellschaften selbst. Doch auch die christlich-jüdisch verbrämten Europäer und andere gilt es hier kurz zu erwähnen mit ihrem hohen moralischen Anspruch, der zu vielen nur noch als Fassade erscheint – als Werkzeug, um das Gegenteil zu tun.
Eine solche Entwicklung, wie sie oben grob angerissen wurde, machte es dann auch geradezu schon fast unausweichlich, dass auch Tel Aviv reformierter auftritt – schon allein, weil israelisches Knowhow dann um so mehr gefragt sein wird, welches zweifelsohne auf vielen Gebieten besteht. Dass des Weiteren und im Zuge solch einer Entwicklung in Israel selbst ein Verständnis dafür um sich greifen dürfte, dass, beispielsweise, der Bereich zwischen der Westbank und dem Gazastreifen zusammen mit den Palästinensern betrieben werden sollte – on same footage – und dass Palästina, trotz dieses gemeinsam betriebenen Zwischenbereiches, ebenfalls eine Staatlichkeit haben sollte, ist machbar. Man muss es nur wollen. Des Weiteren könnte vereinbart werden, nach dem diese Schritte gesetzt wurden, innerhalb der kommenden 10 Jahre oder so darauf hinzuarbeiten, Palästina und Israel mittelfristig zu einen.
Dass in der Folge auch Zypern zu einer Einigung – endlich – käme, muss hier nicht weiter ausgeführt werden, auch wenn viele Griechischzyprer weiterhin engagiert sein dürften, solch eine Entwicklung zu hintertreiben. Auch nicht gerade wenige Türkischzyprer sind da schwer am Agieren. LEIDER.
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Dass die EU in Katalonien endlich die Klappe aufmachte, noch im Jahr 2017, und Madrid mal gehörig dreinredete, könnte durchaus helfen, die oben beschriebenen Prozesse ETWAS anzustoßen, bestens schon in allernächster Zukunft. Bei der Gelegenheit ist noch zu überlegen, ob denn die Neuerungen in der EU, welche Macron letztlich verlautbarte, gutgeheißen gehören im Sinne des kurzfristigen EU-Gemeinwohles; oder aber ob sie einen EU-Senkflug beförderten, der als Ausweg ein Engagement in Belangen wie jenen in Katalonien etc. unausweichlich machte – und die EU so auf längere Sicht aufmöbelte.
Kurz: Dass die katalonische Erfahrung der EU helfen könnte, eine Richtlinie vorzugeben international, eingesackten Völkern wie den Kurden ENDLICH ihre Staatlichkeit zu verleihen, so, dass dieses Unrecht weltweit aus der Welt geschafft wird; so, dass ALLE mit am Tisch sitzen können, und zwar mit erhobenem Haupt. Und das heißt, dass die UN-Regularien, wie von der Türkei richtigerweise eingefordert, wirklich und endlich geändert gehören. Es kann nicht sein, dass an zuvor erwähntem Tisch lediglich 5 Kasperle sitzen, wo es doch hunderte in dieser Welt sind. Ein neuer, wahrscheinlich mathematischer Modus muss her. Ja, das Zufallsprinzip gehört eingebaut. Zu warten, bis alle Kasperle mal in der UN führend drankommen, ist Hokuspokus. Die erwähnten Fünfe müssen auf 15 weitere Ständige UN-Kasperle erweitert werden und Sechse werden ausgelost, sagen wir, so alle 7 Jahre, so dass es insgesamt 21 Kasperle sind, die alle 7 Jahre ihren Senf abgeben, der möglichst umzusetzen und zu befolgen ist.
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Wahlen in Deutschland 2017 brachten also Nazis im alten und neuen Gewandt hervor, genauer: ins Parlament. Die ersteren, die im alten Gewandt, wird man wohl strafrechtlich verfolgen müssen. Die im neuen Nazi-Look gilt es zu zivilisieren – einzulullen.
Sogar Leuten, von denen man es gar nicht dachte, können der AfD im Parlament zu Berlin etwas abgewinnen, stell ich eher amüsiert fest. Zum Beispiel gibt es aufregende Debatten zu erwarten wegen der AfDler, argumentieren diese Leute, wie jene, die zuweilen in Athens Vouli geführt werden. Somit ist doch schon mal etwas gewonnen! Der Abschied von ARD und ZDF etc. wird wahrscheinlich somit noch mehreren Leuten leichter fallen, eben, da im Reichstag mehr Unterhaltung geboten werden wird.
Viele denken also auch, dass die AfD auch ansonsten eine Chance ist, nötigste Korrekturen im Parlament und im Lande anzubringen – zum Beispiel sollte als erste Maßnahme dringend verhindert werden, dass die Sitze im Parlament zahlenmäßig erweitert werden. Wer braucht mehr, mit Verlaub, Bundestagsabgeornete? Die sollen sich gefälligst strecken oder sonst wie einpassen, und zwar so, wie die Gegebenheiten vor Ort nun mal der vorhandenen Sitze wegen sind. PUNKT. Auch so könnte, beispielsweise, die alteingesessene Garde im Reichstag sich gezwungen sehen, bei all dem Druck von rechts, die Frauen-Karte endlich profunder auszuspielen. Die Flüchtlingskarte anstatt STRAIGHT zu spielen in Parlamentsdebatten, wem es noch nicht aufgefallen sein sollte, erscheint eher als etwas Einfallsloses. Doch! Über die Frauenfrage kann so mancher gemeinsamer Nenner und neue Horizonte im Parlament etc. gewiss gefunden werden – und Beschlüsse müssen nun halt auch mal gefasst werden. Und warum nicht auf diesem Nenner basierend – oder ähnlich? Das Parlament ist ja schließlich nicht nur da, die Belange der gut Betuchten und gut Ausgebildeten im Lande vorrangig zu bedienen – oder der besten Heuchler und Lügner. Die gute Frau der Mittel- und Unterschicht als eine der sozusagen gemeinsamen Ausgangspunkte und Projektionsflächen wünschen wir!
Klasse.
Da kann man sich dann recht gut auf spannende Wendungen und thematische Windungen der Vortragenden im Reichstag Zuhause vor der Kiste sitzend gefreut werden. Umwelt ist natürlich auch ein Thema. Doch es ist viel zu weit, zu ausgefranzt. Schränken wir es daher gleich mal ein: Stromversorgung. Ungefähr so integrativ ist Letzteres als Thema wie das Thema Frauen. Die Stromversorgung und ihre billige und möglichst unproblematische Bereitstellung und Produktion für ALLE ist wirklich ein Fundus, ein Aufhänger, der was bewegen kann. Es darf gespannt gewartet werden, welche Lösungen auf den Tisch kommen, beziehungsweise, angewendet oder umgesetzt werden.
Das Thema Integration von Flüchtlingen ist den Streitenden im Parlament natürlich auch ein Hausgemachtes. Doch bevor die sich darauf festbeißen, empfiehlt sich, dass erneut eine Art Schulreform in Germany durchgezogen und vorher durchdacht wird. Und spätestens hier freut man sich schon richtig, dass die FDP sich ja noch irgendwie profilieren muss – wenn sie denn in Regierung gerät, wovon hier mal ausgegangen wird. Allerdings wäre wenig Verwunderung zu erwarten, wenn Frau Merkel auf Neuwahlen setzt. Sie kann schließlich rechnen. Und dann würde sie ihre nötige Mehrheit ziemlich sicher erhalten, wenn die Türkei zwischenzeitlich keine Flüchtlingsmassen gen Norden wandern lässt oder oder.
Ja, Folgegenerationen mit computertechnischem Sachverstand gehören herangezüchtet in beiden Teilen Deutschlands, die geeint sein sollen. Ja, Generationen von Deutschen gilt es zu bilden, die vermehrt auch über den Erdball hinaus ihre Gedankenwelten und Berechnungen etc. anstellen und/oder fixieren. Denn es ist klarer denn je inzwischen absehbar, dass diese Dimension, angestoßen einst symbolisch mit Sputnik im All herumkurvend, gerade sozusagen jetzt durchbrochen wird – und die EU und ihre Bürger sollten bei dieser Entwicklung UNBEDINGT mit an vorderster Front sein, wenn man schon den Wasserstoff- oder sonst wie umweltfreundlich betriebenen Motor für Verkehrsmittel dabei war und ist zu verpennen.
Von daher ist die FDP wahrscheinlich wirklich erforderlich. So auch in etwa die Linken. Hoffen wir, dass Letztere sich nach Ansicht aller möglichen und unmöglichen Themen in der sich ausbreitenden Wirklichkeit als jene politische Kraft erweisen, die vor allem das Arbeitsrecht menschlich hält – auch das Recht für Tiere etc.
Bei aller Phantasie, die man so braucht, sind die Grünen, Ur-Mütter und Väter des grünen Gedankengutes, nun noch zu erwähnen, doch: Braucht man die noch? Die sind doch so überflüssig, eventuell, wie der Schwanzfortsatz beim Menschen – das Steißbein. Soll heißen: Alle Parteien im deutschen Parlament, doch vor allem ihre Wähler, haben sich schon seit Längerem eine gewisse Greenness oder grünes Profil zu eigen gemacht. So auch die CDU.
Apropos Christenpartei: Mag sich die CDU nicht wirklich mal so wirklich mehr um Moral, Gesetz und dergleichen kümmern in der Republik – Religion? Im Verbund mit Wirtschaft, sollte man meinen, wären die da gut thematisch aufgehoben. Ja genau. Und hier schließt sich, Sie werden verwundert Äuglein reiben, der Kreidekreis. Soll heißen: Die CDU, die braucht das Frauenthema wie der Teufel arme Seelen.
Falls da jemand im Parteienspektrum vergessen wurde, die Piraten und andere und so, macht nichts.
Thematisch sind die Leitlinien nun für die Gewählten, auch hier, klar ausgelegt worden. Die Wahl 2017 war ein Erfolg, eben weil endlich mehr oder minder die meisten Farben im Parlament vertreten sind, die so auf der Straße rumhüpfen!
Also gilt es diesen Schwung nach Brüssel zu tragen und seinen Einfluss dort irgendwie geschickt und nicht allzu plump geltend zu machen, geeignete Partner an Land zu ziehen. Viel Zeit bleibt nicht.
Und einen Fehler sollte man gleich anfänglich schon mal gar nicht tun, Frau Merkel: Den Briten zu viel Zeit, Aufmerksamkeit und Einfluss zu verschaffen. Den Polen, Ungarn und Slowenen etc. ruhig die Option eröffnen, doch aus der Union auszutreten, wenn es ihnen nicht passt. Letzteres, so sieht es nämlich aus, dürfte vielleicht der einzige Hebel sein, der diese Leute zur (kantschen) Vernunft bringt.
Klar doch: Griechenland braucht seine nächste Finanzspritze, so auch bald wieder Zypern, nehmen viele an. Die beiden letzteren Kandidaten gehörten vielleicht wirklich und hoffentlich, auch um das Zusammenwachsen der EU konkreter zu gestalten, schon bald mit einem kleinen Heer von Verwaltern, Beamten, Experten, Beobachtern und Beratern aus Brüssel und von andernorts in der EU entsandt ausgestattet, auch, doch nicht nur, damit sie der anfänglich vorgestellten Entwicklung im benachbarten Kurdistan und vor allem auch in Israel etc. auf ihre Weise stützend beistehen können.
So, das ist das vorläufige Ende dieser Geschicht. Und wenn die Beteiligten dieser Geschicht nicht gestorben sind, dann tun sie gewiss besser jetzt, was hier angedacht – nämlich, dies Politimärchen vollbringen! Und wer nämlich mit „h“ schreibt, ist …, wenn er das so tut, also so, wie EU-Politiken noch zu oft betrieben werden.

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in scha Allah

Quelle: in scha Allah

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Urlaub?

Kreuz und quer!

Es war denn auch mal wieder genug des Guten – Regen, Sonne, Grau-in-Grau, Regen, kühler Wind, Sonne – und das im Sommer. Also wirklich! An einen Sommer haben viele unter uns andere Ansprüche – so auch ich!

Man steigt aus dem schön hellblauen Baggerseewasser, rein ins Auto und dann? Autoheizung an!

Geht’s noch?

Im Auto fahrend gibt’s so ungefähr 15 Minuten leichtes Schlottern der Kälte wegen mit aufgedrehter Heizung, bis der Körper sich wieder einigermaßen wohl fühlt, so, als wäre er in einem richtig schönen Sommer.

Vermutlich werden diese eben geschilderten Eindrücke oder Empfindungen schon sehr schnell aus meinem Gedächtnis gewichen sein, zurück auf Zypern – was am 22. August abends um 19 Uhr 25 der Fall sein müsste, wenn Easyjet und der liebe Gott und andere mitspielen. Sitze gerade im Café Beschle gegenüber vom SBB und schreibe das hier.

Kann natürlich sein, dass ausgerechnet dann, wenn ich in Larnaka eintrudel, die Temperaturen fallen.

Sollen sie doch!

Tiefer als 26 oder 27 Grad wird der Fall gewiss nicht werden, vorerst. Solch Aussicht ist nach so viel temperaturtechnischem Auf-und-Ab in der Rheinebene und dem angrenzenden Schwarzwald durchaus sehr erträglich, denke ich.

Sie, verehrte Leser, wird gewiss wenig verwundern, was als Nächstes hier geschrieben stehen wird:

Aus nicht weiter im Detail anführungswerten Gründen hat Zypernundmehr-News mir und Ihnen eine kleine Auszeit auf ihrer Seite verschrieben. Genauer: mir eine Zeit der Recherche. Letzteres dergestalt, dass die nächsten 2 Monate endlich wahrgemacht wird, was schon lange vor Augen schwebte: mit dem Auto kreuz und quer über die Insel streifen, schon fast ziellos mit einem griechischen Roman oder Sachbuch ausgestattet, sodann kleinste und unscheinbarste Dörfer, Täler und Hügel abklappern – oder aber vielleicht per Zufall irgendwo hängen bleiben, wo folgende Voraussetzung gegeben ist: ein total zyprisches Umfeld. Das soll bedeuten: Menschen, die in dieser Sprache hauptsächlich verkehren – möglichst auch mit mir.

Ja, jetzt will ich ES endlich herausfordern und wissen! Griechisch sprechen mit einfachen Leuten auf Zypern, für die Pafos, Nikosia, Limassol oder gar Larnaka Orte sind, die sie alle Schaltjahre mal besuchen – oder so ähnlich.

Sie ahnen es bereits: Griechisch und Zyprisch sind zweierlei Stiefel. Doch genau deswegen gilt es erst recht, sich in diese Art abgeschlossenen sprachlichen Zirkel zu begeben. Letztere, kommt es einem vor, schaffen es nicht nur bei mir, über viele Jahre hinweg davon abzuhalten, sich Zyperns Landleben zu geben – also nicht allein die Klöster und Kirchen, sondern vor allem die Menschen. Gewiss spielen da noch andere Faktoren mit als lediglich der zyprische Dialekt, der schon irgendwie einer eigenen Sprache nahekommt.

Den Norden werde ich auf Grund der Politiken der Türkei nicht miteinschließen. Keine Lust auf Yücel zu machen! Dem Despoten in Ankara muss inzwischen das Seltsamste zugetraut werden. Und dass der Einfluss seines Regimes im Norden Zyperns um sich greift, darauf braucht noch nicht mal gewettet werden – dem ist so!

Anfang November 2017 wird Zypernundmehr-News dann aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und Ihnen, verehrte Leserschaft, berichten, zum Beispiel davon, wo die sogenannten Wiedervereinigungsverhandlungen der Zyprer inzwischen gelandet sind (sein sollen) und welches Thema die Insulaner gerade am meisten bewegt – aus meiner Sicht.

Sie werden im November gewiss mehrheitlich schon in Winterstimmung sein und von Weihnachten träumen. Ich werde wahrscheinlich noch gelegentlich im Meer Schwimmen gehen und langsam registrieren, dass der Sommer 2017 zu Ende geht.

Des Weiteren und abschließend wird darauf hingeweisen, dass Kommentierungen der Geschehnisse weiterhin – zu verschiedensten Themen, hauptsächlich aber zu Zypern – dennoch erfolgen werden, und zwar sporadisch. Um diese Beiträge zu lesen, bedarf es lediglich auf die Webseite von Zypernundmehr-News bei Facebook zu begeben und schon werden Sie mit Beiträgen und Kommentaren weiterhin, so gut es geht, versorgt.

Kandernundmehr-News wird sich auch Ende Oktober, Anfang November wieder zurückmelden!

Ihnen, verehrte Leser, 2 wunderbare Monate, die bevorstehen:

Gia sas (tschüss)!

 

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MuuuuuH

Quelle: MuuuuuH

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