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Archive for Juni 2015

Die griechisch-sprachige Politis aus Zypern schreibt auf Seite 14 am 21. Juni 2015 Folgendes:

„Merkwürdige Angewohnheiten eines Soziologen

Als Soziologe des Wissens und mit vertieftem phänomonologisch analytischen Blick auf die soziale Wirklichkeit folge ich allen tradtionellen Informationsübermittlern der griechischzyprischen Gesellschaft: dem Fernseh, dem Radio und selbstverständlich der Tagespresse – davon ausgehend, dass diese Medien Material befördern, welches wichtig ist, um die Wirklichkeit der Griechischzyprer zu verstehen. Aufgrund dieser Tatsache wurde mir bewusst, dass Rikkos Mappouros (Siehe das kürzlich herausgegebene Buch von Kaisar V. Mawratsas bei Amazon: „Gesellschaft der Proleten“), einer der bekanntesten Charakteren im zyprischen Fernsehen, auch ein nationales Symbol der Griechischzyprer darstellt.

Bei meiner Beschäftigung mit der griechischzyprischen Medienlandschaft habe ich in der Folge einige seltsame Geschmäcker angenommen – die ich vergebens versuche, gegenüber meiner Ehefrau oder Freunden zu rechtfertigen, die wirklich ein Problem damit haben zu verstehen, warum und wie es dazu kommt, dass ich Andreas Pitsillidis anhören kann, die Roulla oder den Gogo, mit der offizielen Kirche im Bunde den Andreas Assa, das ist der von der Christenheit mit seiner Philosophie übers Leben, welches er uns aufschlüsselt, den Zacharia Koulias in dessen Sendung ‚Hast du Stil‘ … oder die Sendung mit Wasos Lissaridis namens Elite, der uns dort erklärt, wie ihn die Geschichte und das Leben [immer wieder] bestätigen.

Die auffällig hartnäckigste Gewohnheit (…), die ich seither annahm vermittels der griechischzyprischen Medien, ist der Ablauf, in dem ich all dem folge; also seit Jahren höre ich die sogenannte Erste Stunde (zwischen 6 und 7 Uhr), das ist die morgendliche Radiosendung von Lazarou Mawrou im Radio RIK1 – Gottes Gemeinschaft, die täglich „den Tag“ bringt, also das, was auch so in der Simerini-Tageszeitung täglich abgedruckt steht [und die etwas rechtslastig ist und vom Autor bekanntlich nicht geschätzt wird].

Das Merwürkdige ist, obgleich ich mit den Ansichten des Lazarou beim Thema Zypernfrage prinzipiell nicht einverstanden bin (und es ist nicht übertrieben zu sagen, dass meine Ansichten in etwa die sind, welche Lazarou als gefährlich proklammiert), bin ich dennoch fanatischer Zuhörer seiner morgendlichen Sendung. Ich denke, dass hat damit zu tun, dass Lazarou oft ausgezeichnete griechische Musik laufen lässt. Auch wenn ich seine Ansichten in der Zypernfrage und was er Politisches von sich gibt im Allgemeinen verabscheue, haben wir bei einigen anderen Themen gleichklang oder, sagen wir, unsere Instinkte sind dann dieselben – zum Beispiel, wenn Lazarou von der Agonie der griechischzyprischen Führung spricht, der Doofheit der Verfecher des Griechischzyprischen oder der [allgemeinen] Abwesenheit genügend guter sprachlicher Ausdrucksform [im Griechischen], die wiederum einem großen Teil des kommunalen Diskurs fehlt.

Darüber hinaus ist die Sendung von Lazarou einfach eine nationalistische Art Werkbank, wo fundamentalistische Standpunkte des griechischzyprischen Nationalismus in die Öffentlichkeit entlassen werden. Dabei handelt sich ausgesprochen oft um Fehlinformationen, aber auch um lyrisch verbrähmtes Lähmen gepaart mit griechischzyprischem Nationalismus, stets gewürzt mit der dazu gehöriger Musik („Weck mich, Verlorene, schnell, damit du die Freiheit siehst – ich werde mein Gewehr in die Hand nehmen – sie waren zwanzigjährig – bring Romiosini nicht zum Weinen“).
Nun, diese morgendliche Lähmung überkommt mich, den professionellen Soziologen, der diese Sendung als eine der authentischsten ansieht, in der forwährend der maximalistisch orientierte, nationalistische [sozio-kulturelle und polische] Anspruch der Griechischzyprer [gegenüber den Türkischzyprern] vernommen werden kann.
Die Sendung von Lazarou hat ihre eigene Dramatik, die sich täglich getreulich abspielt und unzertrennlicher Teil des Nationalismus ist und mit der Sendung auf eine gewisse Art und Weise vollendet wird. Bevor der Zuhörer überhaupt das Guten Tag von Lazarou vernimmt früh morgens, hat er bereits religiöse griechisch-orthodoxe Musik gehört und dergestalt bereits die besetzten Gebiete vermittels der Lyrik der allseits bekannten Lieder von Ewagora Karagiorgis im Geist durchschritten.

Punkt 6Uhr begrüßt Lazarou dann seine Zuhörerschaft und danach folgt die Nationalhymne. Unmittelbar danach und stets in Begleitung von Musik Mozarts (aus der kleinen Nachtmusik) geht Lazarou die Überschriften der ersten Seiten der Zeitungen durch, versteht sich, auf seine Weise kommentiert, wo meist die [angeblichen] Versuche der anderen Länder zum Thema genommen werden, den Griechischzyprern eine schlechte Lösung in der Zypernfrage aufzuerlegen (wie es ja auch beim Ananplan der Fall gewesen sein soll) – oder aber es wird von ihm die wenig ausgeprägte national-gesinnte Haltung der Griechischzyprer angeprangert, deren Hang zur Nutznießerei.

Die Durchschau der Presse wird um 06Uhr30 wiederholt. Ein fester Bestandteil einer jeden Sendung ist, dass unweigerlich nach der ersten Durchsicht der Ersten Seiten der Zeitungen, die Weltsicht der Kirche dran ist, wo uns Lazarou darüber informiert, wieviel Tage noch zurückzulegen sind, bis das Jahr wieder beginnt; und um 06Uhr15 ist seine geschichtliche Auslegung dran, die, wie man sich denken kann, die kämpferischen Jahre des Helenismus abhandelt: in der Antike, in Byzanz, ja, bis ins Heute.

Im historischen Rundschlag von Lazarou hat der Helenismus selbstverständlich nie jemandem geschadet … außer sich selbst. Ungefähr 10 Minuten vor 07Uhr morgens verliest Lazarou täglich die Kolumne von Giorgos Serti, der in der Fileleftheros Tageszeitung veröffentlicht und mit dessen Ansichten Lazarou selbstverständlich immer übereinstimmt.

Es gilt zu erinnern, dass beiden Herren die Idee einer Bundesrepublik Zypern beruhend auf zwei Gemeinschaften und Teilen, gemeinsam mit den Türkischzyprern sowie deren politische Gleichheit, schlichtweg national eine Art Abwertung ist.“

Der Autor dieses Artikels in der griechischsprachigen Politis Zyperns, Kaisar W. Mawratsas, ist auch Autor mehrerer Bücher, wovon das namens „Gesellschaft der Proleten“ dasjenige ist, welches in der griechischsprachigen Öffentlichkeit am meisten Widerhall findet.

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Kurznotizen – Zypern

Heute sollen sich Griechenland und seine Geldgeber auf ein Etwas einigen, dass beiden hilft das Gesicht zu wahren. Dass jemand die Schulden Griechenlands übernimmt und diese dann lang gestreckt bis zum St. Nimmerleinstag abgezahlt werden, scheint der Vorschlag zu sein. Dieser Vorschlag war mindestens schon vor einem Jahr in Umlauf, was vielen durchaus zeigen dürfte: Brüssel wollte es diesen Kommunisten dort in Athen mal zeigen! Doch diese Kommunisten flüchteten ins Spiel auf Zeit und den ideologischen Diskurs. Und dass die Nato im Verein mit der BRD zunehmend Waffen und so ein Zeug im Osten Europas unterbringt, ist definitiv die Flucht in die Falsche Art Dinge anzugehen und die falsche Richtung.

Sollten Sie ein Flüchtling oder Aussiedler sein und davon träumen, wieder in ihre Heimat zurückzukehren, so ist das jetzt möglich. Die Republik Zypern hat ein Büro eröffnet, wo Ihnen finanzielle und soziale Hilfe gegeben wird, um Ihre Rückkehr in ihre Heimat aus Zypern zu bewerkstelligen. Das Programm wird finanziert von der EU, Caritas International und die Universität von Zypern wie auch andere sind auch involviert.
Trifft auf Sie nicht zu der Flüchtlingsstatus ohne Papiere? Dann aber auf viele derjenigen, die sich auf Zypern illegal aufhalten. Sollten Sie dennoch mehr Info darüber haben wollen, so besuchen Sie http://avrcyprus.eu oder rufen Sie die 00357 2202 484 5 an. Geöffnet ist von 10 Uhr morgens bis 18 Uhr.

Wenn schon nicht illegal auf der Insel: Vielleicht langweilen Sie sich ja oder haben zu viel Geld oder füttern einfach zu gerne Automaten. In einem dieser Fälle sei Ihnen die freudige Nachricht übermittelt, dass das hier auf Zypernundmehr schon einige Male angekündigte Großereignis einer Las Vegas-gleichen Spielstätte nun demnächst aufwarten wird. 500 Luxusräume in einem Superluxushotel werden das Herz erfreuen, und an die medizinische Versorgung im Bedarfsfall vor Ort ist auch schon gedacht worden, zwei Doktoren sollen es mindestens werden, kurz: Die erste Spielbank des Landes wird gewiss das Beste vom Besten beherbergen und sein, wird superoberchic. Man hat sich offenbar von der Idee verabschiedet, diesen Ort am alten Flughafen von Larnaka zu errichten, wo mittlerweile nur noch hohe Herren und Damen landen und abheben dürfen in von der Straße sichtbaren Extrasuperluxusprivatmaschinen.
Der andere alte Flughafen, der in Nikosia, ist derzeit wieder im Gespräch für die erwähnte Spielbank. Bislang ist dies der Ort, wo sich die Präsidenten der beiden Zypern oft zum Plausch treffen u.a.

Und ja – HILFE! Weil, Präsident Anastasiadis soll ein neues Infrastrukturprogramm ausgegeben haben für Nikosia. In 28 sogenannten Projekten soll für 174 Millionen € die Makarios-, Evagorou- und Stasikratous Straße sowie das alte Stadium aufgemotzt werden.
Der Hilferuf, weil die Mitte von Nikosia – vom Solonos Square bis kurz vor dem Gelände für die beiden Wochenmärkte – ist lahmgelegt seit Jahren im Bereich unweit der Straßen dort, unten im Graben entlang der alten Stadtmauer, wo einst viel Grün stand und genügend Ruheplätze waren sowie öffentliche, sauber gehaltene Toiletten. Dort sieht es inzwischen keinesfalls so aus, als würden diese Arbeiten zur angeblichen Modernisierung des Elefteria Platzes schon bald ein Ende nehmen.
Wird auch bei diesem Straßenerneuerungs-Projekt, welches Anastasiadis ankündigt, wieder damit begonnen, als erste Maßnahme Bäume umzuhauen? Und mit all dem nicht genug: Es wird gemunkelt, ein Straßenbahn-Projekt in Nikosia könnte sich auf lange Sicht doch lohnen. Würde so um die 216 Millionen € kosten angeblich. Die Studie dazu ist allerdings noch nicht ganz abgeschlossen. Nikosia droht in Projekten zu versinken, wenn das Straßenbahn-Ding auch noch durchgewunken wird – das neue Rathaus mitten in der Altstadt ist noch längst nicht fertig etc.

Pillen sollen billiger werden in Zypern, also Medikamente, und zwar um 8,5% ab dem 29. Juni 2015.

Israel und Zypern werden ihre Erdgasvorkommen, die im Meer zwischen den beiden Ländern ruhen, gemeinsam ausbeuten. Vor kurzem war im Radio des Weiteren zu vernehmen, dass Israel ungefähr 4 Mal so viel Rohstoffreserven dort draußen in der See haben soll als Zypern. Da offenbar vereinbart wurde, dass Israel netterweise auch gleich die Erdgasvorkommen der Republik Zypern fördern soll, ist zu erwarten, dass Letztere dann auch je den vierten Teil der geförderten Gesamtmenge für sich gutschreiben wird können? Diese Quelle ist nicht gesichert. Es könnte alles noch ganz anders kommen.

Anscheinend hat die Cyta – die zyprische Version der Telekom – so um die 97 Millionen € 2014 in den Sand gesetzt. Grund: Korruption, Gier, Willkür, Amtanmaßung. Die Behörde, die den Audit in der Cyta durchführt, spricht noch von weiteren seltsamen Investitionen, die getätigt worden sind von diesem Unternehmen im Laufe der letzten paar Jahre und insgesamt lässig einen Verlust von über 200 Millionen € ausmachen.
Die Löhne gewisser Angestellter bei der Cyta sind wahrhaft großzügig – so um die 20.000 € pro Monat. Der zyprische Radio/Fernsehsehsender CyBC, der aus öffentlicher Hand finanziert wird, soll auch nicht kleinlich sein bei den Gehältern – trotz Krise, trotz Geld-Infusionsschlauch nach Brüssel und dem Banken-Crash.

Der bravere Bruder der beiden griechischsprechenden Länder, Zypern also, hat vom Internationalen Monetary Fond (IMF) das OK erhalten, dass 278 Millionen € ausgezahlt werden, womit der fünfte, sechste und siebte Fortschrittsreport des ökonomischen Anpassungsprogramms des Landes erfüllt wurde. Insgesamt sollen noch 743 Millionen locker gemacht werden können von Zypern. Kann gut sein, meinte jemand Hochrangiges bei der IMF, dass die 8. Auszahlung an Zypern bereits im September 2015 erfolgen kann. Die zyprischen Banken sollen wieder on track sein.

Ein Libanese, der aussagte, der libanesischen Hisbullah anzugehören, muss weiterhin in Haft bleiben, da er über 2 Tonnen Dünger gelagert hatte. Der Dünger kann zur Herstellung von Bomben verwendet werden. Der 26-Jährige sitz in Limassol ein. Er besitzt einen kanadischen Passport und wird der Angelgenheit wegen des Terrorismus angeklagt.
Kann gut sein, dass er abkommandiert war, die Verhaftung eines weiteren Hisbullah-Mannes zu rächen, der 2013 auf Zypern eine vierjährige Strafe erhielt, weil er nachweislich, wird gesagt, israelische Touristen umbringen wollte.

Auch auf Zypern scheint die Einsicht mehr und mehr zu reifen, dass Tourismus auf der Basis „all-inclusive“ letztlich so eine Art ökonomischer Selbstmord auf Raten ist. Die Anzahl der in Larnaka ankommenden Passagiere soll dennoch um 5,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen sein. Es wird händeringend nach Konzepten gesucht, dem All-inclusive-Tourismus etwas Wind aus den Segeln zu nehmen.

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Sie haben das Witzlein, versteckt im Artikel vor diesem, bestimmt erkannt, als die Rede gestern davon war, dass sich die Abläufe im Falle Griechenland „heute“, also bereits gestern, klären werden. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass sich diese Angelegenheit wohl noch etwas zeitlich ziehen wird und auch kommenden Montag, wie allerorts schon fast freudig angekündigt wird, kein endgültiger Entschluss fallen wird. Es ist zu hoffen/befürchten, dass die Griechen ihre angeblichen oder wirklichen Schulden an die Geldgeber nicht bezahlen werden.
Nebenbei bemerkt: Bei dem allgemeinen Egoismus, der herrscht, ist durchaus damit zu rechnen, dass demnächst Großreine gemacht wird, wie man zuweilen sagt, und so etwas wie eine zweigleisige EU ausgerufen werden könnte im Rahmen dieses gut aufgebauten und vorbereiteten Konflikts mit Griechenland, zweigleisig also, mit den vermeintlich reichen EU-Ländern auf dem einen Gleis und dem Rest der Mitgliedsländer auf dem anderen.

Lesen wir doch, was Prof. Dr. Ata Atun (ata.atun@atun.com) zur EU zu sagen hat in der Kibris-Tageszeitung Nordzyperns vom 12.06.2015, was sich zugegebenermaßem vom Artikel davor wenig unterscheidet inhaltlich, jedoch nochmals zum Ausdruck bringt, wie die EU vielleicht schon von vielen, eventuell sogar zu vielen außerhalb Europas und auch darin, angesehen wird – und diese Sicht schlägt sich nun mal unweigerlich auch auf uns Bürger nieder, im Ausland als Touristen oder Geschäftsleute, wie auch auf die Fremden, die zu uns kommen als Touristen, Geschäftsleute oder aber sogenannte Asylsuchende:

„Wie weit es mit der Parteilosigkeit der EU ist, oder wie nah sie sich einer solchen annähern kann, um es anders auszudrücken, zeigt der kürzlich herausgegebene Türkei-Bericht des Europäischen Parlaments klar und deutlich. Kapiere nicht ganz, wo die EU parteilos ist und wie, wer was sagte und warum – auch wo was geschrieben wurde, konnte ich nicht ermitteln. Ohnehin gibt es hunderte von Gründen, der EU nicht zu glauben. … Die EU betrachtet die Zypernfrage mit den Augen eines Pferdes. Soll heißen: Ihre Augen sind nur auf die Bedürfnisse der Griechischzyprer (GZ) gerichtet. Und ihre Ohren hören nur, was die GZ von sich geben. Dass die Türkei ihre Soldaten abziehen soll, Marasch der UN unterstellt werden soll, steht in diesem das Gesicht vor Zorn errötenden Bericht. Wo haben die ihr Hirn gehabt vor 1974, wo ihre Augen, als an uns ein Massaker begangen wurde [von den GZ]? Damals hat die UN nicht ein Mal das Maul aufgemacht. Jetzt, wo die Dinge sich in ihr Gegenteil wenden, beginnen sie, sich für die GZ einzusetzen – und das auf jeder Ebene.

Wollte die EU wirklich eine gerechte Lösung der Zypernfrage haben, hätten sie die GZ dazu aufgefordert, sich an den Verhandlungstisch als Gleiche unter Gleichen zu setzen, anstatt Marasch zurückzufordern. … Seit hunderten von Jahren fangen sich die Türken von den Europäern einen Hieb nach dem anderen ein. Wir sind die Schutzmacht für Kreta sagten die Europäer, wobei die Insel einerseits aus unserem Besitz geriet, andererseits auf Kreta kein dort einst lebender Türke übrigblieb. Um ihr Leben zu retten, mussten die Türken auf Kreta ihren ganzen Besitz zurücklassen, flohen Hals über Kopf, und die unter ihnen, die es nicht schafften, wurden totgeschlagen. Dass das Osmanische Reich den Europäern vertraute, hatte Kreta zum Preis. … .

Dieser letzte Beschluss des Europäischen Parlaments zeigt klar, dass es gemeinsam mit der EU die GZ-Seite unterstützt. Da sie also nicht unparteiisch sind, haben sie auch nichts am Verhandlungstisch [auf Zypern] verloren, die können dort daher nichts vermitteln, solange sie sich nicht als gerechte Menschen aufführen. Die stehen doch mit den GZ auf und gehen mit ihnen schlafen, beten zusammen, und einigen wird der Traum versüßt mit „einer föderalen Republik Zypern“ wo die EU auch noch Schutzmacht sein soll – und die Türkei kann dann als Schutzmacht [der Türkischzyprer] abtreten.

Mag sein, einige vergaßen, wie die Europäer ohne mit der Wimper zu zucken mordeten. Ich habe es nicht vergessen! Die Franzosen haben, um den II. Weltkrieg zu gewinnen, den Algeriern ihre Unabhängigkeit versprochen, und nachdem sie diese sogar dazu gebracht hatten, an ihrer Seite zu kämpfen, haben sie ihr Versprechen nach dem Krieg nicht gehalten und 10.000e Algerier kaltblütig ermordet anstatt. Das vergesse ich nicht! Und das im Kongo begangene Morden, wo Patrice Lumumba auf gemeinste Weise kaltgestellt wurde in den Urwäldern, das habe ich auch nicht vergessen!

Dass uns Türkischzyprer da irgendwann mal nicht Ähnliches passiert, wer kann diese Garantie schon geben? Derjenige, der der EU und den Europäern traut ist auf türkisch Zypriotisch „softoroz“ zu nennen, also der DOOFE, der ALLES glaubt.“

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Schon früh morgens sind aus dem Garten die Zykaten zu hören, bis die Sonne wieder hinterm Meer verschwindet, wird dem wohl so sein. Kann sein, die lieben Tierchen bringen 3 Mal in der Sekunde ihren gleisenden Sound zum erklingen. Man hört es schon gar nicht mehr wie die vielen Beschlüsse, die in Brüssel gefällt werden, die meistens auch fast ungehört dahinprasseln.
Als müsste dem so sein, dass Die da die Ruhe bestimmen? Vielleicht sind sie ja so etwas wie ein Abbild der Ruhe, die vielleicht nur dann eintritt, wenn die Tierchen oder Volksvertreter wissen, fühlen, es folgt ein Sturm.
Dass Ruhe also ein schwingendes Etwas ist, sein dürfte, eben nicht ruht, soll hier mal so gemutmaßt sein. Womöglich ist sie so etwas wie das große Etwas, der EU schon sehr nah im Wesen, das möglichst überallhin schwingt, weil es schwingt und so wie es schwingt, schwingt es halt manche Beteiligte aus?, ein?, um?

Angeblich soll bereits heute das große Show-Down in Brüssel passieren – also dann, wenn die Griechen vor Brüssel einknicken oder umschwingen. Von großen Teilen der griechischen Bevölkerung ist die Auseinandersetzung ums Geld mit der EU schon längst auf der Ebene des Stolzes und der Ehre angelangt. „Wir Griechen sind ein stolzes Volk!“ Nun, das behaupten gewiss alle anderen Bewohner innerhalb der EU auch von sich – mal lauter, mal überzeugter, ja, sogar die Schweizer, die außerhalb der EU sich innerhalb von ihr tümmeln, sind stolz, und sei es auf ihre Schwingerkönige oder 700 Jahre Schlacht in Sowieso.
Viele Griechen meinen das Ding mit dem Stolz jedoch betont bezugnehmend auf ihre Vergangenheit – obgleich ja eigentlich noch immer nicht vollends geklärt zu sein scheint, ob die frühen Mazedonier (vor Philipp und früher) nun Griechen genannt werden können oder ob deren Helenisierung noch nicht einmal richtig unter Alexander dem Großen sich eingeschwungen hatte. Jedenfalls hat das griechische Kulturministerium diese Frage schon seit Längerem beantwortet: Die Mazedonier waren und sind Griechen – eigentlich. Wir finden, bei so viel Göttern, Halbgöttern und wundersamen Mythen der Griechen, sollte der Streit darum, ob die Mazedonier nun Griechen waren oder nicht, bei den Griechen nur noch ein müdes Lächeln die Mundwinkel umschwingen lassen als Antwort.
Diese Griechen also, eigentlich ein Völkergemisch wie überall vorhanden in Europa, sollen heute zeigen, dass sie nach Maßgabe der Europgroup kooperationsfreudig zukünftig sind – ihre archaisch anmutenden Eroberungszüge aufgeben beziehungsweise betonter in den Dienst des größeren Ganzen stellen, den der EU.

Wären die Karten bloß nicht so gezinkt. Denn die Argumentation von Herrn Varoufakis bezüglich der Rolle der Banken und dem Finanzierungsmodell der EZB, als Griechenland noch von Samaras und Co regiert wurde und davor, ist leider mit dem Finger auf die richtige Stelle gedeutet von ihm. Ungereimtheiten entlässt also nicht nur die deutsche Große Koalition, sondern eben auch Brüssel. Und das zu Hauf. In der türkischsprachigen Kibris-Tageszeitung aus dem Norden Zyperns war zum Beispiel am 12. Juni 2015 dazu Folgendes zu lesen in der Kolumne von Akay Cemal (akaycemal@kibrisgazetesi.com) mit der Überschrift: „Die Lösung auf der Insel verhindern die europäischen Institutionen!“

Cemal schreibt:

„Das EU-Parlament hat wie man es inzwischen gewohnt ist, in seinem Türkei-Bericht als gut befunden, dass auf Zypern die Verhandlungen wieder angefangen wurden, doch ist es dabei seinen eigenen Prinzipien untreu geworden. Es will, dass die Türkei ihre Armee aus Zypern abzieht und die geschlossene Stadt Marasch (Varoscha) der UN unterstellt werde. Ich mag hier nicht auf die verwendete Sprache des Berichts eingehen, die in Bezug auf die Türkei in Anwendung ist. Sollte das Europäische Parlament bei den Verhandlungen auf Zypern wirklich positiv Einfluss nehmen wollen – so was kann ich nicht erkennen -, dann sollte den beiden am Verhandlungstisch Sitzenden auf gleicher Augenhöhe begegnet werden. Solange solch eine Politik nicht durchgeführt wird, kann das Europäische Parlament die Verhandlungen auch nicht befördern, sondern wird diese be- bzw. verhindern. Die weltfremden und willkürlichen Entscheide, wo dem einen am Verhandlungstisch der Rücken gestreichelt wird und dem anderen Druck gemacht wird, bringen das Ganze sehr unglücklich zum rotieren, und das sollte aufgegeben werden, um die Verhandlungen positiv von statten gehen zu lassen. Die Probleme der Welt können nicht mit einer parteiischen Sichtweise gelöst werden. Die werden dadurch nur noch verstärkt. Und auch daher hat der zuständige Minister der Türkei für EU-Angelegenheiten, Herr Volkan Bozkir, gesagt, dass der Beginn der Verhandlungen auf Zypern positiv bewertet worden ist im Bericht, sei eine einseitige Stellungsnahme. „Wäre die Lage derart, dass man sich bei den Verhandlungen mit großer Wahrscheinlichkeit einer Lösung annäherte, wie im Bericht angeführt, hätten den Verhandlungsprozess stützende und nicht verhindernde Aussagen getroffen werden müssen.“
Volkan Bozkir des Weiteren: „ Leider wurden in diesem Bericht bezüglich Zypern von gewissen Kreisen Vorschläge platziert, die ein zerstörendes Potential haben.“ Bozkir weist ebenso daraufhin, dass das Europäische Parlament von dem Tag, an dem es gewählt wurde, bis in die Gegenwart bereits viele gegen die Türkei gerichtete Entscheide gefällt hat, die die Beziehung EU-Türkei keinesfalls positiv beeinflussten. Wenn ich richtig erinnere, hat dasselbe Parlament einst, als Makrios in Zypern seinen Putsch durchzog und die damalige Verfassung außer Kraft setzte, der Türkei als Garantiemacht erlaubt, ihre legalen Rechte zu nutzen und entsprechend gegen Makarios vorzugehen, und die Handlungsweise Ankaras gelobt… .

Dasselbe Parlament erhebt sich nun und sagt, die türkische Armee soll die Insel verlassen. Hört sich an wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Haben die Angehörigen der griechisch-zyprischen Nationalen Verteidigungsarmee vor 1974 innerhalb von 11 Jahren etwa nicht ihren Teil geklaut – ‚was du nicht weißt, macht dich nicht heiß-mäßig‘ –, nach dem Motto: „Mag die Moral der Türkischzyprer daran zugrunde gehen!“- und auch um zu zeigen, dass man Kampfes willig ist. Diese Tage werden wir NIE vergessen!

Das Europäische Parlament, das inzwischen dafür bekannt ist, stets Entscheide zu treffen, die die Griechischzyprer zufrieden stellen, hat es seit 50 Jahren nicht bewerkstelligt, 2 Plätze im Parlament den Tükischzyprern in seinen Reihen freizuräumen. Dort sollen 4 Sitze den Griechischzyprern und zweie den Türkischzyprern gehören, also insgesamt 6e. Doch weil die Griechischzyprer das blockieren, bleiben die Sitze der Türkischzyprer dort unbesetzt – und keiner kann sie offenbar vertreten. Ist so etwas etwa gerecht? Kann die türkisch-zyprische Öffentlichkeit etwa gegenüber einem solchen Parlament Achtung hervorbringen? Das Europäische Parlament misst mit zwei verschiedenen Maßen und daher ist sein Engagement bei den Wiedervereinigungsverhandlungen komplett verlogen, falsch. Kommt das nicht eher einer seltsamen Show gleich?

Hey! Die türkische Armee muss abziehen! Marasch ist zurückzugeben! Ist das etwa nicht direkteste Einmischung in den Verhandlungsprozess? Wer ist denn das Europäische Parlament, solche Wünsche zu äußern? Sollten die in Marasch die Grundstücksverhältnisse wirklich erfahren wollen, genügt es, wenn sie mal einen Blick ins Grundbuchregister werfen. Da könnten sie sehen, wessen Grundstück wem mit Hilfe welcher Intrigen übereignet worden ist damals. Die Öffentlichkeit fragt sich da schon, was das Europäische Parlament eigentlich denkt, die türkisch-zyprische Seite so bedrängend und merkwürdige Entscheide fassend, wer der Präsident Mustafa Akinci, daneben die Parlamentspräsidentin Sibel Siber, der Innenminister Teberrüken Ulucay sind und wen sie im Parlament vertreten – ganz zu schweigen von den Parteien und den Ansichten anderer Verantwortlicher?
Sich in die Verhandlungen so ungerecht einzumischen und einen der Verhandelnden unter Druck zu setzen, hat das Europäische Parlament etwa gar nichts zu diesem Verhalten seinerseits zu sagen?

Kurz: Solange das Europaische Parlament es nicht auf die Reihe bringt, den Türkischzyprern ihre 2 Sitze im Parlament zu geben, sollte es sich gefälligst aus den Verhandlungen heraushalten!“

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Im Interview mit der sonntags erscheinenden, kostenlosen griechischsprachigen „24h“-Zeitung Zyperns sagte Serdar Denktas, der Sohn des kürzlich verstorbenen Rauf Denktas, der jahrelang die Wiedervereinigungs-Verhandlungen in Zypern für die türkisch-zyprische Seite führte, Folgendes zur Journalistin der 24h, Maniama Kalogeraki (mkalogeraki@24.com.cy):

„Es gilt klarzustellen, was für jeden Einzelnen die Lösung des Zypernproblems bedeutet“, sagte [Denktas] in einem Exklusiv-Interview der 24h, Sohn des Rauf Denktas, namens Serdar.

Der Führer der Demokratischen Partei in den Besetzten Gebieten sprach von seiner Sicht der Dinge bezüglich der Lösung anlässlich der Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den griechischen (GZ) und den türkischen Zyprern (TZ). Des Weiteren sprach er darüber, wie er die Beziehung zwischen Anastasiadis und Akinci sieht, dies zu einem Zeitpunkt, an dem die Hoffnungen größer erscheinen und die Erwartungen höher.

„Die Erwartungen sind wirklich höher, das ist sicher. Doch ich bin mir nicht völlig sicher, ob unsere Hoffnungen und Erwartungen zu einem positiven Ende führen.
Andauernd spreche ich davon, dass für eine lebensfähige Lösung eine Seite die Anerkennung der anderen braucht (was für beide gilt). Doch genau das bleibt seit vielen Jahren aus. Sollten wir eine Lösung finden, müssen wir eindeutig klar gestellt haben zuvor, dass es nicht nochmals eine unschöne Periode der Auseinandersetzungen gibt. Es gilt zu sichern, dass der Frieden zwischen uns, der seit über 40 Jahren herrscht, weitergeht.
Ja, es gibt eine politische Auseinandersetzung, doch das bedeutet nicht, dass wir damit fortfahren müssen, einander zu ‚beschießen‘. Wir müssen also sicherstellen, dass der Bürger der einen Seite, wie auch der anderen, und vor allem die, die keine Lösung wollen, die Atmosphäre nicht zerstören können, die erneut erzeugt wird. Das genau ist, was ich zu sehen erwarte“, sagte Herr Denktas der 24.

Woher kommt ihre Zurückhaltung?

„Wir sind in eine neue Verhandlungsphase eingetreten. Doch andererseits, zur gleichen Zeit, blockiert die GZ-Seite fortwährend die Beziehung und den Kontakt der TZ-Seite mit irgendwelchen anderen Ländern und internationalen Organisationen. Das zeigt ihre unehrliche Absicht klar auf. Entweder wir finden eine Lösung oder wir wissen gleichzeitig infolge der Verhandlungen, dass weiter zu steckende Beziehungen der GZ und TZ einfach nicht bestehen können. Was uns angeht, uns die TZ, ist das keine richtig gute Ausgangsstellung. Wir wollen daher noch mehr guten Willen sehen von Seiten der GZ. Gleiches gilt auch für die GZ, die ebenfalls guten Willen von den TZ sehen wollen.“

Die GZ sagen auch immer das Selbe von den TZ: Letztere blockieren den Verhandlungsprozess auf Kosten der GZ.

„Ich bin mir sicher, dass wir uns darüber einig sind.“

Wir ersuchten Herrn Denktas uns die Rede des TZ-Führers, M. Akinci, zu erläutern, die dieser kurz nach dem Treffen mit Ban Ki Moon gehalten hat, in der er abgesehen von der schweren Arbeit, die es noch zu machen gilt, auch davon sprach, ein Frieden innerhalb von Monaten, und nicht Jahren, sei möglich.
„Das Eine ist die Hoffnung, und das Andere ist, dass wir das alle hoffen. Was ich befürchte ist, dass vielleicht die beiden Seiten, von der UN zu sehr bedrängt werden, von den USA oder anderen Mächten, einen Vertrag zu unterschreiben.“

Warum sagen Sie das?

„Bei der Errichtung und Zusammenstellung des Staates Zypern wurden die GZ [damals] von den Briten dazu gedrängt – so auch die TZ, um eine neue Staatsform zu gründen. Das stellte also nicht allein ein Ziel der beiden Seiten dar. Jemand drängte uns. Wir akzeptierten und unterschrieben einen Vertrag, der nur 3 Jahre hielt, von 1960 bis 1963.
Ich möchte nicht, dass meine Kinder und Enkelkinder, ihre Jugend so durchleben wie ich nach 1974. Wir müssen sicher sein, dass die beiden Seiten nicht nochmals im gleichen Dilemma landen. Das ist etwas, was mich beunruhigt und drückt ausschließlich meine Befindlichkeit aus.“

Sie sind also sehr unzufrieden und hoffnungslos bezüglich einer möglichen Lösung…

„Im Falle einer Lösung, die nicht in den Herzen der Menschen verankert ist, ja. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Sprechen Sie mit GZ. Alle werden Ihnen sagen, dass sie eine Lösung wollen. Doch wie sich der Einzelne diese vorstellt, hat riesige Unterschiede von Mensch zu Mensch. Es ist nicht etwas, dem alle zustimmen.“

Das bezieht sich auf die Diskussionen ums Land, das Vermögen, die Rolle der Armee? Auf was genau?

„Auf alles. Auf die Ökonomie, die Kultur, die Frage der Vermögen, jeder kann alles Mögliche denken in Sachen Lösung. Danach fragen Sie die TZ. Alle werden Ihnen antworten, dass eine Lösung gewünscht wird. Doch wenn Sie fragen: „Was bedeutet eine Lösung für Sie?“, werden Sie alles Mögliche hören. Also auch die TZ differieren untereinander diesbezüglich. Denken Sie daran, dass diese Unterschiedlichkeiten auch innerhalb der GZ existieren. Jeder denkt an etwas Anderes beim Thema Lösung der Zypernfrage. Es ist schlicht katastrophal. Das Thema Zusammenleben, Zusammenwachsen, wie wird miteinander diskutiert, was wird aus den Vermögen, der Ökonomie, wie wird das Vermögen aufgeteilt, all das.“

Es sind jedenfalls bereits 5 Ausfertigungen zur Aufteilung der Vermögen durch die Presse gegangen

„Ich kann Ihnen 50 anbringen, nicht allein 5e. Was ist denn nun das, was allgemein von den beiden Seiten akzeptiert wird? Und wie wird diese Sache gehandhabt werden? Auch unsere Seite hat viele Fragen, die gelöst gehören. Wie zum Beispiel die der Siedler vom türkischen Festland. All das sind Fragen, die meine Hoffnung, mehr als bei anderen es der Fall sein mag, trüben. Ich verkaufe keine Hoffnung. Ich möchte auch nicht unzufrieden erscheinen. Ich bin schlichtweg Realist. Es gilt, einen Weg zu finden, unser Vermögen zu nutzen und danach fangen wir bestens erst an, Verhandlungen zu führen.“

Ihre Zurückhaltungen beruhen auch auf der Rolle der Türkei in Zypern?

„Nein, hat nichts damit zu tun. Ich kann Ihnen sagen, dass die Türkei weit aus geneigter ist, einer Lösung anzustreben als ich. Das ist auch etwas, was mich beunruhigt.“

Was den Hafen von Famagusta angeht sowie die Anerkennung des Flughafens Ercan, über die in letzter Zeit viel geredet wird, erklärt Herr Denktas, inwieweit er mit Herrn Akinci übereinstimmt:

„Die geschlossene Stadt vor Famagusta soll geöffnet werden und ihre rechtmäßigen Bewohner sollen zurückkehren, und zwar unter TZ-Führung, bis eine Lösung gefunden wurde. Eine reine, freie Zone! Mit Bewohnern, die dorthin zurückkehren können, um dort wieder zu leben. Es soll wie eine neue Art Wirtschaftsbereich funktionieren für die GZ und TZ. Wir sprechen da von von dem Zeitraum vor dem Finden einer Lösung. Danach werden wir sehen, wie was wem übergeben wird vom Vermögen.
Famagusta ist bereits jetzt für den Handel offen. Das Problem ist, falls irgendein Schiff dort einkehrt und danach zum Beispiel nach Larnaka fährt, wird der Kapitän verhaftet, und zwar wegen dem, was in der GZ-Gesetzgebung steht.
Im allgemeinen sind die Kosten [bei so etwas] viel höher als irgendeine Ansicht.

Was Ercan angeht, jetzt, also seit 1974, operiert Ercan als anerkannter Flughafen, seit der Ministerrat den [Staats]-Vertrag [mit den Süden] aufkündigte. Aber wer kann uns sagen, dass uns so etwas nicht noch einmal passiert? Sie sagen [eventuell], ja, OK, den Flughafen akzeptieren wir, und etwas später setzen sie sich an einen Tisch, und beurteilen die Gegend als nicht geeignet und akzeptieren den Flughafen nicht mehr – und wir [Tzler] dürfen dann von Pontius bis nach Pilatus rennen, um unser Recht zu erhalten.
Was ich will, ist, dass das Recht der TZ gesichert ist, und das so lange, bis wir zu einer gemeinsamen Grundlage gelangen und einander wirklich kennen, einer den anderen wirklich respektiert und wir beide gemeinsam profitieren. Bis dahin habe ich also meine Vorbehalte.“

Dieser Nutzen, von denen Sie sprechen, beinhaltet der auch das Erdgas etc.?

„Bis wir dazu kommen, über das Erdgas zu reden, haben wir viele andere Dinge anzugehen. Es gibt einen Markt von 78 Millionen, 40 Meilen unter unseren Füßen. Es ist ein riesiger Markt, von dem sicher beide Seiten profitieren könnten. Wenn wir von diesem Markt profitieren wollten, den hätten wir. Aber, wir müssen den GZ zeigen, dass die Türkei keine Bedrohung ist, sondern eine Chance für Zypern.
Zumal wir die geografische Lage Zyperns nicht ändern können, zumal Zypern von dort, wo es ist, nicht woanders installiert werden kann, warum profitieren wir da nicht von einer wirklich großen ökonomischen Macht wie der Türkei? Weil wir glauben, es ist eine Bedrohung? Es ist keine Bedrohung! Das weiß ich, die GZler werden sich [nun wohl] wundern über das, was ich sage. Es gilt zusammen zu arbeiten, die Rechte beider Seiten zu wahren.
Auch wir haben Verpflichtungen, aber wir haben auch Rechte. Und wie kam die UN hier auf die Insel? Wir brauchen Schutz, und wir, wie auch die Türkei, akzeptierten die Regierung Makarios als legale Regierung. Dergestalt ‚gelang‘ uns die Intervention der UN, die wir natürlich noch haben. Ich versteh die GZler völlig. Ich kann verstehen, dass sie ihre Häuser zurück haben wollen, weil die Junta in Griechenland den Einmarsch [in Zypern] durchzog. Im Laufe dieser Aktion hat die Türkei die Chance gefunden, den Begriff ‚Garantiemacht‘ zu nutzen. Andererseits sollten wir aber nicht vergessen, dass zwischen 1963 und 74 türkische Orte auf Zypern von TZlern verlassen werden mussten. Letztere lebten danach in den misslichsten Umständen für viele Jahre?
Sprechen wir darüber etwa nicht?

Was geschah, ist geschehen. Doch wir haben zu wissen, was wirklich abgeht. Und dass wir nicht an der Vergangenheit kleben. Lasst uns neue Herangehensweisen versuchen. Eine Lösung für eine bessere Zukunft, besseres Zusammenleben, eine bessere Wirklichkeit.“

Vor allem bezüglich der Vertrauensbildenden Maßnahmen:

„Wir haben das Thema Visa beendet und angeordnet, dass keine Zettel mehr an den Grenzübergängen auszufüllen sind; und im Gegenzug haben wir eine Karte erhalten, auf der 28 Orte aufgezeichnet sind, in denen Minen vergraben liegen in der Gegend des Pentadaktilo-Gebirges. Denken Sie, das Eine passt zum Anderen? Die Frage der Minen müsste hinter geschlossenen Türen diskutiert werden und nicht in der Öffentlichkeit. Und über welche Gegenden minenfrei sind, sollte nur die UN sprechen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ein Tourist mag in die Besetzten Gebiete kommen als Tourist. Er hört, es gibt dort Minen. Ist es dann noch möglich, dass er kommt? Das ist eine schwere, negative Entwicklung für unsere Wirtschaft. In der Vergangenheit hatten wir viele Stornierungen des Themas wegen – und die werden wir wohl weiterhin haben.“

Was die Rolle von Dervis Eroglu angeht, aber auch, warum der vorherige Führer zu keiner Lösung gelangen konnte, dazu spricht Herr Denktas von inneren Prozessen und Problemen, die das verhinderten.
Herr Denktas erwähnte auch die Pressemitteilungen und die Erwartungen, die man zu jenem Moment hatte, als Mehmet Ali Talat Führer der TZ geworden war.

„Bei Talat sagten wir, dass er und Xristofias das Problem lösen werden. Jetzt reden wir von Anastasiadis und Akinci. Aber beide müssten aufrichtig zusammen arbeiten, wahrer, um die Leute mitzunehmen.“

Das bedeutet…. sie arbeiten aufrichtig….

„Außenpolitisch ja. Die Frage ist, ob das auch in der Basis zutrifft. Wir müssen den nächsten Schritt abwarten. Soll ich Ihnen was sagen? Würde uns ein Ausländer besuchen kommen, der entweder Politiker oder Geschäftsmann ist, oder einfacher Bürger, und sähe, wie wir am selben Tisch zusammen sitzen, zusammen essen, lachen und eben zusammen sind wie wir nun mal zusammen sind, der würde sagen: Die verarschen uns!“

Es gilt nachvollziehbar zu handeln. Was die Rolle der USA angeht, Russlands, aber auch anderen Akteuren, die involviert sind war Denktas eindeutig:

„Ich bevorzugte, dass sie sich nicht einmischen. Oder dass sie sich möglichst nicht einmischten. Denken Sie etwa, all diese Länder sind daran interessiert, unseren inneren Konflikt zu lösen? Die schauen nach ihrem Vorteil und verhalten sich entsprechend.“

Bezüglich der Wahlen in der Türkei betont Herr Dentkas, es handle sich um eine klar innere Angelegenheit, zu der sich die TZler absolut herauszuhalten haben, wer auch immer die Regierung bilden wird in der Türkei, es wird die TZ beeinflussen.

Was er tun würde, käme es zu einer Art marginalen Lösung?

„Ich habe meine Begrifflichkeit, bezüglich dem, was eine Lösung der Zypernfrage ist, und die umfasst eine Änderung der Grenzen; also, wir verhandelten besser auf einer anderen Basis zum Beispiel das Territorium; aber ich glaube, um eine gerechte Lösung für den Bundesstaat bestehend aus zwei Staaten zu erhalten, muss noch viel getan werden. Zum Beispiel Frankreich und Deutschland durchtrennten ihre persönlichen Zielsetzungen, vieles, was sie voneinander trennte, doch dann konnten sie letztlich auf allen Ebenen zusammen wirken, und zwar unter den Bedingungen, welche die EU auferlegt, ohne große Schwierigkeiten. Die EU muss noch mehr Druck ausüben auf die TZ und GZ, damit jeder von den beiden weiß, wo seine Rolle beginnt und wo sie endet.

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Schon bald ist wieder Mitte Juni. Dieses Mal im Jahr 2015. Die Wahlen in der Türkei sind vorüber und interessant wäre, wenn auf Grund des Wahlergebnisses die CHP zusammen mit der MHP die Regierung bilden würden – anstatt der AKP mit einer der Parteien. Diese Konstellation hört sich zugegebenermaßen etwas komisch an: Der Quacksalber Kilicdaroglu (CHP) mit dem Schreihals Bahceli (MHP). Immerhin, die beiden hätten den Herrn Demirtas zur Seite von der HDP, der immerhin Sätze entlässt, die Sinn machen. Könnte irgendwie ein lustiger Dreier werden. Die AKP Erdogans wäre dann bei einem derartigen Verlauf der Dinge in der Opposition zusammen mit der HDP; und die Letztere würde von dort aus die Politik der Regierung (CHP/MHP) unterstützen – das kurdische Zünglein an der multiethnisch gezimmerten, türkischen Waage spielen. Wenn der Hase so oder ähnlich laufen wird in der türkischen Politik, haben die Wiedervereinigungsverhandlungen auf der zyprischen Insel vielleicht sogar so etwas wie eine Aussicht auf Erfolg.

Das Eine ist jedoch, in Zypern anzukommen und dann gleich zum Gewohnten überzugehen, und das Andere, erst mal in den Kissen zu liegen, weil irgendeine seltsame Grippe in Beschlag nimmt – ungefähr so seltsam erscheint die wie die angeblich gute Stimmung zwischen den Verhandlungsführern auf Zypern: Akinci und Anastasiadis.
Doch jetzt geht es wieder einigermaßen gut gesundheitlich. Die geradezu garantierte Dosis Sonne täglich hier auf Zypern wirkt wie Medizin. So ungefähr wirkt auf die Zyprer vielleicht nicht, das nun diskutiert wird, dass sollte wirklich Erdgas vor Zypern je gefördert werden aus zyprischen Förderanlagen, die noch errichtet werden müssten, der heiß ersehnte Geldsegen für die ersten Paar Jahre erst Mal in anderen Taschen landet, denen von den Investoren in diese Erdöl-Angelegenheit. So klar war das bislang noch nicht erwähnt worden in den hiesigen Zeitungen, bei uns hier auf Zypernundmehr-News indes schon.

Klar, man kann von Allem auch zu viel zu sich nehmen. Diese Lektion wurde auch in meinem Fall in Sachen Sonnenbädern-Nehmen-auf-Zypern gelernt – der juckenden Ergebnissen auf der Haut wegen. Die Aussage, dass dunkelhäutigere Menschen die Sonne besser vertragen, entdeckt sich zusehends als eine Art Märchen.

Letzteres hat gewiss wenig damit zu tun, dass bei mir im Laufe der Zeit ein etwas distanziertes Verhältnis zur Temporären Kunst entwickelt wurde. Fragt sich, ob das nicht auch auf einem Vorurteil beruht. Wo auch immer das herkommen mag. Zu sagen, „ich habe keine Vorurteile“, wird strenggenommen wohl niemand gelingen. Und um das mal wieder zu prüfen, raffte ich mich auf nach 2 Tagen Schwitzen und Schlafen der seltsamen Grippe wegen, und ging mit auf eine Ausstellung in Larnaka.

Erfreulicherweise hörte der Regen an jenem Abend gerade auf, als wir das Auto unweit des Hafens in einer kleinen Seitenstraße parken konnten – nicht all zu weit vom Museum. Zypern ist dieses Jahr wirklich spät dran mit dem Sommer, wir aber waren wie meistens pünktlich. Schließlich ist ja Eröffnung einer Ausstellung angesagt gewesen. Die Luft war sehr erträglich, angenehm kühl, der Duft des Meeres lag heilsam über der Stadt. Die Straßen sind von Autos nahezu unbefahren gewesen, und dies abends um 19 Uhr. Die Verkaufsstände entlang des Teils des Beach von Larnaka, der Finikoudes genannt wird, standen noch immer und hielten ihre Plastikware und Süßigkeiten feil. Es war mal wieder Kataklismou-Fest gewesen. Die Finikoudes-Promenade, die ansonsten in Autos von den Jugendlichen möglichst lässig und langsam abgefahren wird, war zum festlichen Anlass gesperrt worden für Motorisiertes. Einige unverbesserliche Mopedfahrer glaubten jedoch, sich an keine Anordnungen halten zu müssen und mischten die Fußgänger zuweilen gefährlich auf.

Dimitris Alithinos heißt der ausstellende Künstler, der eventuell versuchte, den Betrachter seiner Werke auf seine Weise aufzumischen. Der abklingenden Grippe wegen hatte ich weder Kamera noch Aufnahmegerät dabei. Ich hatte sie vergessen, sodass jetzt auch keine Beispiele seiner Kunst gezeigt werden können (siehe Internet). Anscheinend hatte der Gedanke überwogen, schrittweise in die Öffentlichkeit zurückzukehren – egal was kommt und sei es auch ohne Aufzeichnungsgeräte, oder so.

Dass das mit der erwähnten Öffentlichkeit nicht nur mir so ging oder geht, scheint auch auf den Künstlers Alithinos zuzutreffen. Die Ausstellung lief unter dem Namen „Iconolatry!“ Viel weibliche Hinterteile waren auf den Bildern zu sehen. Die Exponate sahen aus wie nachbehandelte Fotografien, nicht unbedingt am Computer nachbehandelt, eher von Hand bearbeitet. Bunt waren sie, als hätte jemand geradezu krampfhaft versucht, Pop-Art zu machen. Dimitris Alithinos ist 1945 geboren. Könnte also zeitlich passen, dass er sich der Pop-Art damals anschloss. Seine Exponate erinnerten – diese schlangenförmigen ineinander gewobenen weiblichen, manchmal auch darin auffindbar männlichen nackten Körper – an Plattencover der Gruppe Frumpy aus den 60igern/70igern Jahren (German Rock) oder auch an die britische Gruppe Uriah Heep oder den Südamerikaner Santana, die beiden letzteren sind wahrscheinlich geläufiger und bekannter.

Geboren in Athen scheint die Flower-Power-Bewegung an Alithinos jedenfalls nicht spurlos vorübergegangen zu sein, wie seine Bilder zeigen. Als einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler wird er in den ausliegenden Broschüren im Pierides Museum von Larnaka angekündigt. Der Besitzer des Museums, Herr Pierides, war auch anwesend zur Eröffnung und wies netterweise an uns herangetreten auf eine alte Vase in den Schaufenstern der Abteilung, in der eigentlich die alte zyprische Kultur ausgestellt wird. Dort vermuteten wir die Ausstellung des Alithinos gar nicht. Zu sehen war auf einer der alten, in Zypern einst ausgegrabenen Vasen eine viereckige, dem Menschen ähnliche Figur, die wie aus dem All gekommen wirkt. Herr Pierides machte uns auf den Helm auf Kopf dieser Figur aufmerksam und erwähnte noch, diese Vase sei zusammen mit der Vase, die daneben stand ausgegraben worden, auf der ein Mensch mit Pfeil und Bogen abgebildet war. Die Zeichnungen auf den Vasen stünden ziemlich sicher inhaltlich in Verbindung, meinte er. Und erst dann fielen uns die seltsamen Glasfläschchen („spirit bottles“) des Künstlers Alithinos auf, die etwas versteckt auch in diesem Glaskasten des Museums, bei den antiken Exponaten, dazugestellt worden sind – sahen woodoo-mäßig aus, die hell-gelben Strohschnüre („connection between the ancient Greek witchcraft and the African one“), die aus konkaven Flaschenhälsen ragten und auf kleinen Steinchen im Glas verwurzelt schienen. Zu sehen waren in anderen Fläschchen anderer Schaukästen Sand und Schnüre, sogar ein nacktes Plastikbaby auf dem Kopf stehend wie ein Embryo etc. („… a nod to Honore de Balzac`s novel The Unknown Masterpiece. Dimitris Alithinos, insisting on his point of view about the „hidden“ treasures in art, „hides“ his own images in famous paintings of important painters, creating a new reality“).
Die von uns als Außerirdisch Angesehene Figur auf der antiken Vase, erscheint von Alithinos in unsere Zeit übertragen/gerettet/sichtbar gemacht zu werden etc.
„The exhibition „Iconolatry“ is a dialogue between the painters, the artworks, the time, the antiquities and the faces of the everyday life. It is a never ending human whisper, like the sound of the sea, which enlivens the museum and invites the viewer to find his own place in it.“)

Da die Eröffnungsansprachen dann eventuell nur auf Griechisch waren, und wir nicht so erpicht darauf waren, unbedingt anschließend Sekt zu trinken und Small Talk zu halten, gingen wir um die Ecke vom Museum auf die Finikoudes und schlenderten an den vielen relativ chicen neuen Restaurants vorüber und landeten, wie verabredet, beim Libanesen. Der hat eine vegetarische Platte zu rund 27 € im Angebot für 2 Personen, die immer wieder hervorragend schmeckt, also qualitativ und quantitativ überzeugt. Dieses Mal wurde sogar Bauchtanz spät abends plötzlich aufgeführt. 2 attraktive Damen wirbelten um die Tische in bunten Bauchtanzkostümchen und Teile der Kundschaft – Mann wie auch Frau – wurden animiert mitzutanzen. Auch der Rotwein war recht köstlich, eventuell ein zyprischer. Der Wein war letztlich wie der Abend – gelungen.

Auf Zypern kann nun endlich wieder schwimmen gegangen werden, ohne all zu großer innerlicher Überwindung der Kälte des Wassers wegen. Weniger Touristen aus Russland sollen dieses Jahr auf Zypern Ferien machen. Dafür sind hier mehr Deutsche und Engländer unterwegs. Noch hat der Ölumschlaghafen bei Vasillikos/Larnaka, wo eine Rampe weit ins Meer hinausläuft, sodass auch Schiffe mit Tiefgang ihre Fracht loswerden können, die Wasserqualität in der näheren Umgebung noch nicht merklich beeinflusst. Die Schuldigen für die Explosion in Vasillikos wurden inzwischen verurteilt. Man ‚vergaß‘ allerdings den Hauptschuldigen zumindest etwas zu belangen, den letzten Präsidenten der Republik: Dimitris Xristofias. Die AKEL-Partei, der Xristofias angehört, hat anscheinend keinen Schaden aus ihrer desaströsen Regierungszeit erlitten. Es sind allerdings Untersuchungen am Laufen, die Korruptions-Vorwürfen auf den Grund zu gehen versprechen – anscheinend bei allen großen Parteien.

ERP, das ist ein griechischer Fernsehsender, welcher von der Regierung Samaras, der vor Tsipras also, geschlossen wurde. Dieser Sender, der in Art Untergrundmanier die ganze Zeit über irgendwie weitergeführt wurde, ist seit heute offiziell wieder on air.

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